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Spanischer Fußball
spanische Nationalmannschaft - La Primera Division


Fußball ist in Spanien wohl die beliebteste Sportart. Das zeigt allein die Tatsache, dass in Spanien das größte Stadion Europas – Barcelonas Camp Nou mit fast 100.000 Plätzen – beheimatet ist. Auch die Clubs der Primera División verzeichneten und verzeichnen immer wieder große internationale Erfolge – Real Madrid, FC Barcelona und FC Valencia werden jedes Jahr als große Favoriten in der Champions League und im UEFA-Cup gehandelt.

Die spanische Nationalmannschaft

Die spanische Nationalmannschaft repräsentiert den spanischen Fußballverband Real Federación Española de Fútbol auf internationaler Ebene. Laut FIFA-Weltrangliste gehört sie zwar zu den zehn besten Nationalmannschaften der Welt, jedoch blieb sie bis heute bei Großereignissen relativ wenig erfolgreich; lediglich einen Titel konnte sie verzeichnen, nämlich bei der Heim-Europameisterschaft 1964. Das beste Weltmeisterschafts-Ergebnis erzielte sie 1950 in Brasilien als Vierter. Bisher gab es auch nur elf Mal eine Teilnahme bei WMs, Deutschland 2006 wird die zwölfte darstellen.

Die Primera Division

Die international bekanntesten Clubs der Primera División sind „Die Königlichen“ Real Madrid, der FC „Barça“ Barcelona und FC Valencia.

Real Madrid wurde 1902 gegründet und spielt seit 1947 im Estadio Santiago Bernabéu, das 81.000 Zuschauer fasst. Der Club, der zu Hause ganz in Weiß aufläuft, zählt zu den erfolgreichsten weltweit: Zu seinen Erfolgen zählen 29 spanische Meistertitel – zuletzt 2002/2003 -, 17 Pokaltitel – zuletzt 1992/1993 -, neun Mal gewannen sie die Champions League (bzw. den Europokal der Landesmeister) – zuletzt 2001/2002 gegen Bayer Leverkusen – und zwei Mal den UEFA-Cup.
Die momentan wohl berühmtesten Spieler bei Real Madrid sind Ronaldo, David Beckham und Zinedine Zidane.

Der FC Barcelona wurde 1899 gegründet und ist neben Athletic Bilbao und Real Madrid der einzige Club, der nie aus der Primera División abgestiegen ist. Der momentan teuerste und wohl auch beste Spieler ist Ronaldinho, der 2004 und 2005 zum Weltfußballer des Jahres gewählt wurde.
Zu den zahlreichen Erfolgen vom FC Barcelona zählen 18 Titel in der 1929 gegründeten Primera División, 24 Pokalsiege, zwei Super-Cup Siege (Champions League Sieger gegen UEFA-Cup Sieger), drei UEFA-Cup Siege und zwei Mal gewannen sie die Champions League (1991/1992 und in der Saison 2005/2006 im spektakulären Finale am 17. Mai gegen Arsenal London).

Der Valencia Club de Fútbol (kurz Valencia CF, oder deutsch FC Valencia) wurde 1919 gegründet. Sechs Mal wurden sie spanischer Meister, drei Mal gewannen sie den UEFA-Cup, ein Mal den UI-Cup und ein Mal waren sie Sieger des Europacups der Pokalsieger.

Das Jahr 2006 war für den spanischen Fußball ein besonders erfolgreiches. Am 10. Mai 2006 gewann der FC Sevilla gegen den FC Middlesbrough das UEFA-Cup Finale in Eindhoven mit 4:0. Die Krönung des spanischen Clubfußballs stellte nur einige Tage später der FC Barcelona mit dem Gewinn des Champions League Finale in Paris auf. Am 17. Mai 2006 schafften die Ballkünstler um Ronaldinho und Eto Unglaubliches. Nach einem 0:1 Rückstand gegen einen sehr starken FC Arsenal, schoss Barca innerhalb drei Minuten die entscheidenden zwei Tore und holte sich so mit einem knappen 2:1 den begehrten Titel. Damit ist Barcelona nach 14 Jahren wieder auf den Champions League Fußballthron zurückgekehrt und macht Fußball in Spanien noch bekannter.

von Katharina Hammer

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