unter der Berücksichtigung des Anreizes der technischen Möglichkeiten von Kinofilmen (mehrsprachige Tonspur/Untertitel) in Bezug auf Verfügbarkeit - wie auch immer - "kaufbarer" Filme mit den entsprechenden Optionen in D
... unter Berücksichtigung der derzeitigen Aktionen der Medienindustrien das zu verfolgen/unterbinden ... diese techn. Optionen bieten halt die frei verfügbaren Videos von Youtube/TV eben nicht, deswegen sind sie m.E. für Anfänger auch weniger interessant ...
In meinem DVD-Regal stehen etliche DVDs mit spanischer Tonspur (alle hier gekauft) und auf Youtube findet man hochwertige Filme, deren Veröffentlichung in www keine GEMA Richtlinie verletzt. Ein besonders schönes Beispiel:
http://youtu.be/SWRHxh6XepM Zu Musik:
die Texte/Wortwahl sind oft "literarisch" überfrachtet mit Begriffen, die weniger gebräuchlich sind ... um schmeichlerischer/romantischer zu sein oder aber um des Reimens willen oder, oder ... und damit weniger zum Üben/Lernen geeignet ..
Das ist eine pauschale Aussage, der ich nicht zustimmen kann. Genauso könnte man behaupten, in allen Lernaudios werden "künstliche" Situationen dargestellt und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gespräch so verläuft, so gegen Null tendiert. Gerade Musik enthält viele Begriffe und Strukturen, die "auf der Staße" absolut gebräuchlich sind.
... m.E. sind die Hörspiele, die ich für diese Zwecke ausgewählt habe, mit den dazugehörigen Dialogen als Word-/PDF-Dateien zur Vorbereitung wesentlich "alltagstauglicher" ... die sind m.M.n. das Spiegelbild dessen, was auf der Strasse/in der Familie so an Kommunikation konsumiert wird
Nun ja, meine Erfahrung sieht ganz anders aus. Ich kenne genügend Menschen, die auf dem Papier Level B2/C1 haben und trotz diesem recht guten Lernniveau nicht in der Lage sind, einem ganz gewöhnlichen Gespräch unter Muttersprachlern zu folgen, denn Menschen neigen im echten Leben dazu, sich nicht wie in Lernaudios zu unterhalten bzw. selten bei einem einzigen Thema bleiben (was recht "typisch" bei Lern- CDs ist). Sie reden schnell und durcheinander und das überfordert selbst den besten Schüler. Bei vielen scheitert es nicht an den theoretischen Kenntnissen, sondern "einfach" nur daran, dass man einzelne Wörter akustisch nicht verstanden hat. Ich bin überzeugt, Musik trainiert gerade diesen Aspekt sehr gut und meine Erfahrungen mit Spanischschülern bestätigen mir dies. Natürlich kann man Spanisch nicht nur via Musik lernen, es ist und bleibt dennoch eine unterhaltsame und effektive Alternative.
die wenigsten Lerner investieren aus Spass an der Freude viel Zeit im Erlernen einer Fremdsprache sondern wollen entweder aus schulischen bzw. beruflichen - selbst wenn aus reinem Privatvergnügen - die Sprache mit dem geringsten Aufwand lernen ... und da sind ganz speziell fürs Hörverständnis halt Videos und Musik von der Effizienz her die 2. Wahl ... entsprechende Infos aus der Gehirn-/Gedächtnisforschung stelle ich gern Interessierten per PN zur Verfügung
@baufred: Es war nicht meine Absicht, eine Fachdidaktische Diskussion über Lernmethodeneffektivität zu führen. Geschweige davon über Gehirn-/Gedächtnisforschung.
Luciefer fragte nach Tipps, Hören und Verstehen zu üben und nicht danach, was man von der einen oder anderen Lernmethode hält. Logischerweise wird jeder User, Tipps geben, die ihm/ihr am besten gefallen, es sollte aber m.E dem User selbst überlassen werden, zu entscheiden, was für ihn/sie die beste/machbare Alternative ist. Wenn wir damit anfangen, Tipps als "2.Wahl" zu bezeichnen halte ich es - im hiesigen Rahmen- für unangemessen. Deswegen der kleine Seitenhieb in Bezug auf deinen "Geschmack"
Falls Interesse bestehen sollte, über Effektivität der zahlreichen Lernmethoden beim Fremdsprachen erlernen gibt es entsprechende Threads bzw. man könnte bei Bedarf/Interesse, einen neuen Thread dazu schreiben.
Mein Ansicht, versteht sich.
Saludos
cuya