Kaffee aus dem Glas

Kaffee trinkt man in Spanien und Deutschland sehr gerne, aber es gibt viele und zum Teil erhebliche Unterschiede. Deshalb sollte sich, wer nach Spanien fährt, um dort Spanisch zu lernen auf etwas gefasst machen. Aber keine Angst, Kaffee gehört zur spanischen Lebensart.

Das spanische Frühstück besteht für viele Spanier fast ausschließlich aus Kaffee. Aber um auch zu bekommen, was du möchtest, hier eine kleine Kaffee-Schule. Achtung, spanischer Kaffee ist stark. Im Vergleich zu Deutschland werden mehr Robusta-Kaffeebohnen verwendet, deshalb ist der Kaffee stärker. Beim Rösten wird Zucker zum Karamellisieren zugegeben, das neutralisiert die Säure.

Der spanische Espresso heißt „café solo“, ein „cortado“ ist dagegen ein Espresso mit einem Schuss Milch, der „café con leche“ ist Milchkaffee und wird meist halb Espresso und halb warme Milch gemischt. Diese drei Varianten sind das Normale, es gibt aber auch noch „café bonbón“ da wird der café solo mit gezuckerter Kondensmilch serviert. Das ist sehr lecker, aber auch sehr süß. Dann gibt es auch noch den „café americano“ das ist dann normaler Filterkaffee, der aber ehr selten ist, oft wird der Espresso mit heißem Wasser aufgegossen. Besonders im Sommer bestellen Spanier gerne „café con hielo“, das ist eine Art Eiskaffee, aber Achtung, meist wird der Kaffee der Wahl, siehe oben, serviert und dazu gibt es dann ein Extraglas mit Eiswürfeln, das mag zuerst etwas enttäuschend sein, aber ist im Sommer eine wirklich schöne Alternative. Im Winter oder auch sonst, kann man „carajillo“ bestellen, das ist Espresso mit einem kräftigen Schuss, sei es Brandy, Rum, Whisky oder auch Anislikör. Viele Spanier bestellen sich das schon zum Frühstück, das ist sicher nicht für jeden etwas. Soweit die verschiedenen Kaffeespezialitäten.

Neben der Zubereitung und den Variationen gibt es noch einen weiteren Unterschied zu Deutschland. In Spanien und besonders in Andalusien wird Kaffee häufig im Glas serviert. Das mag auf den ersten Blick verwundern, aber dieser Brauch geht auf lang zurückliegende Traditionen und kulturelle Einflüsse zurück. Kurz und gut, es ist eine arabische Tradition. Im Norden Afrikas, wie Marokko zum Beispiel werden Tee und Kaffee gleichermaßen in Gläsern serviert. Die Gläser können schlicht und einfach sein, manche sind verziert. In Marokko gibt es auch schöne bunte Gläser, aber die finden sich in Spanien kaum.

Also, genießt eine Sprachreise nach Spanien, um die Sprache zu erlernen und das Land und die Leute mit ihrer Kultur kennenzulernen.

 

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Costa de la Luz (Teil 3)

Geschichte und Feste

Die Geschichte der Costa Tropical ist vor allem mit der Geschichte der Stadt Almuñécar eng verbunden. Vor über 2.000 Jahren hat sich die heutige Küstenstadt aus der phönizisch-römischen Kolonie Sexi entwickelt. Die Phönizier gaben Almuñécar ihre Struktur und Wirtschaftskraft. Es entstand die Fischpökelei und eine eigene Münzprägung. Als die Römer die Region eroberten, führten sie dann auch deshalb. 775 n.Chr. landete Abderraman I an der Küste. Er begründete das Kalifat von Córdoba und nannte die Stadt Hisn-al-munecab. Bereits damals galt Almuñécar als Ballungszentrum – der Fischfang und die Fischverarbeitung florierten und zusätzlich baute man alle Arten von Früchten an. Die Stadt besaß einen Hafen, verschiedene Viertel, Außenbezirke, Märkte und eine Moschee.

Als Almuñécar einige Jahrhunderte später von den Katholischen Königen zurückerobert wurde, entstanden christliche Gotteshäuser und Bauwerke auf den Grundmauern der arabischen, aber im Grunde blieb ihre Struktur maurisch geprägt. Die florierende Stadt war immer wieder Angriffen von türkischen Piraten ausgesetzt. Dank des Tourismus erlebte die Gemeinde Almuñécar im 20. Jh. einen spektakulären wirtschaftlichen und städtischen Aufschwung, der bis heute anhält.

Die Costa Tropical ist nicht nur reich an malerischen Orten und schönen Stränden, sondern auch an Festen. In einem der vielen Dörfer findet das ganze Jahr über immer irgendeine Fiesta statt. Besonders in den Sommermonaten haben die Feste Hochkonjunktur von März bis Oktober vergeht kaum eine Zeit ohne Fest.

Wirtschaft und Infrastruktur

An die Costa Tropical kommen Besucher, um Urlaub an Stränden zu machen. Von diesen lebt die Küste Granadas. Aber Haupteinnahmequelle ist immer noch der Anbau tropischer Früchte, wie Datteln, Ananas, Bananen oder Avocados. Jedoch steigen die Arbeitsplätze in Hotellerie und Gastronomie sowie im Einzelhandel mit steigender Beliebtheit der Küste Granadas. Urlauber schätzen an der Costa Tropical die immer noch weitestgehend leeren, familiären Strände und die attraktiven Unterkünfte. Komfortable Hotels finden Besucher vor allem in den größeren Küstenorten.

Vor allem in den größeren küstennahen Ortschaften gibt es neben Hotelanlagen rustikale Ferienhäuser, Fincas, Ferienwohnungen oder Appartments. Wer es luxuriöser mag, der findet eine Auswahl an Villen. Rund um Almuñécar gibt es nachhaltig gebaute Feriensiedlungen für Familien. Der 60 km lange Küstenabschnitt bietet unterschiedliche Strände, von flachen Strandabschnitten, die besonders für Kinder geeignet sind, bis zu Buchten für FFK-Liebhaber.

Besucher, die an der Costa Tropical ihren Urlaub verbringen möchten, können zwischen über drei Zielflughäfen kommen: Der größte ist Málaga, ihm folgt Almeria, zudem gibt es Granada-Jaén. Die Costa Tropical bietet ihren Urlaubsgästen sowohl Ruhe und Entspannung in den kleinen Buchten und abgelegenen Orten oder Aktion und Lebendigkeit in den belebten Küstenorten und bei Sportaktivitäten. Die Küstenregion ist für beide Interessengruppen bestens ausgerüstet.

 

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Costa Tropical (Teil 1)

Neben der Costa de la Luz ist nicht die einzige beliebte Küste Spaniens, auch die Costa Tropical ist sehr beliebt. Die Comarca Costa Tropical gehört mit ihren 17 Gemeinden zur Provinz Granada – daher auch die anzutreffenden Bezeichnungen Costa de Granada bzw. Costa Granadina. Vor einigen Jahren war der Küstenstreifen bei Urlaubern noch ein Geheimtipp, doch seine Beliebtheit steigt stetig. Warum? Ganz einfach, aufgrund der geographischen Gegebenheiten, sie machen die Costa Tropical klimatisch zu einem idealen Urlaubsziel. Die Nähe zu den schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada lässt es sogar zu, dass man sich morgens auf den Pisten vergnügt und nachmittags noch ein warmes Bad im Meer nimmt. Eine unschlagbare Kombination für Aktivurlauber.

Die “tropische Küste” besteht aus einer Reihe kleiner, romantischer Buchten und größerer Strandabschnitte mit weichem Sand. Ihr hügeliges Hinterland ist fruchtbar und grün – hier wachsen tropische Früchte, eine der Haupteinnahmequellen der Region. Belebte Küstenorte laden zum Shoppen und Flanieren ein. Dank milder Winter sind auch Outdoor-Aktivitäten wie Golfspielen, Tennis, Tauchen und Baden das ganze Jahr möglich.

Urlauber finden in den beliebten Touristenzentren Almuñécar, Motril und Salobreña ein großes Angebot an Ferienanlagen und Hotels. Ausgedehnte Sandstrände und das klare Wasser laden zum Sonnenbaden sowie Schwimmen ein. Die Orte sind auch reich an Geschichte, Kultur und landschaftlicher Schönheit. So liegt ein kleiner Teil des Parque Natural de las Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama in der Comarca. Verpassen sollten man den spektakulären Cañon des Río Verde nicht. Er ist ein Muss für Wanderfreunde in der Gemeinde Ótivar.

 

Landschaft und Klima der Costa Tropical

60 Kilometer lang erstreckt sich die Costa Tropical entlang der Südküste Spaniens. Weniger bekannt als ihre “Nachbarn”, die Costa del Sol im Westen und die Costa de Almería im Osten, zeigt sich hier das ursprüngliche Leben Andalusiens. Ihren Namen erhielt die Costa Tropical aufgrund des subtropischen Klimas und der in Europa einzigartigen exotischen Vegetation.

Ihre Entstehung verdankt die Comarca der Sierra Nevada, die ihre Grenze im Norden bildet. Sie beeinflusst das subtropische Klima des Küstenabschnitts, denn die Bergkette hält besonders im Winter die kalten Inlandwinde fern. Warme nordafrikanische Winde erreichen dafür die Costa Tropical und ermöglichen den ganzjährigen Anbau von Zuckerrohr, Datteln, Ananas, Bananen, Avocados und weiteren subtropischen Früchten. Die Costa Tropical ist mit 320 Sonnentagen im Jahr und einer Durchschnittstemperatur von 20º Grad ein Urlaubsparadies zu jeder Jahreszeit. Der Küstenstreifen von Granada verfügt über das “beste Klima” Andalusiens. Dank der Mischung aus den milden Winden Nordafrikas, der Wärme des Mittelmeers und geschützt durch die Gipfel der Sierra Nevada findet sich ein subtropisches Mikroklima, das man sonst nirgends in Europa antrifft.

Auf engstem Raum findet man in der Küstenregion wenig überlaufene Strände mit klarem, warmen Meerwasser, hohe Berge und dazwischen eine blühende Landschaft mit traditionellen Ortschaften ganz in Weiß, in denen die Zeit stehen geblieben scheint. Ganz im Gegensatz dazu die belebten, touristisch erschlossenen, Küstenorte, die ihre Besucher mit einem breiten Angebot an sportlichen Aktivitäten und attraktiven Unterkünften locken.

Bereits die Küste selbst ist nicht flach, sondern hügelig. Versteckte und zerklüftete Buchten wechseln sich mit weiten, sandigen sowie felsigen Stränden ab, dazwischen liegen die Hauptorte der Costa Tropical, Almuñécar, Salobreña und Motril.

Das grüne Hinterland ist eine Kombination aus Hügeln und Tälern mit der Sierra Nevada-Kette im Hintergrund, die Alpujarras und Los Guájares. Hier finden sich weiß getünchte Dörfer, die ihre Gestalt seit Jahrhunderten nicht geändert haben. In den Hügeln und Tälern können Urlauber stundenlange Wanderungen unternehmen, Vögel beobachten und die unberührte Flora genießen. Der Ausblick von den höher gelegenen Ortschaften reicht bei klarer Sicht bis nach Afrika.

 

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Die Costa de la Luz (Teil 2)

Weiße Strände und grünes Hinterland

Die Küstenlinie der Costa de la Luz von Cádiz ist meist sehr eben. Die 260 Kilometer langen Strände bieten viel Platz zum Sonnenbaden und Wassersport. Nur zwischen dem Cabo Roche und Conil de la Frontera befindet sich eine Steilküste mit mehreren Strandbuchten. Pinienhaine mit sandigem Boden reichen bis an die Küste. Sie bilden einen Teil des Naturschutzparks Brena und der Marismas (Marschland). Durch das geschützte Gebiet verlaufen Wanderrouten, die einem die Fauna und Flora näher bringen. Zwischen Cádiz und Jerez de la Frontera finden sich Salinenfelder, in denen man Flamingo-Kolonien beobachten kann.

Neben angelegten Ferienorten wie der deutschen Hochburg Novi Sancti-Petri findet man ehemalige Fischerdörfer à la Conil, Rota oder El Puerto de Santa María, die vor allem in den Abendstunden und nachts zum Leben erwachen. Das Hinterland der Costa de la Luz von Cádiz ist hügelig und grün. Überall kommt man an Sonnenblumenfeldern und meterhohen schwarzen Metallstieren vorbei. Das ist das Land der Stiere – große Herden leben auf den endlosen Weiden. Modern sind die Windparks, die auf den Hügeln stehen und den Küstenwind zur Stromerzeugung nutzen. Fast unbewohnt scheint das Hinterland, oben auf den Felsformationen ragen die weißen Dörfer Vejer de la Frontera, Medinas Sidonia oder Arco in den Himmel. Im Südosten, zwischen Tarifa und Zahara de los Atunes, reicht ein Bergzug bis an die Küste heran. Die Ausläufer der Sierra del Agibe kann man sogar von Vejer de la Frontera erspähen.

 

Urlaub zwischen Badespaß und Kulturerlebnis

Badespaß pur an endlosen Stränden mit feinstem Sand, das ist die Costa la Luz. Der Atlantik zeigt sich dabei oft von seiner stürmischeren Seite. Die Strände der Costa de la Luz sind bekannt für ihre Natürlichkeit und gute Infrastruktur. Wer einen Snack möchte, ein Eis oder etwas zu trinken, der hat in den Chringuitos dazu die Gelegenheit. Mai und Juni genießen die Deutschen die Strände noch für sich, nur an den Wochenenden müssen sie sich das Meer mit den Spaniern aus Sevilla teilen. Die haben keine Berührungsängste. Sie breiten sich gerne genau neben einem aus und genießen in größeren Gruppen die Sonne und das Wasser.

Aber nicht nur Badeurlauber kommen an der Küste des Lichts auf ihre Kosten. Der starke, immer wehende, Wind zieht vor allem Kiter, Surfer und Segler an. Viele betreiben “Strand-Hopping”: So können sie jeden Tag an einem anderen Abschnitt die Wellen bezwingen.

Ausreichend Kultur und Geschichte bieten die einzelnen Orte an der Küste und im Hinterland. Cádiz und Jerez locken mit schönen Fußgängerzonen, historischen Baudenkmälern und attraktiven Geschäften. Die Küstenorte haben sich meist aus Fischerdörfern entwickelt und sind heute für das lebhafte Ambiente für angenehme Abende bekannt. Tagsüber ruhig, erwachen sie am späten Nachmittag und Abend so richtig zum Leben.

 

 

Ausflugstipps für die Costa de la Luz

Wer an die Costa de la Luz fährt, sollte nicht nur den Strand genießen, sondern auch die Kultur. Die Küste von Cádiz hat einiges zu bieten. Neben Städten wie Cádiz und Jerez de la Frontera bieten sich Ausflüge zu den Pueblos Blancos oder kleinen Fischerdörfern an der Küste an. Jeder Ort hat etwas Besonderes zu bieten. Mit dem Auto ist man schnell von einem zum anderen gefahren, so kann man in ein paar Tagen viel sehen. Und das Beste: Die Strände sind nie weit weg. Wer sich also kurz abkühlen möchte, unterbricht seine Tagestour und genießt eine kleine Pause am Meer. Càdiz besitzt mehrere Stadtstrände. Also, packt die Badehose ein! Aber egal, an welchen Punkt an der Costa de la Luz man kommt, nirgends gibt es Bettenburgen, die das Bild der Küste verschandeln. Alles wirkt beschaulich und malerisch.

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Costa Tropical (Teil 2)

Tourismus und Freizeitaktivitäten

Was machen Urlauber an der Küste außer Badeurlaub? Die Costa Tropical hat jedoch noch mehr zu bieten als Strand und Meer. Es gibt eine der reichsten Unterwasserwelten der andalusischen Mittelmeerküste. Taucher kommen hier voll auf ihre Kosten. Unzählige Fischarten leben in und an den Korallenriffen der Küste. Abenteuer im Wasser bieten einige Schiffswracks, die man in Küstennähe erkunden kann. Entlang der Küste gibt es auch viele Tauchschulen, die mit Ausrüstungen und Tauchlehrern behilflich sind.

Es gibt noch viele weitere Aktivitäten rund ums Wasser, beispielsweise Bootstouren, Schnorcheln, Wasserski, Windsurfing oder auch Paragliding werden angeboten. Die ganzjährigen Winde und das klare Wasser machen es zu einem besonderen Erlebnis. Die Winde kommen meist vom Osten oder Westen, das lieben Segler. Die Costa Tropical besitzt zwei Yachthäfen: Marina del Este in La Herradura und den Motril Nautical Club in Motril.

Die Costa Tropical gehört auch zu den schönsten Flugarealen Europas. Gleitschirmflieger haben die Auswahl zwischen 13 verschiedenen Fluggebieten rund um Almuñécar. Besonders die abwechslungsreiche Landschaft der Costa Tropical mit ihren Gebirgszügen und dem Blick aufs Meer machen den Reiz beim Gleitschirmfliegen aus. Startplätze finden sich unter anderem in La Herradura, Padul, Loma del Gato, Alfamar, Otivar, Cerro de Itrabo, Pena Escrita, Moclin, Cenes de la Vega, Orjiva und Sierra de Lújar.

Wer lieber auf dem Boden bleibt, findet an den anderen Küstenabschnitten nahe der Costa Tropical über 70 Golfplätze. Allein die Sicht auf das Mittelmeer macht die Golfrunde unvergesslich. Vier der nahegelegenen Golfkurse sind unter den Top 10 der Golfplätze Europas.

Verstreut an der Küste finden Besucher nicht nur attraktive Dörfer und Städte, die zum Flanieren einladen, sondern auch Türme und Festungen, die in der maurischen Epoche als Wachposten dienten. Die Orte Almuñécar, Castell de Ferro, Motril, La Herradura oder auch das zauberhafte Salobreña bieten ein weitgefächertes Programm touristischer Alternativen zum Urlaub am Meer.

Bei Wanderungen im Hinterland lernt man die Natur und die Menschen Andalusiens von einer ganz anderen Seite kennen. Die meisten Dörfer bieten ein reiches Erbe an Kunst und Kultur, eingebettet in antike Bauwerke wie Alpujarras, die letzte Zufluchtsstätte der getauften Mauren. Der historische Charakter der Provinz Granada hat auch das architektonische Profil der Costa Tropical und ihrer Einwohner geprägt.

 

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Sommer in Spanien (Teil 1)

Die andalusischen Küsten

In Andalusien gibt es das Mittelmeer und auch den Atlantik, beide Meere sind touristisch sehr gut erschlossen. Während am Mittelmeer die Costa del Sol und Costa Tropical ist, heißt die am Atlantik Costa de la Luz.

Die Costa de la Luz

Die Costa de la Luz gilt nicht nur unter Experten als Küste mit den schönsten Sandstränden Europas. Paradiesisch wirken die endlosen, schneeweißen Strände. Die Füße im weißen Sand, umspült von den Wellen des Atlantiks und ein frischer Wind lassen Urlauber auch die größte Hitze des Sommers vergessen. Von Tarifa aus scheint sogar Afrika zum Greifen.

Zwei Provinzen teilen sich dieses herrliche Fleckchen Erde. Von Tarifa bis Sanlúcar de Barrameda liegt die “Küste des Lichts” in Cádiz, der andere Teil – von der Flussmündung des Guadalquivir bis nach Portugal – befindet sich hingegen in der Provinz Huelva. Mit über 300 Sonnenstunden im Jahr trägt die Costa de la Luz ihren Namen zu Recht. Orte wie Conil de la Frontera, Rota oder Sanlúcar wirken vielleicht verschlafen und weniger touristisch als ihre Nachbarn an der berühmten Costa del Sol, der Unterschied ist, dass an der Costa del la Luz mehr Spanier Urlaub machen.

Westlich der Provinzhauptstadt Cádiz wird vorwiegend Spanisch gesprochen. Die Deutschen suchen ihre Erholung vor allem rund um Novo Sancti-Petri und Conil de la Frontera. Wer es stürmischer mag und die Wellen zum Kiten, Surfen oder Segeln braucht, der hält sich am besten im coolen Tarifa, Barbate oder Zahora auf. Der Leuchtturm am Cap de Trafalgar ist im Prinzip der Scheidepunkt zwischen Bade- und Aktivurlaub ist nicht nur geschichtsträchtig, sondern macht noch heute Geschichte. Letztes Jahr wurde hier die Europameisterschaft der Kite-Surferinnen ausgetragen.

Auch die Orte an der Küste und im Hinterland stecken voller Geschichte. Cádiz gilt als die älteste Stadt der westlichen Welt, Conil ist mit Vejer, Medina sowie Tarifa eines der weißen Dörfern. Aus Jerez, El Puerto de Santa María und Cádiz kommt der berühmte Sherry. Ausflüge abseits der Strände hinterlassen prägende Eindrücke und lassen die Seele entspannen.

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Landwirtschaft in Spanien

Kommt nach Spanien, um Spanisch während einer Sprachreise zu lernen. Eine Sprachreise mit Sprachkurs eignet sich besonders gut, um die Landessprache eines jeden Landes zu lernen. Natürlich ist es auch möglich eine Sprache nur aus Büchern zu lernen, aber das macht nicht viel Spaß, außerdem schwindet schnell die Motivation, wenn die erlernten Fähigkeiten nicht angewandt werden können. Deshalb, schaut bei Timpany vorbei, hier findet Ihr viele tolle Angebote zum Fremdsprachenlernen im Land selbst.

Prägung durch die Landwirtschaft

Spanien ist nach wie vor ein von der Landwirtschaft geprägtes Land. Das ist Teil seines ganz eigenen Charmes. Oft wird das von Menschen aus Industrieländern als etwas rückständig aufgefasst. Es mag stimmen, dass Spanien oder zumindest die ländlichen Regionen des Landes rückständig sind, aber das stimmt so nicht ganz.

Ja, richtig. Die Geschwindigkeit ist nicht mit der Nordeuropas zu vergleichen, denn das Klima und die Landwirtschaft als solche können nicht von der Geschwindigkeit gelenkt werden. Geduld ist gefragt. Besonders im Sommer, wenn die Temperaturen tagsüber so um die 40°C betragen, dann ist Langsamkeit gefragt.

Spanien ist nicht industrialisiert, es gibt sie und es gibt auch innovative fortschrittliche Industriezweige, aber sie dominieren nicht. Ein Beispiel für Industrie in Spanien ist Inditex, Kleidung wird hier hergestellt. Es gibt auch tolle Handwerkskunst, aber die ist ehr regional von Bedeutung. Die Landwirtschaft ist wasserintensiv und erfordert künstliche Bewässerung. In ländlichen Regionen Andalusiens zum Beispiel sieht man viele sogenannte Huertas mit traditioneller Bewässerung, die wie im Mittelalter funktioniert.

Kennzeichnend für zahlreiche Dörfer ist zudem die Substitenzwirtsch und Terratenientes (Großgrundbesitzer). Das ist sicherlich als rückständig zu bezeichnen. Trotzdem ist es eine Tatsache, dass nach wie vor viele Menschen von der Landwirtschaft leben.

Sprachreisen nach Spanien

Wer sich auf einer Reise oder gar einer Sprachreise durch Spanien befindet, wird sich davon überzeugen können. Spanisch ist keine schwierige Sprache, jeder kann sie leicht lernen. Die Sprache ist eine der romanischen Sprachen, die noch dazu große Ähnlichkeit mit dem Englischen hat, also versucht es doch einfach mal mit einem Sprachkurs im Land selbst.

 

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Tourismus + Küste + Hinterland (Teil2)

Nachdem nun ausgiebig über die Strände und Küsten wie auch den Tourismus dort gesprochen wurde, soll es nun um das spanische Hinterland und den dortigen Attraktionen gehen. Spanien ist sehr vielseitig. Das Land besteht aus Tafelbergen, oft merkt man gar nicht wie hoch man sich eigentlich befindet. Madrid ist eine der höchst gelegenen Hauptstädte der Welt, das merkt man am extremen Klima, die Sommer sind unerträglich heiß, die Winter eisig kalt, feucht und scheinen endlos. Nicht umsonst gibt es den Spruch „neuve meses invierno tres de infierno“ (9Monate Winter und 3Hölle).

 

Das spanische Hinterland

Das spanische Hinterland hat eine riesige Vielfalt an Landschaften zu bieten. Es gibt unzählige Landschaften, die sich von dem Rest abheben. Die Unterschiede liegen nicht nur in der Topographie, sondern auch in der der Fauna und Flora. Oft ist es dem Besucher nur schwer zu vermitteln wie unterschiedlich die Landschaften sind. Aber auch relativ kleine Regionen, wie die um Malaga ist viel vielseitiger, als sie schlichtweg erscheint. Klar, die Berge sind nur wenig bewachsen, es gibt wenig Bäume, aber doch eine ganze Menge Pflanzen und auch Tiere, die hier leben. Und die Täler sind fruchtbare Oasen, in denen Südfrüchte, wie zum Beispiel Chirimoya, Passionsfrüchte, Avocados und vieles mehr reifen. Dazu kann man am Wegesrand viele Mandelbäume oder auch Granatapfelbüsche finden. Nicht zu vergessen die Olivenbäume und Orangenbäume und Palmen.

Die Tierwelt ist unglaublich, Eidechsen erwartet man schon fast, es gibt 2 Arten, die man täglich sieht, aber es gibt auch Chamäleons und eine große Bandbreite an Schlangen, die seltener zu sehen sind. Dazu kommt ein riesiges Habitat für Vögel, Adler, Geier und Raubvögel gehören genauso dazu wie Singvögel.

Spanien eignet sich also auch für Individualtourismus oder Wanderurlaub, es ist nur nicht so bekannt dafür, was ein enormer Vorteil ist. Bei all diesen Reisen ist es möglich das Land und die Leute kennenzulernen. Natürlich hilft es die Sprache zu sprechen oder zumindest willig zu sein diese zu erlernen. Timpany bietet Sprachreisen und Sprachkurse für alle Lernniveaus an.

 

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Tourismus + Küste + Hinterland (Teil1)

Tourismus ist für Spanien ein wichtiger Industriezweig. Bei Tourismus denken die meisten sofort an Meer, Strand, Inseln und es ist richtig ein Großteil des Tourismus findet an den Küsten statt. Es gibt aber auch tolle Strände und Dreiviertel der iberischen Halbinsel ist von Meeren umgeben. Allerdings gibt es auch im Land und Landesinneren große Unterschiede.

Die Küsten und Strände Spaniens

Die Küsten sind abwechslungsreich und haben für die unterschiedlichsten Geschmäcker etwas zu bieten. Das Mittelmeer ist ruhig, angenehm und zieht vor allem Wärmesuchende an. Nach der Meerenge von Gibraltar ändert sich die Szenerie, auch wenn die Küste noch recht geschützt ist und das Meer auch wärmer, es ist klar, man befindet sich an einem viel offeneren Meer. Dann geht es nach Portugal und der Unterschied wird Augenscheinlich. Je weiter man dann nach Norden fährt, desto rauer wird die Natur und die Landschaft. Es gibt den Atlantik, der einerseits im Süden an das Land grenzt und andererseits im Norden für wilde und raue Küsten sorgt.

Die Strände sind so unterschiedlich, wie die Küsten selbst auch. Es gibt endlose Sandstrände, kleine Buchten, Kieselsteinstrände, felsige Küsten und Kliffe. Da ist sicher für jeden Besucher etwas dabei. Der Massentourismus befindet sich im Süden, am Mittelmeer und dem Atlantik im Einflussgebiet des Mittelmeers. Natürlich gibt es auch diverse Inseln, Mallorca und Ibiza im Mittelmeer, aber auch die Kanarischen Inseln im offenen Atlantik vor Afrika. Sie alle sind Touristenhochburgen, die für Individualtouristen ehr abschreckend wirken mögen. Aber das schöne ist, dass oft ganz nah noch unberührte Strände und Landschaften auf Entdeckung warten.

Beispiele: Bologna und Tarifa

Das andalusische Bologna liegt am Atlantik, ist unweit von Tarifa. Die Gegend ist sehr auf Sommertourismus eingestellt. Doch, was vermutlich niemand erwartet, in Bologna am Strand befindet sich eine römische Ruine und die meisten Touristen sind Spanier. Natürlich verschlägt es auch hier und da Individualtouristen hierhin, aber wenige. Tarifa ist in der Nähe und bekannt für seine Surfer, es gibt viele Kyte-Surfer und alles um diese Kultur herum. Ein Spektakel, das sich sicher niemand entgehen lassen möchte. Wobei der Wind wirklich stark ist, genau das, was Surfer suchen.

 

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Spanisch lernen

Spanisch lernen ist gar nicht so schwer. Und doch tun wir uns alle schwer damit eine neue Sprache zu erlernen, warum? Eigentlich leben wir in einer perfekten Welt. In Europa sind wir alle sozial mehr oder weniger gut abgesichert.

Reisefreiheit in Europa

Ein großer Vorteil für Privatpersonen in Europa ist die Reisefreiheit. Wir nehmen es fast schon als normal hin, dass es die Reisefreiheit in Europa gibt. Diese erlaubt es uns einfach mit dem Personalausweis alle europäischen Länder zu bereisen. Visa, das war einmal, die kennen viele von uns gar nicht mehr. Außerdem gibt es in den meisten Ländern den Euro, die gemeinsame Währung nimmt die Notwendigkeit des Geldumtauschens von uns. Von der Europäischen Union werden wir motiviert Fremdsprachen zu erlernen. Es gibt Austauschprogramme, die von der Europäischen Union gefördert werden.

Europa und Sprachenvielfalt

Die Sprachenvielfalt in Europa ist enorm, aber natürlich gibt es Sprachen, die mehr Menschen sprechen als andere und solche die beliebter sind. Spanisch wird vielleicht in Europa von nicht so vielen Menschen gesprochen, aber außerhalb von Europa gibt es einen fast ganzen Kontinent, der die Sprache spricht. Spanisch ist eine romanische Sprache, die mit verschiedenen anderen europäischen Sprachen verwandt ist. Eine Verwandtschaft besteht zum Einen zum Italienischen, das die Nachfolgesprache des Latein ist und dann noch zum Rumänischen, Französischen, Portugiesischen und Minderheitensprachen wie dem Katalanischen, dem Valenzianischen oder dem Galizischen. Es ist klar, Spanisch zu lernen ist ein großer Vorteil in Europa.

Spanisch in Spanien

Natürlich ist es von großem Vorteil die Sprache direkt im Land zu lernen. Die Lehrer werden aus der Region sein und es ist immer ein Anreiz direkt im Land zu sein. Natürlich kann kaum jemand, der beschließt Spanisch zu lernen, einfach nach Spanien gehen, bis er die Sprache gelernt hat. Das wäre sicher ein Traum, aber Träume gehen eben nicht immer in Erfüllung. Aber es gibt tolle Sprachreisen. Timpany ist ein Anbieter für Sprachreisen nach Spanien. Das heißt, die Reise als solche wird um einen Sprachkurs herum organisiert. Meist heißt das, dass der Spanischlerner einen Monat oder länger in einem Ort Spaniens an einer Sprachschule einen Intensivkurs Spanisch absolviert und in der Freizeit die Region besser kennenlernt, indem er mit Menschen in Alltagssituationen zusammen kommt.

 

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