Wie Depressionen das Lernen behindern

Diana Blein

Diana Blein

Hallo mein Name ist Diana und ich bin die Redeakteurin von Super Spanisch.de.

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Wie Depressionen das Lernen behindern

Wie Depressionen das Lernen behindern

Sprachen lernen macht Spaß. Mit ein wenig Disziplin kann in nur wenigen Wochen ein kleiner Grundwortschatz im Spanischen erlernt werden. Dennoch hakt es immer wieder. Dabei müssen die Gründe keinesfalls in der eigenen Faulheit zu suchen sein. Manchmal sind sie schwerwiegender. Wer hin und wieder oder sogar häufig mit Depressionen zu kämpfen hat, kennt die Auswirkungen auf den Alltag. Besonders problematisch wird es, wenn eine Sprache erlernt werden soll. Spanisch in 14 Tagen zu erlernen ist durchaus möglich, Depressionen können das jedoch erschweren oder ganz verhindern. Welche Möglichkeiten es gibt, haben wir einmal kurz zusammengefasst.

Trotz Depressionen lernen

Gerade jetzt in den kühleren Tagen, ist die Winterdepression wieder überall zu spüren. Chornische Leiden können sogar zu einer Behinderung werden. Der Verlust der Fähigkeit, positive Aspekte im Leben zu erkennen, erschwert das Lernen deutlich. Tabletten sind dann aber keine Lösung. Der eigene Wille muss so gestärkt werden, dass wir aus eigenen Kräften gegen die Depression kämpfen können. Hilfreich kann es dabei auch sein, die Depression als Teil des Lebens anzunehmen. Wer das akzeptiert, wird merken, dass die starken Züge nachlassen.

Vielleicht klingt es zunächst ein wenig widersprüchlich. Doch wir müssen im ersten Schritt Negatives akzeptieren, damit wir uns weiterentwickeln und das positive greifen können.

Depressionen können Stolpersteine sein

Spanisch zu erlernen ist gar nicht einmal so schwer. Manchmal helfen Belohnung Systeme. Du kannst Dir dabei eine feste Zeit zum Lernen setzen. Und danach belohnst Du Dich mit einer schönen Sache, etwas, was Dir Freude bereitet oder einfach ein gutes Essen. So könnte das Spanischlernen zum Beispiel gegen frühen Abend als feste Zeiteinheit eingefügt werden. Nach 45 oder 60 Minuten ist dann Schluss und es gibt ein leckeres Abendessen oder Du gehst danach in die Schwimmhalle. Es braucht also etwas danach, was Dir besonders viel Freude bereitet und so Deine Motivation erhöht (auch bei Depressionen).

Gemeinsam lernen

Bei Depressionen ist es ja häufig so, das diese Schubweise plötzlich kommen. Selbst der noch so disziplinierte Zeitplan gerät dann in den Hintergrund. Vielleicht hilft es Dir, gemeinsam mit einem Bekannten die Sprache zu erlernen. Jeden Tag oder jeden zweiten Tag könnt ihr gemeinsam lernen. Fühlst Du Dich einmal nicht so gut, kann Dich Deine Bekannte aufpäppeln und animieren.

Als weitere Alternative bietet sich Meditation an. Auch diese ist bei Depressionen erfolgsversprechend. Besonders für Erwachsene, die ja nicht mehr so einfach wie Kinder lernen, kann das recht hilfreich sein.

Mit Depressionen umgehen

Lerne Depressionen zu akzeptieren. Sie sind ein Teil von Dir. Manchen hilft das bei der Bewältigung so sehr, dass es auch mit dem Lernen einfacher wird. Sport kann dabei sehr nützlich sein. Am besten gleich morgens, nach dem Aufstehen. Die Sportkleidung sollte schon vor dem Bett liegen. 15 Minuten an der frischen Luft (besonders wenn es kalt ist), können wahre Wunder bewirken und das Lernen vereinfachen.

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