Pausenfüller

Hallo liebe Leser,

ich wende mich heute mit einer traurigen Mitteilung an Euch. Dieser Blog wird bis auf Weiteres nicht mehr bestückt werden. Wer sich aber dennoch über Fremdsprachen, deren Erwerb und alles rund um Spanisch und Spanien informiert möchte ist herzlich eingeladen auf meinen anderen Blogs vorbeizuschauen:

Buchstabenspiel: Dieser Blog wendet sich an Eltern, Lehrer, Jugendliche und Kinder, die sich mit dem Erlernen von Fremdsprachen auseinandersetzen. Es gibt Lektüretipis genauso wie praktische Hilfen zum Lernen von Fremdsprachen.

Facettenauge: In diesem Blog geht es um Spanien, spanische Kultur, Lesen, Reisen, Fotografieren und auch die Fremdsprache Spanisch.

Aleman-ia-con-exito: Dieser Blog richtet sich an Spanier, die Deutsch lernen möchten. Aber auch hier gibt es viele Informationen zum Lernen von Fremdsprachen und die Unterschiede zwischen Deutsch und Spanisch werden besonders berücksichtigt. Etwas erschweren könnte es sein, dass dieser Blog in spanischer Sprache geschrieben wird.

Ich Dorothea Schönfeld danke Euch vielmals für Eure Treue. Hoffentlich kann dieser Blog bald wieder aufgenommen werden. Habt Spaß am Erlernen von Fremdsprachen! Auf meinen Blogs findet Ihr viele Informationen und Anregungen. Bis bald!

 

 

 

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Costa del Sol – Estepona der Garten (Teil 2)

Gastronomie und Bars

In zahlreichen Restaurants bietet Estepona sowohl traditionelle, typisch mediterrane Küche als auch innovative internationale Feinschmeckerangebote. Besonders beliebt und empfehlenswert sind Gerichte, wie zum Beispiel Fisch im Salzmantel, das Frittierte im Stil von Málaga und natürlich Sardinenspieße. Viele typisch andalusische und moderne Bars haben sich in der Altstadt Esteponas angesiedelt. Unterschiedliche Musikprogramme von Jazz bis Flamenco finden hier vor allem im Sommer ihre begeisterten Zuhörer.

Natur, Sport und Umgebung

Wer schöne und grüne Natur liebt, wird einen Ausflug durch die Naturlandschaft ‚Sierra Bermeja‘ genießen, um von der Höhe des ‚Pico de los Reales‘ (1449 Meter) aus den westlichsten Teil der Costa del Sol, den Felsen von Gibraltar und den Norden des afrikanischen Kontinents zu betrachten. Mit dem Fahrrad kann diese Höhe ebenfalls erklimmt werden, es gibt Touren und Wegweiser.

Estepona bietet eine Vielzahl von sportlichen Aktivitäten und wurde deshalb 2013 als ‚Ciudad Europea del Deporte‘ von der Europäischen Union ausgezeichnet.

Estepona im Wandel der Zeit

Neben der Altstadt von Estepona sind in den letzten 15 Jahren eine Vielzahl von neuen  Urbanisationen für Zuzügler und Urlaubsgäste gebaut oder erweitert worden. Zwischen Estepona und der Stadtgrenze zu Marbella entstand, entlang des Mittelmeeres die ‘New Golden Mile’ in Konkurrenz zur ‘Golden Mile’ in Marbella. Die ‘New Golden Mile’ beherbergt die Stadtteile Rio Padron, Villacana, Cancelada, El Saladillo, Benamara, Isdabe-Atalaya, El Paraiso. Westlich der Altstadt in Richtung Algeciras entstanden die Stadtteile Bahia Azul, Valle Romano und Buenas Noches. Insgesamt bietet die Gemeinde Estepona Platz für mehr als 100.000 Einwohner.

Estepona erlebt zudem gerade eine große Umstrukturierung. Die Infrastruktur und viele Anlagen werden erneuert und verbessert, wodurch der wirtschaftliche Aufschwung gefördert wird, die Lebensqualität für die Bewohner steigt und der Ort wird eine moderne und attraktive Stadt werden. Mehr als 12 Kilometer Straßen wurden in der historischen Altstadt erneuert und mit hunderten von Blumen geschmückt. Die einzige Aufgabe der Bewohner ist es jetzt, die jahreszeitliche Bepflanzungen in den bunten Übertöpfen zu pflegen. Der Botanische Garten ‚Parque Botánico-Orquidario de Estepona‘ hat ein gläsernes Orchideen-Haus, das mit seinen nahezu 4.000 verschiedenen Arten einzigartig in Europa ist.

Kultur in Estepona

Durch Estepona spazieren bedeutet heute auch die faszinierenden Eindrücke der ‚Ruta de Murales‘ zu erleben. Über die Stadt verteilt, findet der Besucher mehr als 20 von Künstlern gestaltete überdimensionale Wandmalereien an Wohnhäusern und Mauern die Estepona in ein farbintensives und ausdrucksstarkes Freilichtmuseum verwandelt haben.

Wer dem Literarischen nahe steht, kann sich auf der ‚Ruta de la Poesia‘ meist in der Altstadt an Poesie verschiedener Dichter erfreuen, zum Beispiel auch von Rainer Maria Rilke in der Straße Gloria Fuertes. Das erst im Frühjahr eröffneteTheater: das ‚Teatro Auditorio Felipe VI‘ begeistert mit Musik- und Klassikkonzerten, Musicals, Ballett und Flamenco Aufführungen werden hier veranstaltet.

Traditionelle Feste gibt es zahlreiche, wie die Feria in der ersten Juliwoche, die Noche de San Juan‘ am 23. Juni – überlebensgroße Figuren aus Holz, Stroh werden am Strand von Einwohnern aufgebaut und in der Sonnenwendnacht verbrannt, oder ‚Virgen del Carmen‘ am 16. Juli – eine Prozession auf dem Meer zu Ehren der Schutzpatronin von Estepona und die Internationale Fantasy- Filmwoche in der ersten Septemberwoche. Estepona ist eine Reise wert.

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Costa del Sol – Estepona der Garten (Teil 1)

Von majestätischen Bergen und dem Mittelmeer umgeben liegt die andalusische Hafenstadt Estepona in einem idyllischen Tal an der Costa del Sol. Das ehemalige Fischerdorf lockt mit seinen wundervollen Stränden und der abwechslungsreichen Architektur, die von phönizischer, römischer und arabischer Herrschaft geprägt wurde. In Estepona herrscht das angenehme Mittelmeerklima, 325 Sonnentage im Jahr lassen keine Wünsche offen. Estepona bietet über alle Jahreszeiten unvergessliche Eindrücke.

Die Altstadt, die ehemaligen Phönizierstadt Astapa, weist eine typisch andalusische Architektur auf und verzaubert Besucher mit ihren engen Gassen, weißen Häusern und einem Meer farblich abgestimmter Blumentöpfen. Außerdem stoßen Sie auf bedeutende Denkmäler. Zum Beispiel die wunderschöne Kirche ‚Nuestra Señora de los Remedios‘ aus dem 18. Jahrhundert, deren Turm weithin sichtbar ist und als eines der Wahrzeichen der Stadt gilt. Auch die Burg ‚San Luis‘ ist immer wieder einen Besuch wert. Sie ist ein imposanter Verteidigungsbau aus dem 15. Jahrhundert.

Besonders bekannt ist Estepona für seine zahlreichen goldgelben Strände. Sie erstrecken sich an der Küste über insgesamt 21 Kilometer. Besonders beliebt ist die ‚Playa de la Rada‘, die bequem vom Zentrum aus erreichbar ist. Hier finden Sie eine belebte, von Palmen und Skulpturen gesäumte Promenade. In den Bars können Sie typisch spanische Gerichte wie Paella und Sardinenspieße genießen.

Wenn Sie sich für Wassersport begeistern, dann sollten Sie dem Sporthafen ‚Puerto Deportivo‘ einen Besuch abstatten. Von hier aus können Sie verschiedene Exkursionen wie Segeln, Tauchen, Angeln oder Wale Watching buchen oder in den vielen Restaurants und Bars mit Livemusik die Atmosphäre immer mit Blick auf das Mittelmeer genießen. Jeden Sonntag findet hier vormittags ein beliebter Markt ‚Mercadillo del Puerto‘ statt. Das ist ideal zum Stöbern oder um sich mit Freunden zu verabreden.

Golfspieler können das ganze Jahr auf den Plätzen ‚Estepona Golf‘ und ‚Valle Romano‘ spielen oder unweit entfernt in Sotogrande. Hier befinden sich einige der besten Golfplätze Spaniens. Sotogrande ist auch bekannt für seine Polo-Turniere.

Außerdem lohnt es Ausflüge in die Umgebung zu unternehmen. Abenteuerlich ist eine Safari mit dem Jeep durch den Naturpark Selwo, er ist die Heimat von Löwen, Tigern und Nashörnern.

Wer es ruhiger mag, sollte zum Naturschutzgebiet ‚Los Reales de Sierra Bermeja‘ fahren. Wanderwege gibt es auch, sie führen durch eine von Korkeichen, Pinien und der spanischen Tanne ‚Pinsapo‘ geprägten Berglandschaft, die streng unter Naturschutz steht und nur in Südspanien und Marokko vorkommt.

 

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Warum ein Spanien Blog?

In dem für Sie erstellten Spanien-Blog möchte ich Sie am Leben und den Besonderheiten Spanien teilhaben lassen. Spanien ist ein großes, wunderbares und abwechslungsreiches Land mit vielen großartigen Sehenswürdigkeiten. Wer Spanisch spricht oder sich gezielt mit der Sprache auseinandersetzt, hat mehr davon.

Diese Sehenswürdigkeiten finden Sie in der abwechslungsreichen, vielfältigen Natur und in der Jahrhunderte gewachsenen Kultur. Das Wertvollste sind die gastfreundlichen und liebenswerten Menschen, die Sie im ganzen Land finden. Spanien ist auf eine bezaubernde Art anders. Und auch anders in allen Regionen des Landes, anders auch im Vergleich zu allen anderen Bereichen der Welt und ganz besonders auch gefühlt, anders für jeden Einzelnen. Lassen Sie sich von der Vielfältigkeit dieses wunderbaren Landes Spanien verzaubern.

Genauso wie wir alle anders sind, was das Leben sehr spannend macht. Die Andersartigkeit Andalusiens, der Region, in der ich lebe, resultiert aus dem einzigartigen Zusammenspiel der vielfältigen Natur, der faszinierenden Kultur, den unterschiedlichen, sehr interessanten Provinzen und besonders den liebenswerten Menschen. Die über tausende von Jahren geprägte Kultur und die Lebensweise der Menschen ist im positiven Sinne anders. Hier hat die Aussage “mañana” seine ganz eigene Bedeutung.

Ich selber lebe sehr gerne in Andalusien, unternehme Exkursionen und kleinere Reisen durch ganz Andalusien und die angrenzenden Regionen. Es wird nie langweilig, immer gibt es noch wieder etwas Neues zu entdecken. In den 8 Jahren, in denen ich mit, in Andalusien lebe habe ich sehr viel gelernt. Vor allem auch Geduld.

Der Ausspruch „In der Ruhe liegt die Kraft“ muss wohl in Andalusien geprägt worden sein. Das ruhige Leben mit dem entspannenden „mañana“ mag für jeden zunächst sicher recht angenehm sein, besonders wenn sie aus den hektischen Großstädten Deutschlands kommen. Dennoch ist es für das Leben in und mit Andalusien dann oft doch nicht ganz so einfach.

Also, der Anlass, den ich mit meinem Blog verfolge, ist, meinen Lesern Spanien, die Sprache und Andalusien näher zu bringen. Spanisch lernen ist gar nicht so schwer.

 

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Rundreise durch Nordspanien

Ein Highlight für jeden, der Spanisch lernt ist eine Rundreise durch Spanien. Es gibt viele tolle Routen, empfehlenswert ist zum Beispiel die Rundreise durch Nordspanien.

Mir persönlich hat die Nordspanien Rundreise mit dem Mietwagen sehr gut gefallen. Zunächst war alles neu und ungewohnt, mit der Zeit allerdings konnte ich Kirchen oder Kathedralen sehr gut unterscheiden, lernte die Heiligen und Baustile zu unterscheiden. Ich bin nicht religiös, aber ich mag Kunst und während langer Zeit war die eben religiös geprägt. Es gibt unheimlich viel zu sehen. Mit den Menschen kommt man schnell ins Gespräch.

Der erste Teil mehr durchs Landesinnere war schon etwas anstrengend, weil es dort auch noch sehr warm war. Man vergisst eben schnell, dass Spanien eine sehr große Halbinsel mit extremem Klima ist. Die Tafelberge erheben sich, fast ohne dass man es merkt, aber genau das hat große Auswirkungen auf das Klima. Im Sommer wird es so extrem heiß und im Winter extrem kalt. Nicht umsonst heißt es über Madrid: 9 meses de invierno y 3 meses de infierno (9 Monate Winter und 3 Monate Hitzehölle)

Strand von Asturien

Asturien ist aber auch im Sommer sehr angenehm. Die Hotels waren durchweg sehr gut. Allerdings fand ich das Hotel in Leon nicht so gut, da wir gezwungen waren mit dem Auto in die Stadt zu fahren, weil es doch etwas weiter von dem Zentrum entfernt war. Aber da hätten wir uns einfach besser informieren sollen.

In Santiago war das auch der Fall. Aber, hier bot das Hotel allerdings einen Shuttle-Service an und der Parkplatz war kostenlos. Was uns sehr gut gefallen hat, war dass es eine sehr abwechslungsreiche Reise war, auch landschaftlich. Bei den kulinarischen Genüssen jagte ein Höhepunkt den Nächsten, alles war wirklich super lecker. Diese Rundreise durch den Norden Spaniens war für mich ein schönes Erlebnis.

Das beste daran war aber, dass ich meine Spanischkenntinsse anwenden und üben konnte. Manchmal ist es nicht leicht, mit den verschiedenen Akzenten und Dialekten, aber ich muss ehrlich sagen, der Sprachkurs vor Beginn der Rundreise hat mir da sehr geholfen.

 

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Hobbys und Freizeitgestaltung in Spanien

Wer nach Spanien kommt, um Spanisch zu lernen, muss erstmal Freundschaften schließen und Leute mit ähnlichen Interessen kennen lernen. Klar, Spanier unternehmen viel in und als Familie. Sie haben auch ihren Freundeskreis, aber sie freuen sich auch immer Leute kennenzulernen. Es mag erstmal schwierig sein, wegen der Sprachprobleme, aber das lernst du.

Hobbys und Freizeitgestaltung sieht in Spanien gar nicht so anders aus als in Deutschland. Sport und Tanz bietet immer gute Möglichkeiten Leute kennenzulernen und Freundschaften zu schließen.

Hobby Sport

Die Hobbys von Spaniern unterscheiden sich meist wenig von denen anderer junger Leute. Viele Spanier betreiben die üblichen Sportarten, wie zum Beispiel Fußball, Tennis, Paddel, aber auch Radeln. Viele Leute gehen auch ins Fitnessstudio, um Sport zu treiben, gerne nehmen sie dort auch an Kursen Teil. Trends spielen hier auch immer eine große Rolle, Krafttraining ist bei Männern sicher immer beliebt. Frauen bevorzugen da dann doch ehr Pilates,Yoga oder Tanzsportarten. Auch in Spanien setzt sich Zumba mehr und mehr durch. Im Sommer ist es natürlich der Strand der lockt.

Spanischlerner

Wer also Spanisch lernt, kann also allein dadurch, dass er seinen Sport betreibt Freundschaften schließen. Spanisch ist eine Sprache, über kommuniziert wird, viele Sportarten bieten eine gute Möglichkeit ins Gespräch zu kommen. Dazu ist es noch nicht mal nötig sie aktiv zu betreiben. Fußball ist immer ein guter Aufhänger für ein Gespräch.

Frauen tanzen gerne

Eine Mode die schon lange existiert und von den meisten Spanierinnen ausgeübt wird, ist Tanzen. Spanier lieben es Salsa, Bachata oder Cha-Cha-Cha zu tanzen. Am meisten wird im Moment Zumba betrieben, dies ist zwar derzeit eine Mode, die wahrscheinlich irgendwann etwas nachlässt, aber momentan wachsen die Klubs und die Zahl der Kurse, es gibt sie für jede Altersgruppe. Allein in Velez-Málaga gibt es viele Klubs und Schulen.  Die üblichen Tänze sind deshalb aber nicht weniger geworden, weil Zumba ehr als Fitness angesehen wird, das heißt die Salsa-Fans tanzen weiter. Mein Tanzlehrer kommt aus Kolumbien und ist der beste Salsalehrer in der ganzen Region.

Aber was noch besser ist, ich habe neben dem Tanzen nicht nur meine Fitness, sondern auch mein Spanisch verbessert. Mach eine Sprachreise und betreib dein Hobby, das ist die beste Art Spanisch zu lernen.

 

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Wein aus Malaga

Malaga ist eine Stadt, aber auch eine Provinz und vor allem ist es auch ein besonderer Wein. Als Malaga bezeichnet man einen Dessertwein aus der gleichnamigen Region. Malaga ist also einerseits eine Herkunftsbezeichnung, die sich auf die spanische Provinz Malaga bezieht.

Der Wein dieser Region geht auf eine langjährige Tradition zurück. In der Provinz Malaga wurde bereits zur Zeit der Iberer Wein aus sonnengetrockneten Trauben gewonnen. Durch die Herkunftsbezeichnung Malaga werden deshalb vor allem die Süßweine aus der Region gekennzeichnet. Sie haben mit 15 bis 23 % Vol. Alkohol einen hohen Alkoholgehalt, Vinos naturales dulces gibt es in Spanien ab 13 % Vol. Alkohol. Im Vergleich haben normale Tischweine unter 13% Vol. Alkohol. Neben der Bezeichnung Malaga existiert noch die Schutzmarke Sierras de Malaga.

Trotz relativ geringer Erträge, denn man muss wissen, dass pro Jahr nur 25000 Hektoliter Wein im Gebiet von Malaga hergestellt werden, gibt es in der Region etwa 16 verschiedene Bezeichnungen für die Süßwein, die wohl vor allem deutschen Einwanderern zu verdanken sind. Viele der Bezeichnungen sind unüberschaubar, da die Weine je nach Weinrebe, Farbe, Süße oder Alter andere Bezeichnungen tragen können. Relativ bekannt sind jedoch Vino de Pasas oder auch Moscatel.

Der Weinbau in der Region Mlaga wird allgemein auf die Griechen zurückgeführt, die den Weinbau um 600 v. Chr. in der Region populär machten. Die erste historische Quelle über die Weinherstellung in Malaga wird jedoch erst aus der Römerzeit datiert. Während der Herrschaft der Araber geriet der Weinbau entgegen allgemeiner Annahmen nicht in Vergessenheit, sondern ging zurück und wurde ab der katholischen Besiedlung Malagas 1487 wieder verstärkt betrieben. Der Bekanntheitsgrad das Malaga Weines verbesserte sich nach 1791, das wird damit begründet, dass der spanische Botschafter in Moskau den Wein der Zarin kredenzte und diese von dem Wein schlicht begeistert war. Seit Beginn des 20. Jh. wurde der Malaga – Wein durch viele Regelwerke geschützt und unterliegt seitdem strengen Richtlinien.

 

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Essen ist Kultur

Spanisch zu lernen ist nicht schwer, ein Sprachkurs und vielleicht auch gleich noch in Kombination mit einer Sprachreise hilft enorm dabei. Klar, wer die Kultur kennt, der lernt einfacher. Sprache ist Kultur, und wer die Kultur kennt, versteht die Sprache besser.

Doch worauf lässt man sich dabei ein? Nun, in fremden Ländern unterscheidet sich vor allem das Essen.

Wie ein Andalusier essen. Das Essen hat in Andalusien eine wichtige Bedeutung. Klar, das Land war und ist verglichen mit Deutschland sehr arm. Es war nicht immer so, dass alle ausreichend zu essen hatten. Für die Andalusier nimmt das Essen deshalb eine wichtige Bedeutung im Leben ein. Aber nicht jede Mahlzeit ist von gleich großer Beachtung. Die kulinarischen Sitten mögen den Nordeuropäern gelegentlich etwas befremdlich erscheinen. Trotzdem fällt es leicht, sich an sie zu gewöhnen.

Morgens wird in Andalusien für gewöhnlich wenig gegessen. Oft besteht das erste Frühstück aus einem starken Kaffee, gelegentlich wird er mit einem süßen Gebäckstückchen oder Keksen angereichert. Am späten Vormittag gibt es oft ein zweites Frühstück. Ein Kaffee oder ein kleines Bier und dazu gibt es eine Tapa. Wer mehr Hunger hat, kann sich auch mehrere unterschiedliche Tapas bestellen.

Das Mittagessen wird für meist zwischen 14 Uhr und 16.30 Uhr gegessen. Andalusier lassen sich Zeit beim Essen und das genießen sie in aller Ruhe. In Restaurants werden meist wechselnden Mittagsmenüs, die aus einer Vorspeise und einem Hauptgericht bestehen angeboten. Auch ein Wein und ein Nachtisch sind häufig im Menü inbegriffen. Die Hauptgerichte weisen meist wenige Beilagen auf. Häufig werden zum Fisch oder Fleisch nur ein wenig Salat oder Pommes serviert. Wichtigste Zutat bei den meisten Gerichten ist Olivenöl, das eine besondere Note gibt.

Das Abendessen beginnt selten vor 21 Uhr. In Restaurants sind die Tische meist erst gegen 22 Uhr gefüllt. Gegessen werden ähnliche Speisen wie zum Mittagessen. Wer jedoch nur wenig Hunger hat, kann genauso gut eine Tapas Bar besuchen. Diese ist eine Mischung aus einer Kneipe und einem Café. Serviert werden dort Tapas in den verschiedensten Varianten. Für zwei Personen kann man auch eine Ration bestellen.

Also, freuen Sie sich auf die Sprachreise und die neuen kulturellen Erfahrungen.

 

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Typisch spanisch – Spanien ist anders

Es gibt viele Vorurteile über Spanien und oft wird schnell abwertend gesagt, typisch Spanien. Aber was ist denn nun so typisch? Dann kommt schnell „Spanien ist anders“, klar, diesen Ausspruch hat Franco geprägt, um den Tourismus anzukurbeln, was ja auch funktioniert hat.

Das Land ist ganz klar heute der Deutschen liebstes Urlaubsland und so wissen sie vermeintlich, was typisch für Spanien ist. Doch vieles sind Denkfallen oder bestenfalls Klischees. Doch hier bekommst du noch ein paar Beweise für die Vorurteile, die s über Spanien gibt.

Spanien ist die Nation der Siesta und Fiestas. Das sind typische Beispiele für die lockere Lebensart der Spanier. So heißt es, dass sie ein unverkrampftes Verhältnis zum Schlaf und Nichtstun haben, auch mit der Pünktlichkeit nehmen sie es nicht so genau. Wir meinen, dass es etwas mit der mediterranen Kultur zu tun hat, das stimmt sicher, das Zeitverständnis unterscheidet sich vom Deutschen. Die Siesta, nun, die erklärt sich durch das Klima und findet im Winter nicht statt, weil das Wetter dann kühler und erträglicher ist. Natürlich gibt es Klimaanlagen und in klimatisierten Räumen wird auch mehr gemacht, als wir sehen.

Spanier essen anders, das Frühstück ist oft leicht, auch mittags wird nur leichte Kost genossen, aber am Abend da wird dann richtig zugeschlagen. Mag sein, aber ist das in Deutschland wirklich so anders? Schon länger nicht. Und um noch mal zurück zu blicken, was passiert, wenn man bei 40°C im Schatten ein üppiges Mahl verspeist? Richtig, sogar Deutsche schlafen ein.

Spanier sind heißblütige Machos, vor allem die Männer, die alle ohne Ausnahme eitle, laute und komplett fußballverrückte Machos sind. Keine Touristin ist vor ihren Flirtversuchen sicher. Daneben gibt es noch andere Sportarten, die Spanier lieben, wie Stierkampf oder Motorradrennen. All ihr Verhalten rechtfertigen sie mit ihrer Tradition.

Aber nicht nur Männer haben so ihre Stereotype auch die Spanierin gilt als leidenschaftlich und haben alle Haare bis zum Po und es gibt erstaunlich viele Blondinen. Außerdem tanzen sie den ganzen Tag Flamenco, spielen Kastagnetten oder sehen sich Telenovelas mit einem Fächer in der Hand an. Es gibt sicher all diese Facetten, viele Frauen tanzen gerne, aber Flamenco ist nur ein Tanz von vielen. Der Fächer ist sicher ein typische Accessoire, das gerade im Sommer für Abkühlung sorgt. In diesem Sinne: ¡Que viva España! Viel Spaß bei deiner Sprachreise!

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Anrede im Spanischen

Niña, chica, guapa, mi alma. Diese kurze Liste ist eine Auswahl an möglichen Anredeformen, die ganz geläufig im Alltag benutzt werden. Wer also beispielsweise nach Sevilla reist, um dort an einem Sprachkurs teilzunehmen und Spanisch zu lernen, wir in Geschäften und auf der Straße immer wieder mit „chica“, „niña“, aber auch mit „guapa“ oder „mi alma“ angeredet. Daneben gibt es noch zahlreiche Variationen oder auch weitere Begriffe.

Das ist etwas, das wir aus Deutschland weniger kennen. Die Spanier benutzen diese Begriffe sehr natürlich und herzlich. Es ist nichts dabei, dass Personen zwischen null und 99 Jahren mit „niña“ also Kindchen oder auch als „chica“ also Mädchen angeredet werden, weder „niña“ noch „chica“ bezieht sich nicht auf das Alter, es sind liebevoll Anreden, die zum Ausdruck bringen möchten, dass dem Gegenüber etwas an einem liegt. Diese Begriffe werden von allen Bevölkerungsgruppen und Altersgruppen benutzt. Das ist nichts Ungewöhnliches, ehr das Gegenteil, man wird als Teil der Gemeinschaft angesehen.

Die Bezeichnung „guapa“ – Schöne wir meist für Frauen oder junge Mädchen benutzt, wobei das kein Muss ist. Es ist auch üblich, dass vor allem Männer Frauen auf der Straße scheinbar grundlos mit „guapa“ anreden. Das ist eine Art und Weise ein Kompliment zu machen, einfach nur so, etwas Freundliches zu sagen. Es wird keine Reaktion erwartet. Schon öfter habe ich deutsche Frauen gehört, die es als anzüglich und störend empfunden haben, derart angesprochen zu werden; andererseits habe ich auch von Spanierinnen in Deutschland gehört, dass sie sich hässlich und ungeachtet fühlen, weil ihnen eben niemand „guapa“ hinterherruft. Perspektiven und Ansichten sind eben verschieden.

Nun, zum vierten Begriff, den ich oben genannt habe: „mi alma“. Dieser Begriff wird wörtlich mit meine Seele übersetzt. Das klingt im Deutschen schrecklich und sollte nie so benutzt werden. Eine etwas bessere Übersetzung wäre Schatz. Es ist ein durchaus positiv besetzter Begriff, der etwas religiös daherkommt, aber nicht im deutschen Sinne religiös besetzt ist.

Also, derart gerüstet, auf ins Abenteuer! Eine Sprachreise ins Land, um die Sprache zu lernen oder einfach nur zu vertiefen lohnt sich zu jedem Zeitpunkt.

 

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