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Malaga


Die Stadt Málaga liegt in der südlichsten Region Spaniens, in Andalusien. Andalusien ist in insgesamt 8 Provinzen unterteilt, von denen eine nach der Stadt Málaga benannt ist. Die Provinz Málaga ist mit einer Fläche von 7.308 km³, die Kleinste der 8 Provinzen. Die gleichnamige Hauptstadt beherbergt mehr als 500.000 Einwohner - die Hälfte der Bevölkerung Málagas.

Málaga wurde bereits im 8. Jh. vor Christus von den Phöniziern begründet, damals noch unter dem Namen Malaka, was soviel wie Fischsalzerei bedeutet. Lange war Málaga unter karthagischer Herrschaft, ehe es nach den punischen Kriegen in römische Hand fiel. Nach dem Niedergang des römischen Reiches wurde die Stadt von dem westgotischen König Leovigildo besetzt, doch auch sein Königtum zerfiel und Málaga gelangte 743 in arabische Hand. In dieser Zeit blühte die Stadt auf. Erst Ende des 15. Jh. gelang es den katholischen Königen Málaga zurückzuerobern. Es kam zu Reformen, die die Stadt in eine christliche Ansiedlung verwandeln sollte. Die nächsten Jahrhunderte waren von der Vertreibung der Morisken und schlechten umweltlichen Bedingungen, wie Überschwemmungen, Missernten und Epidemien geprägt.
Erst im 18.Jh. kam es unter anderem durch die Errichtung des Hafens zum erneuten Aufschwung der Stadt. Im 19.Jh. musste sich die Stadt einer neuerlichen wirtschaftlichen und politischen Krise stellen, die durch die Gewaltherrschaft des Königs Fernando VII. hervorgerufen wurde.

Malaga - Das heutige Urlaubsparadies

Seit Mitte des 20. Jh. zählt Málaga zu einem beliebten Urlaubsziel für viele Touristen. Aufgrund der idealen Lage - das Mittelmeer umspült die Küsten der Stadt und der Gebirgszug des Mont de Malagas bildet eine Gebirgsbarriere – ist die Stadt vor Kälte geschützt und bietet ideale Temperaturen. Die Strände Malagas breiten sich auf 14 Kilometern Länge aus und sind aufgrund ihrer direkten Anbindung an die Stadt leicht zugänglich. Man hat in Malaga also die Möglichkeit Bade- mit Kultururlaub zu verbinden. Aufgrund der langen Geschichte, auf die Málaga zurückgreifen kann, hat es nämlich auch in kultureller Hinsicht einiges zu bieten.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Malagas sind:

La Alcazaba: Ein Palast aus dem 11. Jh. der für die maurischen Könige von Grananda errichtet und im 14. Jh. weiter ausgebaut wurde. Heute befindet sich darin das archäologische Museum mit zahlreichen Exponaten.

La Catedral: Eine Kathedrale, die von den katholischen Königen 1528 über einer Moschee erbaut wurde. Der Bau der Kathedrale dauerte bis 1728, aus Geldmangel wurde der zweite Turm nie vollendet und somit wird die Kathedrale auch La Manquita (die Einarmige) genannt.

El Castillo de Gibralfaro: Eine Burg, die im 14. Jh. auf den Resten eines Palastes der Phönizier gebaut wurde.

Weiters gibt es in Malaga über 20 Museen, zahlreiche Kirchen und herrliche mediterrane Parkanlagen zu bewundern.

 

 

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