Diana Blein

Diana Blein

Hallo mein Name ist Diana und ich bin die Redeakteurin von Super Spanisch.de.

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5 ungewöhnliche Wege, um die eigenen Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern

Eine andere Sprache zu lernen kann eine Herausforderung sein; es erfordert harte Arbeit und konzentriertes Lernen. Englisch hatten die meisten bereits in der Schule und besitzen darin zumindest Grundkenntnisse, auf denen sie aufbauen können. Anders hingegen sieht es mit „exotischeren“ Sprachen aus, die nicht denselben Ursprung (Latein) wie unsere Sprache besitzen, wie zum Beispiel Chinesisch.

Wer eine Fremdsprache lernen möchte, geht in den meisten Fällen den Weg über einen Sprachkurs. Andere hingegen kaufen sich ein Buch und bringen sich die Kenntnisse per Selbststudium bei. Das kommt immer darauf an, welcher Typ man ist und welche Ziele man mit der erworbenen Sprache verfolgt – braucht man diese für den privaten Gebrauch oder für den Beruf?
Es gibt aber auch ungewöhnlichere Wege, eine andere Sprache zu lernen. Wer würde im ersten Moment an eine VPN-Verbindung (Virtuelles Privates Netzwerk) für diese Zwecke denken?
Im Folgenden werden fünf ungewöhnliche Methoden für das Verbessern der eigenen Fremdsprachenkenntnisse vorgestellt.

Bücher, Magazine, Zeitungen

Wer bereits über Grundkenntnisse verfügt, sollte regelmäßig Medien in der anderen Sprache lesen. Es muss ja nicht direkt ein Roman von Hemingway oder The New Yorker sein. Aber wie wäre es denn damit, die Harry Potter Romane auf Englisch zu lesen oder eine französische Zeitung zu abonnieren? Die Technik macht es möglich, dass man dafür bequem die digitalen Ausgaben nutzen kann. Viele E-Book-Reader besitzen zudem integrierte Wörterbücher für alle möglichen Sprachen. Wer über ein Wort stolpert, das er noch nicht kennt, kann es unmittelbar nachschlagen und es seinem Wortschatz hinzufügen. Bei Zeitungen geht man einfach auf die entsprechende Homepage. Bei Bedarf kann man ein digitales Abo abschließen und dafür täglich zwischendurch die aktuellen Nachrichten in einer anderen Sprache lesen.

Die meisten Browser bieten ebenfalls die Möglichkeit eines Wörterbuches an, so dass auch in diesem Fall unbekannte Wörter übersetzt werden können. Viele Zeitschriften werden inzwischen innerhalb von Flatrates angeboten. Für einen monatlichen Betrag kann der Nutzer so viele Magazine wie er möchte lesen; darunter dutzende Ausgaben in anderen Sprachen. Vielleicht ist sogar das eigene Hobby dabei. Was wäre besser, als in französischer Sprache über PC-Spiele oder Autos zu lesen und dabei noch die Sprache zu lernen?

Reisen

Große Fortschritte kann man machen, wenn man sich selbst einfach ins kalte Wasser schmeißt. Das bedeutet, dass man in das Land reist, dessen Sprache man gerade lernt, und sich dort im Alltag mit den Menschen unterhält. Man wird anfangs viele Fehler machen und nicht alles verstehen, aber das gehört dazu. Jeder kann sich auf sein Smartphone eine Wörterbuch-App herunterladen und bei Bedarf nutzen.
Durch Reisen die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern, bringt einem auch die Kultur näher. Dies kann kein Sprachkurs oder Buch auf diese Weise leisten.

Ein VPN verwenden

Für diejenigen, die noch nie von einem VPN gehört haben: es handelt sich dabei um ein Virtuelles Privates Netzwerk. Dabei werden die eigenen Daten zunächst verschlüsselt an einen Server des VPN-Anbieters übertragen. Dort werden sie dann entschlüsselt und an den eigentlichen Zielserver übermittelt. Das ist die Kurzfassung hinsichtlich des Datenschutzes. Ein VPN hat aber noch eine weitere nützliche Funktion: es verschleiert die tatsächliche IP-Adresse. An den Zielserver wird nur die IP-Adresse des VPN-Servers übermittelt.
Wer Inhalte aus anderen Ländern sehen möchte, steht häufig vor dem Problem, dass er diese aufgrund Geoblocking nicht sehen darf. Was bei englischsprachigen Serien oder Filmen noch problemlos über deutsche Streamingdienste möglich ist – einfach die Tonspur ändern – gestaltet sich bei anderen Sprachen schwieriger. Inhalte eines spanischen TV-Senders dürfen dann beispielsweise nur von Menschen gesehen werden, die sich in Spanien aufhalten. Der Aufenthaltsort wird aufgrund der IP-Adresse ermittelt. Wer nun ein VPN nutzt, sucht sich einen VPN-Server im entsprechenden Land aus und kann die Inhalte genießen und nebenbei die eigenen Fremdsprachenkenntnisse verbessern.

Online-Privatlehrer

Was im ersten Augenblick möglicherweise teuer und exklusiv klingt, lässt sich dank des Internets auch günstiger realisieren. Auf Freelancer-Plattformen wie Upwork oder Guru kann man sich auf die Suche nach Einzelunterricht begeben. Der Vorteil ist die große Reichweite solcher Plattformen, so dass man zu fast jeder Sprache die entsprechende Person finden sollte, die einem Unterricht geben kann. Sicherlich ist dort nicht jeder ein ausgebildeter Sprachlehrer, dafür spart man aber Geld und schließt unter Umständen Freundschaften, die über eine reine Geschäftsbeziehung hinausgehen.

Last, but not least: Hilfe annehmen und nachfragen

Eigentlich sollten diese beiden Methoden eine Selbstverständlichkeit sein. Niemand ist ein Wunderkind und spricht und schreibt von Anfang an eine Sprache fehlerfrei. Es ist keine Schande, sich von einem Muttersprachler helfen und korrigieren zu lassen. Genauso sollte man nachfragen, wenn man etwas nicht verstanden hat oder ein Wort auf Anhieb nicht kennt.

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