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	<title>Spanien Blog</title>
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		<title>Ibiza – Insel mit 2 Gesichtern (1)</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 20:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diente-de-leon</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Richtig Ibiza ist eine Insel im Mittelmeer, sie gehört zu den Balearen, mit einer Größe von 572 qkm ist sie die drittgrößte Insel. Es werden auf der Insel zwei Sprachen gesprochen Katalanisch und Spanisch, der Dialekt der Insel heißt Ibizenk. &#8230; <a href="http://www.super-spanisch.de/spanien-blog/ibiza-%e2%80%93-insel-mit-2-gesichtern-1.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig Ibiza ist eine Insel im Mittelmeer, sie gehört zu den Balearen, mit einer Größe von 572 qkm ist sie die drittgrößte Insel. Es werden auf der Insel zwei Sprachen gesprochen Katalanisch und Spanisch, der Dialekt der Insel heißt Ibizenk. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 133.000 Menschen. Es gibt 4 große Siedlungen bzw. Städte, Ibiza-Stadt mit etwa 50.000 Einwohnern, Santa Eularia des Riu mit etwa 33.000 Einwohnern, San Josep de sa Talaia mit 23.000 Einwohnern und Sant Antoni de Portmany mit 22.000 Einwohnern. Aber die Insel ist ein beliebtes Urlaubsziel vieler Nordeuropäer und hat damit im Sommer und in der Urlaubssaison eine wesentlich höhere Einwohnerzahl. Die Reichen und Schönen fallen seit den 1990’er Jahren regelmäßig im Sommer ein. Die Insel ist auch ein Treffpunkt derer, die jung geblieben sind oder jung sind. Es gibt viele Großraumdiskos, in denen bis in den frühen Morgen hinein getanzt wird.</p>
<p>Aber zurück zur sachlichen Beschreibung: Die Insel gehört geologisch gesehen zu dem Felsengebirge Andalusiens, das sich von Gibraltar über die Sierra Nevada bis Ibiza fortsetzt. Die Balearen und die Pityusen haben einen eigenen Festlandsockel. Die Küste der Insel ist zerklüftet, was von einigen Calas unterbrochen wird, im Inneren ist sie hügelig. Seit 1999 sind sowohl die biologische Vielfalt als auch die Kultur der Insel zum Weltkulturerbe erklärt worden. Das Klima ist mild, im Winter werden etwa 12 °C erreicht im Sommer ist es warm, aber nicht zu warm mit 26°C Durchschnittstemperatur.</p>
<p>Über die Ureinwohner der Insel die Pityusen ist wenig bekannt, sie lebten hier etwa vor 2000 vor Chr., danach kamen die Phönizier vom 7. Bis 2. Jhd. v.Chr., diese wurden von den Römern um 123 v.Chr. abgelöst.  Daraufhin folgten die Vandalen im 5. Jhd. n.Chr., denen wiederum folgten vom 8. Bis zum 13. Jhd. die Mauren. Ab 1229 erfolgte die Eroberung durch die Katalanen und 1256 eroberte das Königreich Mallorca die Insel. Aber vom 16. Bis 19. Jhd. war die Insel in den Händen ibienkischer Kosaren.</p>
<p>Die Wirtschaft der Insel beruht auf Tourismus. Doch das war nicht immer so, bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde seit dem Mittelalter Salz gewonnen, auf den so genannten Salzfeldern. Jeder Ibizenko musste zur Bewirtschaftung beitragen. Im Inselinneren wurde Landwirtschaft und Viehzucht betrieben. Das meiste war für den eigenen Gebrauch und nur wenig wurde Exportiert. Um 1930 wurde die Insel von englischen Touristen entdeckt. Aber wegen der verschiedenen Kriege in Europa, wurde sie noch nicht für den Tourismus erschlossen. Seit den 1960er Jahren kommen viele Aussteiger und Hippies nach Ibiza. Und seit den 1970er Jahren entwickelte sich hier der Massentourismus. 2002 haben etwa 1,5 Mio. europäische Touristen, welche die Insel besucht haben. Seit den 1990er Jahren trifft sich die internationale Club-Szene jedes Jahr auf der Insel.</p>
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		<title>Flamenco der Tanz (2)</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:21:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diente-de-leon</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schon im ersten des Textes erläutert, besteht Flamenco aus Musik, Gesang und Tanz. Zusammen bilden sie eine Einheit. Es ist ein komplexes Wechselspiel zwischen Gesang und Tanz zu beobachten. Tänzer, Sänger und Musiker führen gemeinsam ein Schauspiel auf, dabei &#8230; <a href="http://www.super-spanisch.de/spanien-blog/flamenco-der-tanz-2.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon im ersten des Textes erläutert, besteht Flamenco aus Musik, Gesang und Tanz. Zusammen bilden sie eine Einheit. Es ist ein komplexes Wechselspiel zwischen Gesang und Tanz zu beobachten. Tänzer, Sänger und Musiker führen gemeinsam ein Schauspiel auf, dabei tanzt aber kein Paar zur Begleitung der Musik, vielmehr ist es so, dass sich jeder auf die ihm eigene Weise ausdrückt. Es ist also im Gegensatz zu den meisten bekannten Tänzen kein Paartanz. Es werden aber Choreographien getanzt, die einstudiert sind und auf traditionellen Schritten basieren. Die bekannten Elemente werden auf immer neue Art und Weise kombiniert. Nur sehr wenige und sehr fortgeschrittene Tänzer sind in der Lage die Schritte und Kombinationen spontan aufzuführen. Improvisation ist nicht so leicht anwendbar, wie in andern Kunstgattungen. Aber wenn Flamencotänzer eine klassische Ausbildung durchlebt haben, dann werden auch moderne Tanzschritte integriert und eingebunden.</p>
<p>Eine weitere Besonderheit hat der Flamencotanz, es wird der gesamte Körper eingesetzt, die Beine übernehmen klar einen wichtigen Teil, die Arme einen anderen, aber auch der Oberkörper Hände, Finger und der Blick sind wichtige Mittel zum Ausdruck. Die Spannung und viele Gefühle werden durch abwechselnde langsame und schnelle Passagen wie auch der Mimik. Der Ausdruck ist sehr wichtig, dabei unterscheiden sich die weiblichen und männlichen in der Art zu tanzen dadurch, dass Männer ehr zackige und Frauen ehr runde Formen tanzen. Zum Tanzen tragen die Tänzer mit Nägeln beschlagene Schuhe, um mit ihnen den Rhythmus zu schlagen. Die Röcke der Damen werden beim Tanz auch eingesetzt.</p>
<p>Flamenco wurde früher in vielen Bars und Kneipen getanzt, aber heute gibt es nicht mehr so viele Bars, in denen ohne Programm getanzt wird. Heute dominieren kommerzielle Aufführungen. Aber es gibt auch nach wie vor die Orte, an denen Flamenco gelebt wird.</p>
<p>In Andalusien gibt es in Sevilla, Córdoba und auch Granada große Flamencotraditionen mit ihren ihnen eigenen Schulen. In jeder dieser Städte gibt es im Sommer bzw. am Ende des Sommers große Festivals, bei denen sich Tänzer aus aller Welt messen.</p>
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		<title>Flamenco ist Andalusien (1)</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 13:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diente-de-leon</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Flamenco bezeichnet traditionell spanische Lieder und Tänze, ursprünglich kommt er aus Andalusien. Das heißt jedoch nicht, dass er rein andalusisch ist. Eigentlich ist es eine Musik, die viele verschiedene Einflüsse hat, nur als multikulturell zu bezeichnen, aber sie ist es &#8230; <a href="http://www.super-spanisch.de/spanien-blog/flamenco-ist-andalusien-1.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Flamenco bezeichnet traditionell spanische Lieder und Tänze, ursprünglich kommt er aus Andalusien. Das heißt jedoch nicht, dass er rein andalusisch ist. Eigentlich ist es eine Musik, die viele verschiedene Einflüsse hat, nur als multikulturell zu bezeichnen, aber sie ist es auch doch wieder nicht. Die Einflüsse mögen aus aller Herren Länder zusammengetragen worden sein, aber sie treffen sich alle im spanischen Andalusien, wo sie dann auch bleiben. Natürlich beeinflusst der Flamenco auch seinerseits die Musik anderer Stile und es gibt auch Flamenco in anderen Ländern, aber man kann nicht von einer Schule außerhalb Andalusiens sprechen. Die Institute, die es in Japan oder Deutschland gibt, sind ehr Vereine, die die bestehende Kultur verbreiten.</p>
<p>Doch was gehört zum Flamenco bzw. zeichnet ihn aus? Nun, da ist zum einen ganz klar die typische Musik, die insbesondere vom Spiel der Gitarre dominiert wird. Dazu wird gesungen, der Gesang ist wichtig. Und als drittes und letztes Element kommt der Tanz hinzu. Die Grundstruktur des Flamencos ist metrisch. Seine Existenz, als musikalisches Genre, ist erst seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts belegt, vorher gibt es keine schriftlichen Zeugnisse seiner Existenz.</p>
<p>Die Entstehung des Genres wird immer mit historischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen der Region Andalusien im Süden Spaniens eng verknüpft. Musik und Kultur wurde größten Teils mündlich tradiert, was den Mangel an Beweisen erklärt. Die Entwicklung der Musik in Südspanien kennt zahlreiche Einflüsse. Schon lateinische Autoren belegen, dass Tänzerinnen in Gades, was heute Cádiz ist, rhythmische Tänze mit Klappern aufführten. Diese Klappern sind vermutlich Vorläufer der heutigen Kastagnetten und stammen aus der Zeit der Tartesser. Auf diese Phase, so heißt es folgte die Zeit der frühen Christen, die stark von griechischer und jüdischer Kultur geprägt sind und wurden dann von der mozarabischen Kultur erweitert. Die Kulturen und Traditionen mischten sich und bildeten neue heraus. Die Einflüsse haben zu einer eigenen Tanz- und Musikkultur geführt, die mit derjenigen der Arabischen Besatzer nur wenig gemein hatte. Mit der Reconquista und nach ihr erfolgte eine Romantisierung der Musik. Gitanos verbreiteten sie und weil sie sich professionell dem Gesang und dem Flamenco widmeten. Gitanos, politisch korrekt, mobile ethnische Minderheit genannt, haben die Musik stark beeinflusst, sie haben sie mit Liedtexten und durch ihr Herumreisen weit verbreitet und bekannt gemacht.</p>
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		<title>Mit Auto nach Spanien</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 11:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diente-de-leon</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer ein Eigenheim in Spanien hat oder nach Spanien umzieht, hat oft auch ein Auto, das die Reise mitmacht. Grundsätzlich dürfen Autos ohne Probleme ein halbes Jahr weiter mit deutscher Zulassung gefahren werden. Danach sollte es umgemeldet werden. Gemäß europäischem &#8230; <a href="http://www.super-spanisch.de/spanien-blog/mit-auto-nach-spanien.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ein Eigenheim in Spanien hat oder nach Spanien umzieht, hat oft auch ein Auto, das die Reise mitmacht. Grundsätzlich dürfen Autos ohne Probleme ein halbes Jahr weiter mit deutscher Zulassung gefahren werden. Danach sollte es umgemeldet werden. Gemäß europäischem Recht ist die Mitnahme eines Gebrauchtwagens von einem europäischen Land ins andere kein Problem. Es fallen keine Zoll- oder Mehrwertsteuerzahlungen an. In anderen Worten, Fahrzeuge können ohne Formalitäten mitgeführt werden und müssen nach 6 Monaten nur umgemeldet werden.</p>
<p>Sie können ein Fahrzeug auf sich zulassen, auch wenn Sie keinen Hauptwohnsitz angemeldet haben, dann benötigen Sie einen Nachweis des Ferienwohnsitzes. Die Anmeldung erfolgt bei der örtlichen Jefatura Provincial de Tráfico. Sie benötigen, einen deutschen Personalausweis oder Reisepass, dazu die deutschen Fahrzeugpapiere, eine in Spanien abgeschlossene KFZ-Haftpflichtversicherung, den Nachweis, dass die jährliche Straßensteuer bezahlt ist, das Prüfprotokoll der spanischen Tüv- bzw. ITV-Prüfstelle. Laut Bestimmungen kann eine Übersetzung der deutschen Fahrzeugpapiere verlangt werden, meist wird darauf aber verzichtet. Falls es doch zu Schwierigkeiten kommt, kann die Homologation, also technische Datenblätter, vom deutschen Tüv oder der DEKRA vorgelegt werden. Außerdem wird ein Nachweis verlangt, der erklärt, dass das Fahrzeug nicht als gestohlen gemeldet ist. Es gibt keine genauen Angaben, wie dieser Beweis aussehen muss, aber die Auskunft aus dem zentralen Fahrzeugregister Flensburg wird anerkannt. Klar, das heißt nicht, dass Sie Ihr Auto schnell und ohne Umständlichkeiten anmelden können, aber das ist der richtige Weg.</p>
<p>Wird Ihr Auto nun beispielsweise gestohlen, dann müssen Sie zur Guardia Civil gehen und es gestohlen melden, dann erhalten Sie eine Bestätigung, mit der Sie Ihr Auto bei der Jefadura Provincial de Tráfico abmelden müssen. Die Abmeldung erfolgt auch wieder bei der Jefadura Provincial de Tráfico, dort erhalten Sie die nötigen Formulare, um Ihr Auto abzumelden. Es ist die einzige Stelle, an der Sie ein Auto an- oder abmelden können.</p>
<p>Die Steuern werden im Allgemeinen vierteljährlich gezahlt. Der Tüv bzw. ITV ist auch für Privatfahrzeuge verpflichtend. Neuwagen werden nach 4 Jahren zum ersten Mal vorgeführt, darauf folgt die Kontrolle im 2 Jahresrhythmus. Fahrzeuge, die jedoch älter als 9 Jahre sind müssen jährlich zum Tüv. Für Oldtimer gibt es was den Tüv und die Versicherung angeht gesonderte Regelungen. Die Tüv-Plakette wird gut sichtbar in die Frontscheibe geklebt.</p>
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		<title>In Sevilla ist Feria</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 14:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diente-de-leon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Feria in Sevilla ist ein großes Volksfest im Frühling. Eigentlich ist der vollständige Name Feria de Abril. Es dauert eine ganze Woche und startet mit dem Alumbao, was soviel heißt wie die Beleuchtung. Jedes Jahr meist 2 Wochen nach &#8230; <a href="http://www.super-spanisch.de/spanien-blog/in-sevilla-ist-feria.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Feria in Sevilla ist ein großes Volksfest im Frühling. Eigentlich ist der vollständige Name Feria de Abril. Es dauert eine ganze Woche und startet mit dem Alumbao, was soviel heißt wie die Beleuchtung.</p>
<p>Jedes Jahr meist 2 Wochen nach der Karwoche beginnt am Montag um Mitternacht die Feria. Da wird das Tor, welches jedes Jahr ein neues Motiv trägt, von hunderten, wenn nicht gar tausenden Glühbirnen geziert. Aber auch die Lampions, die die Straßen der kleinen Feststadt zieren, werden eingeschaltet und erleuchten die Straßen. Es gibt kleine Zelthäuser, die so genannten Casetas, die während der eine Woche währenden Festivität als „Heim“ dienen.</p>
<p>Hier in den Casetas wird gefeiert, gelacht, getanzt, gegessen und getrunken, wie auch Freunde empfangen werden. Gegessen wird pescaito, das ist frittierter Fisch, Jamon und sicher auch Käse, wie alle anderen Spezialitäten und Tapas, die Sevilla zu bieten hat. Getrunken wird Rebujito, ein Mischgetränk, das aus Manzanillawein und Limonade hergestellt wird.</p>
<p>Die Pferde, welche einst den Markt bestimmten, haben noch ihren Platz auf der Feria, genauso wie die traditionellen Trachten. Damen und Mädchen gehen gewöhnlich in festlich aufgeputzten Feriakleidern, mit einer großen Rose im Haar und die Männer in Anzug oder im Reiteroutfit, wie man es seit langem hier schon so trägt. Die Feria ist ein Volksfest, das aus einem alljährlich stattfindenden Pferdemarkt hervorgegangen ist. Inzwischen wird nichts mehr verkauft, der Marktcharakter ist aber dennoch für den Teil des Jahrmarktes wie auch für Geschäftsbeziehungen erhalten geblieben. Die Pferde dienen dem Zurschaustellen von Macht, Geld und schönen Mädchen und Damen. Jeden Nachmittag reiten oder fahren Sevillanas und Sebillanos in ihren Flamencotrachten über das Gelände wie auch durch die Stadt. Aber das Treiben endet nicht, eine Woche lang wird gefeiert.</p>
<p>Der Grund des Festes ist sehen und gesehen werden, natürlich ist es dabei ganz wichtig Spaß zu haben. Spaß ist einerseits eine gute Zeit mit Freunden zu verbringen, zu singen und zu tanzen, aber besonders für die Kinder heißt es, den riesigen Vergnügungspark mit all seinen Attraktionen zu erkunden.</p>
<p>Das Fest endet am Sonntag um Mitternacht, dann wird ein großes Feuerwerk zum krönenden Abschluss der Feierlichkeiten abgebrannt.</p>
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		<title>Malerei in Spanien – Velázquez (2)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 21:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diente-de-leon</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachreisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Über spanische Malerei wurde genauso wie über Goya schon berichtet, von einem seiner berühmten Kollegen soll heute die Rede sein. Heute soll an dieser Stelle Diego Rodríguez de Silva y Velázquez vorgestellt werden. Velázquez, wie er heute meist genannt wird, &#8230; <a href="http://www.super-spanisch.de/spanien-blog/malerei-in-spanien-%e2%80%93-velazquez-2.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über spanische Malerei wurde genauso wie über Goya schon berichtet, von einem seiner berühmten Kollegen soll heute die Rede sein. Heute soll an dieser Stelle Diego Rodríguez de Silva y Velázquez vorgestellt werden. Velázquez, wie er heute meist genannt wird, war ein Vorgänger von Goya und wie dieser, ein Hofmaler.</p>
<p>Aber schön der Reihe nach, Diego Rodríguez de Silva y Velázquez wurde am 6. Juni 1599 in Sevilla getauft und starb am 6. August des Jahres 1660 in Madrid. Er ist ein Vertreter des spanischen Barock und zählt zu den entscheidenden Portraitmalern seiner Zeit. Er war Maler am Hofe König Philip IV. Er portraitierte nicht nur den König und dessen Familie, sondern auch viele weitere Personen und Persönlichkeiten des Hofes. Das heißt, er stellte die Menschen seiner Zeit dar, die von gesellschaftlicher Bedeutung waren. In diesem Zusammenhang hat er zahlreiche Gemälde von Bedeutung geschaffen, wie das oft zitierte und kopierte Gemälde aus dem Jahr 1656 namens: Las Meninas. Mit diesem Bild hat er nachweislich auch seinen Nachfolger den berühmten Francisco de Goya beeinflusst. Aber auch Manet, Picasso, Bacon und Dalí haben dem berühmten Ahn ihren Respekt entgegengebracht und sich in dessen Tradition eingeschrieben, indem sie dessen Gemälde Las Meninas neu interpretiert haben.</p>
<p>Aber zurück zu Diego Velázquez, er wurde im andalusischen Sevilla geboren, in einer Zeit als dies die größte und einflussreichste Stadt Spaniens war. Hier war das geistige und kulturelle Zentrum, auch wenn Madrid zum bürokratischen Zentrum des Landes aus dem Boden gestampft wurde. In Sevilla gab es dementsprechend zahlreiche Maler, die nicht nur die Kirchen Sevillas und Umgebung, sondern seit dem frühen 16. Jahrhundert auch europäische Kunstwerke für die neue Welt, wie Mexiko, Argentinien und Peru, herstellten. Es gab verschiedene Malerwerkstätten, wie die von Velázquez’ späterem Lehrer Francisco Herrera und Francisco Pacheco del Río. Seine Ausbildung kann als typisch angesehen werden. 1618 begann er als selbstständiger Künstler zu arbeiten und entwickelte sich mit der Zeit zu einem der bedeutendsten Naturalisten der spanischen Schule. Damit steht er in krassem Gegensatz zu den holländischen Zeitgenossen, die noch Stillleben abbildeten. Schon bald erlangte er große Bekanntheit und 1623 folgte er seinem Ruf an den Hof in Madrid. In den folgenden Jahren schuf Velázquez zahlreiche fantastische und bis heute unerreichte Gemälde. Seine Schaffenskraft ist enorm gewesen und kann noch heute in Museen wie dem Prado in Madrid bewundert werden.</p>
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		<title>Malerei in Spanien – Goya (1)</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 19:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diente-de-leon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachreisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt viele bekannte spanische Maler, einige sind bekannter als andere. Velázquez zum Beispiel ist ein berühmter Maler aus dem 17. Jahrhundert, Goya ein Vertreter des späten 18. Jahrhunderts. Und im 20. Jahrhundert folgten weitere Maler wie beispielsweise Picasso, Dalí &#8230; <a href="http://www.super-spanisch.de/spanien-blog/malerei-in-spanien-%e2%80%93-goya-1.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele bekannte spanische Maler, einige sind bekannter als andere. Velázquez zum Beispiel ist ein berühmter Maler aus dem 17. Jahrhundert, Goya ein Vertreter des späten 18. Jahrhunderts. Und im 20. Jahrhundert folgten weitere Maler wie beispielsweise Picasso, Dalí oder Miró. Bedeutende Maler hat es in Spanien zu jeder Zeit gegeben.</p>
<p>Wer Spanien besucht möchte selbstverständlich auch von dieser künstlerischen Seite Spaniens etwas erleben. Das ist nur zu verständlich. Kunst und Kultur sind Aspekte eines Landes, die eine große Anziehungskraft auf Reisende haben können. Die spanische Malerei bildet da keine Ausnahme. Besonders die Maler des 16. bis 18. Jahrhunderts üben eine außerordentlich große Anziehungskraft auf den Betrachter aus. Das heißt, die Werke von Goya und Velázquez beeindrucken heute noch genauso, wie sie zu ihrer Entstehungszeit beeindruckt haben müssen.</p>
<p>Francisco de Goya ist ein großer Maler, sein vollständiger Name ist Francisco José de Goya y Lucientes. Er wurde am 30. März 1746 im aragonesischen Fuente de Todos geboren und starb am 16 April 1823 in Bordeaux. Er hat mit seinen Werken viele Maler beeinflusst und den spanischen König sowie dessen Hofstaat beeindruckt. Er war Maler wie auch Grafiker. Aus einer Familie von Vergoldern stammend hatte er schon früh Kontakt zu Malern und allerlei anderen Kunstschaffenden, die mit dem Ende des Barock neue Wege und Ausdrucksmittel suchen mussten, das gelang ihm mit Sicherheit auf besonders eindrückliche Weise.</p>
<p>1786 trat er in den Dienst König Karl III. als Hofmaler und zwei Jahre später in den seines Nachfolgers Karl IV. Sein Aufstieg war aber nicht unproblematisch, es gab immer wieder Schwierigkeiten und Hindernisse. Goya musste hart um Anerkennung und Aufträge kämpfen, es wurde ihm nicht leicht gemacht und er hatte viele Auseinandersetzungen mit der Kunstakademie – Academia San Fernando. Nichts desto trotz schuf er atemberaubende Fresken wie den in der Basilika de Pilar in Saragossa und auch einzigartige Altarbilder. Auch im Bereich der Wandteppiche – Tapisserien &#8211; hat er sich einen Namen gemacht und die Tradition stark beeinflusst. Goyas Entwürfe zeichnen sich dadurch aus, dass sie volkstümliche Szenen zeigen, die das damalige bäuerliche Spanien darstellen. Seine Arbeiten zeichnen sich dadurch aus besonders schonungslos zu sein. So zeigt eine Darstellungen der königlichen Familie, diese ehr wie Menschen von einfachem Hintergrund ohne etwas Majestätisches, sie scheinen Menschen wie aus dem Volke.</p>
<p>Ende der 1790’er Jahre zieht sich Goya aus seinen Ämtern zurück, um sich scharfsinnigen politischen und sozialen Arbeiten zu widmen. Goya verkehrte nun in liberalen Kreisen und wurde damit zu einem Problem für die Herrschenden. Er musste schließlich fliehen, er begab sich nach Bordeaux, wo er 1828 verstarb. 1901 brachte man seinen Leichnam in die Ermita de San Antonio de la Florida in Madrid.</p>
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		<title>Sehenswürdigkeit Barcelona</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 15:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diente-de-leon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Barcelona ist mit 1,6 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt Spaniens. Sie ist die Hauptstadt Kataloniens und der Provinz Barcelona. Die Stadt liegt am Mittelmeer. Ihre Geschichte begann nachweislich vor etwa 2000 Jahren mit einer Siedlung namens Barenko. Von den Ursprüngen &#8230; <a href="http://www.super-spanisch.de/spanien-blog/sehenswurdigkeit-barcelona.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Barcelona ist mit 1,6 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt Spaniens. Sie ist die Hauptstadt Kataloniens und der Provinz Barcelona. Die Stadt liegt am Mittelmeer. Ihre Geschichte begann nachweislich vor etwa 2000 Jahren mit einer Siedlung namens Barenko. Von den Ursprüngen ist jedoch nur wenig bekannt. Es gibt aber 2 Gründungsmythen, die die Wichtigkeit der Stadt bekräftigen.</p>
<p>Einer besagt, dass ein karthagischer General Namens Hamilkar Barkas die Stadt um 230 v.Chr. gegründet habe. Er sei der Vater von Hannibal. Ein Beweis sei die Ähnlichkeit der Namen Barcelona und Barenko bzw. der Familiendynastie Barcas. Der andere Mythos besagt, dass Herakles die Stadt um 1153 v.Chr. gründete, damit wäre die Stadt etwa 400 Jahre älter als Rom. Herakles sei auf der Suche nach dem Goldenen Vlies durchs Mittelmeer gereist und habe die Stadt gegründet, weil ein Sturm ihn und seine Mannschaft bei einem Sturm hierher brachte. Weil sie von der Schönheit der Gegend so beeindruckt waren, gründeten sie die Stadt.</p>
<p>Heute ist die Stadt eine der größten, schönsten und reichsten Spaniens. Allein architektonisch hat die Stadt viel zu bieten. In der Innenstadt gibt es römische Ruinen, eine mittelalterliche Palaststadt mit der Kathedrale und dem Königsplatz sowie dem Frederic-Mares-Museum und dem Rathaus, daneben gibt es eine moderne Planstadt, ein gotisches Viertel und Bauten des so genannten Modernisme. Besondere Aufmerksamkeit rufen die Bauwerke des Architekten Antoni Gaudí hervor.</p>
<p>An der Flaniermeile Barcelonas – La Rambla, die vom Zentrum zum Hafen führt, kommt sicher niemand vorbei. Es ist ein ganz besonderer Ort mit viel Flair. Das zu beschreiben ist schwer, weil es nicht reicht zu sagen, dass es zahlreiche Blumen- und Vogelverkäufer, Zeitungskioske, Straßenmusikanten, Akrobaten, Schausteller und Cafés gibt. Hier findet sich noch mehr, nämlich der Mercat de la Boqueria und der Paca Reial mit Arkaden, der Oper, typischen Lokalen wie auch der berühmte Brunnen Font de Canaletas. All diese Dinge kann man beschreiben, aber das Flair einzufangen ist nicht möglich. Am Ende der Rambla befindet sich der Hafen mit einer Kolumbusstatue. Kolumbus streckt seinen Arm Richtung Meer aus. Auch der Hafen selbst besteht aus mehreren Teilen, die einen Besuch wert sind.</p>
<p>Damit ist nicht mal ein kleiner Ausschnitt dessen dargestellt, was es in Barcelona zu sehen und zu erleben gibt. Es vollständig darzustellen ist sicher nicht möglich, aber jeder, der einmal die Stadt besucht hat, wird sie immer wieder gerne besuchen.</p>
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		<title>Pestiños zu Ostern</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 14:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diente-de-leon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Ostern gibt es in jedem Land bestimmte Dinge, die traditionell gegessen werden. Ein Beispiel sind „pestiños“, sie werden hauptsächlich in Andalusien zu Ostern, aber auch zu Weihnachten verzehrt. Diese Mehlspeise wird in Olivenöl frittiert und in Honig gebadet. In &#8230; <a href="http://www.super-spanisch.de/spanien-blog/pestinos-zu-ostern.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Ostern gibt es in jedem Land bestimmte Dinge, die traditionell gegessen werden. Ein Beispiel sind „pestiños“, sie werden hauptsächlich in Andalusien zu Ostern, aber auch zu Weihnachten verzehrt. Diese Mehlspeise wird in Olivenöl frittiert und in Honig gebadet. In der unterscheiden sie sich je nach Bäckerei und Ort etwas. Aber ein ist sicher, es sind Süßigkeiten, die sehr lecker sind.</p>
<p>Die gastronomischen Leckereien, die es während der Semana Santa gibt, entsprechen dem christlichen Essenskodex während der heiligen Karwoche. Die Zeit fällt noch in die Fastenzeit, die Cuaresma, das heißt die 40 Tage vor Jesu Christi Auferstehung. In dieser Zeit wird kein Fleisch gegessen, sondern fleischlichen Genüssen standgehalten und gefastet. Die Fastenzeit beginnt nach dem Karneval und endet am Ostersonntag. Streng genommen sollte es nach christlicher Tradition nur eine einzige Mahlzeit an Fastentagen geben, aber daran hält sich heute kaum mehr einer. Das heißt, heute ist der Verzicht auf Fleisch eine Art Glaubensbekenntnis. Früher wurde oft auch auf Eier- und Milchspeisen verzichtet.</p>
<p>Daneben gibt es aber noch viele verschiedene andere Traditionen, die mit Gebräuchen in anderen europäischen Regionen übereinstimmen. Das hart gekochte Ei gehört zu diesen. In einigen Regionen, wie beispielsweise heißt es direkt Osterei. Brot und Fisch weitere Nahrungsmittel die mit der Karwoche und Ostern in Verbindung gebracht werden. In vielen Ländern wird auch das sogenannte Osterlamm verzehrt.</p>
<p>In Spanien werden traditionell „Monas de pascua“, „Torrijas“, „Pestiños“, Knoblauchsuppe, trockenes Brot, Eintöpfe, Stockfisch und gefüllte Eier gegessen. Natürlich wird das, was heute gegessen wird nicht immer genau den Traditionen entsprechen, es gibt Abwandlungen, Weiterentwicklungen und wie in vielen anderen Ländern dieser Welt nimmt die Religiosität der Menschen ab. Das heißt unter anderem, dass viele Menschen heute Ostern oder die Karwoche wie Ferien begehen. Sie feiern mit besonderen Speisen, Getränken und selbstverständlich mit der Familie und Freunden. In diesem Trend unterscheidet sich Spanien nicht von anderen Ländern auch wenn der Eindruck entsteht, dass hier Religion noch viel wichtiger ist, schlicht, weil es die Prozessionen gibt. Bei den Prozessionen trifft man auch immer zahlreiche Gläubige, die ihren Glauben sehr lebhaft zum Ausdruck bringen.</p>
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		<title>Ostern oder Pascua in Spanien</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 18:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diente-de-leon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachreisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ostern ist ein christliches Fest. Ganz strenge genommen beginnt es mit der Karwoche. Gefeiert wird die Auferstehung von Jesus Christus. Jesus wurde zum Tode am Kreuz verurteilt und seine Auferstehung bringt den Sieg des Sohnes Gottes über den Tod zum &#8230; <a href="http://www.super-spanisch.de/spanien-blog/ostern-oder-pascua-in-spanien.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostern ist ein christliches Fest. Ganz strenge genommen beginnt es mit der Karwoche. Gefeiert wird die Auferstehung von Jesus Christus. Jesus wurde zum Tode am Kreuz verurteilt und seine Auferstehung bringt den Sieg des Sohnes Gottes über den Tod zum Ausdruck. Doch wo liegen die Wurzeln des Festes?</p>
<p>Ostern ist kein ursprünglich christliches Fest. Es gab und gibt noch heute zahlreiche Bräuche um die Feierlichkeit, die nichts mit dem Christentum zu tun haben. Zahleiche Bräuche und Symbole sind heidnischen Ursprungs, zum Beispiel die Osterhasen, Ostereier und das Osterfeuer. Auch der Begriff Ostern ist heidnisch, er stammt von Ostara ab, das ist der Name einer teutonischen Göttin der Morgenröte, sie steht für die Morgenröte und den Frühling. Dem deutschen Ostern entspricht in romanischen Sprachen Pascua. Es leitet sich angeblich vom jüdischen Passahfest ab. Dieser Begriff wird auch im Spanischen benutzt. Außerdem ist Ostern ein beweglicher Feiertag, er richtet sich nach dem Mondkalender, Ostersonntag ist der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Das ist ein weiteres Indiz dafür, dass es sich um ein heidnisches Fest handeln muss.</p>
<p>Die Woche vor Ostern heißt Karwoche oder in Spanien Semana Santa. Sie beginnt mit Palmsonntag, am Tage an dem Jesus in Jerusalem eingezogen ist. Die Tage Montag bis Mittwoch sind nicht so wichtig wie Gründonnerstag, an dem das letzte Abendmahl gefeiert wird. Am Karfreitag gedenkt man des Tods Jesus von Nazareth am Kreuz. Am Karsamstag findet die Grabesruhe statt. Und Am Ostersonntag wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Es ist der Haupttag des Kirchenfestes.</p>
<p>In der Karwoche wird der Leiden Jesu Christi gedacht. Die heidnischen Symbole Osterhase und Osterei sind Fruchtbarkeitssymbole, die zu Frühjahrsfesten gehören. Jedes Land kennt seine ihm eigenen Osterbräuche. In der Region um Valencia isst man „monas de pascua“ das ist ein süßes Gebäck aus Mehl, Zucker, Eiern und Olivenöl. Aber auch Eier sind in Spanien wichtig. Die Gründe liegen auf der Hand, fast alle großen Kulturen, wie beispielsweise die Kelten, Griechen, Phönizier, Ägypter, Chinesen und Tibeter, glauben, dass die Welt aus einem Ei entstand. Das Ei symbolisiert das Erwachen der Natur und das sieht man im Frühling am deutlichsten. Deshalb verschenkt man auch heute noch zu Ostern Gebäck mit hart gekochten Eiern oder bemalte Eier. Das Gebäck namens „mona“ kann je nach Region sehr unterschiedlich ausfallen, süß, salzig, schokoladig oder noch wieder anders.</p>
<p>Genießen Sie die Semana Santa und das bevorstehende Ostern!</p>
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