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Berühmte Spanier


Antonio Banderas wurde am 10. August 1960 in Malaga geboren. Als Kind hatte Antonio Banderas noch von einer Karriere als Fußballer geträumt, was aufgrund einer Fußverletzung leider nicht möglich war und ihn letztendlich zur Schauspielerei verschlug. Anfangs zog er mit einer Theatergruppe durchs Land, ehe er am spanischen Nationaltheater in Madrid auftrat. Dort entdeckte ihn ein Filmemacher und seine Karriere konnte beginnen.

Erste Filmluft schnupperte er im Film „Labyrinth der Leidenschaften“, wo er eine kleine Rolle zugeteilt bekam. 1992 stand er als Hauptrolle im Film „Mambo Kings“ erstmals in Amerika vor der Kamera. Bereits zwei Jahre später spielte er mit Stars wie Brad Pitt und Tom Cruise in dem Film „Interview mit einem Vampir“. Seinen Durchbruch erlangte er mit dem Film „Desperado“, in dem er die Hauptrolle spielte. Mit „Evita“, wo er mit Madonna vor der Kamera stand, „Die Maske des Zorro“, mit Anthony Hopkins und „Original Sin“, mit Angelina Jolie, stand er noch einige Male mit berühmten Kollegen vor der Kamera. 2000 führte Banderas beim Film „Verrückt in Alabama“ sogar selbst Regie und bewies sich somit auch auf einem anderen Gebiet der Filmindustrie. Zuletzt war Banderas in „Die Legende des Zoros“ zu sehen. Sein neuester Film ist der Historienfilm „Conquistador“, in dem er die Rolle des spanischen Eroberes Hernan Cortes übernimmt.

Penelope Cruz Sánchez ist Spaniens berühmteste Schauspielerin mit internationalem Erfolg. Sie ist sozusagen der weibliche Antonio Banderas. Penelope Cruz kam am 28. April 1974 in Madrid zur Welt. Bevor sie ihre Filmkarriere startete, widmete sie sich bereits im Kindesalter dem Tanzen und belegte über 10 Jahre lang Ballettunterricht. Mit 15 Jahren nahm sie an einem Talentwettbewerb teil, wo sie sich gegen 300 Konkurrentinnen durchsetzte und daraufhin verschiedene Rollen in spanischen Fernsehshows und Musikvideos angeboten bekam.

Ihr Filmdebüt hatte sie 1991 in dem Kinofilm „The Greek Labyrinth“. Daraufhin folgte ein Film nach dem anderen, zum Teil spanische Produktionen, aber auch vor Hollywood machte Cruz` Karriere nicht halt. Zu einem der populärsten Filme zählen wohl „Jamon, Jamon“, „Don Juan“ und „Vanilla Sky“. Beim letzteren hieß ihr Partner Tom Cruise, mit dem sich auch im Privaten eine Beziehung entwickelte, die 2004 jedoch scheiterte. Danach verliebte sie sich erneut in einen ihrer Filmpartner, nämlich Matthew McConaughey. Beruflich spielt Penelope Cruz im Moment in zwei Filmen die Hauptrolle, in Bandidas und Volver. Zusätzlich arbeitet sie bereits an einer neuen Produktion, nämlich Fanfan la tulipe. Man hat also genug Möglichkeiten, die schöne Spanierin auf der Leinwand zu bewundern.

Fernando Alonso zählt im Moment wohl zu Spaniens berühmtesten Sportlern. 2005 kürte er sich zum jüngsten Formel 1 Weltmeister aller Zeiten und fuhr sich somit in die Herzen der Fans. Alonso wurde am 29. Juli 1981 in Oviedo geboren. Seine Formel 1 Karriere begann 2001 beim Rennstall Minardi. Trotz der eher schlechten Voraussetzungen bei dem eher schwachen Team konnte er auf sich aufmerksam machen. Bereits ein Jahr später holte ihn Flavio Briatore als Testfahrer zu Renault. 2003 wurde er dann als Fahrer verpflichtet und konnte nun sein Talent unter Beweis stellen. Mit 55 Punkten, beendete er als 6. seine erste Saison als Fahrer für Renault. Auch im darauf folgenden Jahr bestätigte er sein Können und wurde 4. in der Fahrer-Weltmeisterschaft. 2005 zeigte er dann, dass er auch ganz vorne mitmischen kann und sagte Michael Schumacher den Kampf an. Nach fünf aufeinander folgenden Titeln von Schumacher schaffte es Alonso 2005, diesen Lauf zu stoppen und feierte seinen 1. WM-Titel.

José Carreras zählt zu den berühmtesten Tenören weltweit. Mit über 77 Millionen verkauften CDs zählt er auch zu den erfolgreichsten Künstlern unserer Zeit. Carreras wurde am 5. Dezember 1946 in Barcelona geboren. Bereits mit 8 Jahren besuchte er das Konservatorium in seiner Heimatstadt und begann somit schon sehr früh seinen musikalischen Werdegang. Nur drei Jahre später hatte er seinen ersten Auftritt auf der Opernbühne. Anschließend folgte eine professionelle Gesangsausbildung, die ihm in den weiteren Jahren großen Erfolg bereitete. Mit 28 Jahren konnte Carreras bereits Auftritte in 24 verschiedenen Opernhäusern Europas und Nordamerikas verbuchen. Bald erlangte er den Ruf der schönsten Tenorstimme der Welt.

Mitte der 80iger Jahre musste der erfolgreiche Sänger jedoch einen Rückschlag hinnehmen: José Carreras erkrankte an Leukämie. Der Spanier ließ sich davon aber nicht unterkriegen, feierte bereits 1988 sein Comeback und setzte seine Karriere fort. Bei der Fußballweltmeisterschaft 1990 kam es zum ersten Auftritt mit Placido Domingo und Luciano Pavarotti. Gemeinsam sind sie bekannt als die „Drei Tenöre“. Nach einem weiteren Auftritt bei der darauf folgenden WM unternahmen die drei Tenöre 1996 eine Welttournee mit sensationellem Erfolg. Auch heute noch verzaubert José Carrera ein breites Publikum mit seiner Musik

von Silvia Steiner

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