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Vorurteile und Wahrheiten gibt es viele über Spanien. Was stimmt denn nun? Das Land ist das liebste Urlaubsland der Deutschen. Dementsprechend kennen viele zumindest Teile und haben eine genaue Vorstellung, was typisch spanisch ist.

Meist handelt es sich um böse Fallen. Das beginnt bereits damit, dass alle Spanier über einen Kamm geschert werden. Aber die Lebensart macht weit mehr aus als Siesta und Fiesta. In Spanien wird das Abendessen zelebriert und zwar am liebsten mit der ganzen Familie, oft wird der Eindruck geweckt, dass das Frühstück nicht stattfindet oder wenn nur aus einem Café Solo besteht und einer Zigarette.

Doch mal ehrlich, es gibt richtig leckeren Toast mit Olivenöl und Tomate, den jeder mal probieren sollte. Gut, mittags wird oft relativ wenig gegessen, Tapas gibt es schließlich in allen erdenklichen Variationen. Wer ehrlich ist, wird zugeben, dass man so mehr probieren kann und im Sommer bei spanischer Hitze sind kleine Portionen auch verträglicher. Es stimmt sicher, dass in Spanien viel getrunken wird und das sowohl Wein, aber mehr noch spanisches Bier, Cerveza. Das mag befremden, ist aber eine Tatsache, die nicht so schwer wiegt, weil ja zu den Getränken oft Tapas gegessen werden.

Der spanische Mann ist ein Macho. Als solcher, so heißt es, ist er heißblütig, eitel, laut und fußballsüchtig. Natürlich wird Stierkampf ganz groß geschrieben. Keine Frau ist vor seinen Flirtversuchen sicher. Mal ganz ehrlich, Stierkampf findet immer seltener statt, er ist auch in Spanien stark umstritten, aber es gibt ihn noch, genauso, wie Fans – aficionados – existieren.

Die spanische Frau kommt kaum besser weg. Sie ist wunderschön und eine leidenschaftliche Liebespartnerin. Selbstverständlich reichen ihre Haare bis zum Po, die heute gerne blondiert werden. Jede Spanierin trägt gerüschte Röcke und einen Fächer, sie tanzen den ganzen Tag, ok, die Siesta mag eine Ausnahme sein. Ja, auch dieses Bild stimmt so nicht, Spanierin sind Frauen, die der Mode genauso folgen wie anderswo auch, wobei man viele mit Fächer sieht.

Spanische Kinder gelten als laut, unerzogen und ab der Pubertät als extrem prüde. Fakt ist, dass die Familie eine große und entscheidende Rolle im Leben eines jeden Spaniers spielt. Die Familie sorgt für sich und wenn einer keine Arbeit hat, dann wird für ihn gesorgt.

Wer jetzt stutzt, tut dies zu recht. Spanien hat viele Facetten, die sich nicht einfach an einer Sache festmachen lassen. Wer die spanische Sprache lernen möchte oder schon dabei ist, tut gut daran, eine Sprachreise nach Spanien zu unternehmen. Guck es dir an und entscheide: Warum Spanien anders ist? Was in Spanien anders ist? Ist das gut? Lerne Land und Leute bei einer Sprachreise kennen.

Spanische Mode

Sevilla und Andalusien lässt sich kaum von der Feria und der damit einhergehenden Mode trennen. In anderen Worten, die Feria de Sevilla ist eines der wichtigsten Ereignisse des Jahres. Und selbstverständlich, spielt die Mode eine enorme Rolle.

Jedes Jahr gibt es neue aufregende Kleider. Obwohl die Kleider nach traditionellen Maßstäben gefertigt werden, gibt es doch auch wechselnde Elemente. Ein Aspekt, den viele Flamenco Kleider aufweisen sind die sogenannten Lunares, auf gut Deutsch, Punkte.  Diese Punkte kommen in verschiedenen Größen und Farben daher.

„Flamenca-à-porter“, die Mode diesen Jahres kommt farbenfroh daher. So farbenfroh und fröhlich, wie Andalusien selbst sollen die Kleider sein. Das versprechen die ersten Modenschauen in Vorbereitung auf die diesjährige Feria de Abril.

Dieses Jahr wird es einen orientalischen Einfluss auf die Kleider der Damen geben. Es wird ein Blick auf die kulturellen Urahnen geworfen, ohne dabei den andalusischen Charakter aus den Augen zu verlieren. Das zeigt sich beispielsweise in den japanisch anmutenden floralen Mustern und den strahlenden Ohrgehängen. Eine Mischung aus Stoffen und Texturen, bebenden Farben und der gekonnten Mischung aus all den Elementen.

Ein wichtiges Element eines Flamenco Kleides ist der Mantón, der Schal, das Tuch die Stola, die das Outfit erst vervollständigen. Diese kunstvoll gearbeiteten Tücher sind oft genauso teuer, wie die Kleider selbst. Das Material ist Seide, zum Teil bedruckt, aber mit Sicherheit kunstvoll bestickt. Dieser Mantón ist der Schlüssel zu einem Flamenco Kleid, dass auch als Traje de Gitana, Zigeunerinnenkleid, bezeichnet wird.

Traje de Flamenca ist ein Name, der den Ursprung der Feria reflektiert. Ursprünglich handelte es sich bei dem Fest um einen zentralen Pferdemarkt. Aber mit der Zeit verlor der Markt an Bedeutung und das Fest übernahm. Nichts desto trotz kann man noch heute viele zurechtgemachte Pferde bewundern, sie gehören am Tag dazu.

Aber die Feria de Abril in Sevilla ist heute vor allem ein Fest für die Frauen, denn sie bekommen dort Aufmerksamkeit. In ihren auffälligen Kleidern und dem Tanz stehen sie im Mittelpunkt der Ereignisse.

TRENDIGE MODE

Sicher kennen kennst Du Zara und Loewe, zwei spanische Top Marken mit Weltruhm, die von der Qualität der Mode in Spanien zeugen.

Ein guter Ausgangspunkt für eine Einkaufstour sind die Kaufhäuser El Corte Inglés, die in vielen Städten zu finden sind, oder Läden wie ZaraMassimo Dutti oder Uterqüe.

Die bekanntesten Modemarken in Spanien sind:

 

 

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