15 top-bewertete Sehenswürdigkeiten in Spanien



Die Pracht des Palasts eines Kalifen, sybaritische sonnenüberflutete Mittelmeerstrände, das Stakkato-Aufstampfen der Absätze eines Flamenco-Tänzers, das ehrfurchtsvolle Schweigen von Pilgern beim Betreten der Kathedrale in Santiago de Compostela nach wochenlangem Laufen des El Camino. Ihr könnt die Selle Spaniens in Sehenswürdigkeiten wie diesen entdecken, die die turbulente Geschichte, reiche Kultur und verzaubernde natürliche Schönheit repräsentieren. Vom Sonnenlicht, das sich endlos in den „Skalen“ von Gehrys Guggenheim-Museum spiegelt und dem pulsierenden Straßenleben von La Rambla und Plaza Mayor bis hin zum Wald aus Säulen und maurischen Bögen, die in der stillen Weite von Cordobas großer Moschee verschwinden, strahlt Spanien eine mitreißende Energie und eine faszinierende Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart aus.

  1. Die Alhambra und die Gärten des Generalife, Granada

Egal wie viel ihr gelesen oder wie viele Bilder ihr vom Alhambra Palast von Granada gesehen habt, dieses maurische Lustschloss wird euch immer noch den Atem rauben. Der königliche Palast der Nasrid-Dynastie ist das künstlerische Highlight aus Spaniens islamischer Periode, als Al-Andalus – wie sie Andalusien nannten – den Inbegriff von Kultur und Zivilisation in Europas Mittelalter repräsentierte.

Der Alhambra-Komplex schließt diverse Gebäude; Türme, Mauern, Gärten und eine Moschee ein, aber es sind die unbeschreiblich raffinierten Steinschnitzereien, die feinen Filigranarbeiten, die prachtvollen, mit Fliesen verkleideten Decken, die anmutigen Bögen und die ruhigen Innenhöfe des Nasrid-Palastes, die euch in euren Träumen verfolgen werden. Daneben ist der angrenzende Palast, gebaut für Kaiser Karl V., selbst in seinem unvollendeten Zustand das schönste Beispiel der Hochrenaissance-Architektur in Spanien.

Und die terrassenförmigen Gärten des Generalife bieten eine friedvolle Ruhepause vom Prunk und wundervolle Aussichten zurück auf den Rest von Alhambra.

2. Barcelonas Sagrada Familia and Gaudi-Stätten

Antoni Gaudi trieb den als Art Noveau bekannten architektonischen Stil einen Schritt weiter, manche sagen, sogar bis in die Absurdität. Die fantastischen und ausgefallenen Gebäude, die er in Barcelona entwarf, sind zu Wahrzeichen geworden, die charakteristischen Attraktionen dieser katalanischen Stadt. Führend ist die Kathedrale La Sagrada Familia, offiziell der Temple Expiatori de la Sagrada Família oder der Sühnetempel der Heiligen Familie. Sie ist eine der unkonventionellsten Kirchen Europas und sie ist unvollendet, wenn ihr also von ihrem Turm herunterschaut, könnt ihr die laufenden Arbeiten darunter sehen.

Ihr könnt vergeblich nach vollkommen geraden Linien in Gaudis Casa Milá suchen, seinem letzten und berühmtesten weltlichen Werk; es gleicht eher einem Teil einer Skulptur als einem funktionellen Gebäude. Steigt auf jeden Fall hoch zum Dach – die Schornsteine sollen das Bild von Darth Vader in Star Wars inspiriert haben. Parc Güell überblickt die Stadt von einem Berghang aus, die Aussichten und Gärtenumgeben von fantastischen Kreaturen – Salamander, Fische, ein Oktopus – und Designs in heiterem Keramik-Mosaik. Ein fantasievolles, aufgetürmtes Haus nahe dem Eingang ist weitgehend von farbiger Keramik bedeckt. Im Gegensatz zu den meisten Gebäuden, faszinieren Gaudis selbst Kinder und Erwachsenen, die sich überhaupt nicht für Architektur interessieren, aus einem simplen Grund – es macht einfach Spaß, sie sich anzuschauen.

3. Die große Moschee von Cordoba (Mezquita)

Einst die Hauptmoschee des westlichen Islam und immer noch als die Mezquita bekannt, ist Cordobas Moschee eine der größten der Welt und das Glanzstück der maurischen Architektur in Spanien. Trotz späterer Veränderungen, bei denen ihr Zentrum herausgearbeitet wurde, um eine katholische Kathedrale in dessen Herzen zu bauen, reiht sich die große Moschee mit der Alhambra in Granada als eines der zwei großartigsten Beispiele islamischer Kunst und Architektur in Westeuropa ein.

Baumaterialien aus römischen und westgotischen Gebäuden wurden für den Bau verwendet, der im Jahr 785 begann und im Jahr 1000 auf seine derzeitigen Dimensionen angewachsen war, wobei die Gebetshalle über nicht weniger als neunzehn Seitenschiffe verfügte. Egal wo ihr steht oder in welche Richtung ihr schaut, ihre Reihen von Säulen und abgerundeten maurischen Bögen sind nach symmetrischen Mustern aufgereiht. Enge, gewundene Straßen, kleine Plätze; und niedrige weißgetünchte Häuser mit wunderschönen, von der Straße aus sichtbaren Terrassen, füllen das alte Judaria rund um die Moschee, ein Erbe an maurischer Atmosphäre der Vergangenheit.

4.Das Prado und der Paseo del Artes, Madrid

Das Prado allein zählt zu den Top-Kunstmuseen weltweit aufgrund der reichen Kollektionen. Fügt man aber das Reina Sofia Nationalmuseum und Kunstzentrum, das Thyssen-Bornemisza Museum und das CaixaForum hinzu, die sich alle an Madrids kilometerlanger, baumbestandener Allee befinden und ihr habt die höchste Konzentration unbezahlbarer Kunstschätze weltweit vor euch. Es ist nicht verwunderlich, dass dies bekannt ist als El Paseo del Arte – Allee der Künste.

Nach einer Erweiterung im Jahr 2007, durch die die Ausstellungsräume verdoppelt wurden, fügte das Prado 2009 weitere 12 Galerien hinzu, um eine Kollektion aus Werken von Goya und anderen Künstlern des späten 19. Jahrhundert auszustellen.

Das Prado verfügt über die weltweit größte Sammlung spanischer Kunst, ein beeindruckendes Kontinuum, beginnend mit mittelalterlichen Werken aus dem 12. Jahrhundert bis hin zur Avantgarde-Bewegung des frühen 20. Jahrhunderts, und ist besonders bekannt für seine Werke aus Spaniens goldenem Zeitalter von El Greco, Velazquez und Goya.

Aber seine Schätze sind nicht alle spanisch; andere Highlights sind die mittelalterlichen Wandgemälde und Retablen, Gemälde von flämischen und niederländischen Künstlern (seht euch auf jeden Fall die Fantasiewelt von Hieronymous Bosch und Werke von Rubens und Brueghel an) und italienische Kunst (Botticelli, Raphael, Correggio, Titian und Tintoretto). Highlights unter den beeindruckenden 20.000 Werken des Reina Sofia sind Picassos Guernica und Werke von Miró, Dalí, Dubuffet, Braque, Serra, Calder und Magritte.

5.San Lorenzo de El Escorial

Das etwa 45 Kilometer nordwestlich von Madrid gelegene San Lorenzo de El Escorial war die Sommerresidenz von Spaniens Königen und im Jahr 1563 wurde dort die Arbeit an einem riesigen Komplex aufgenommen, der ein Kloster, eine Kirche, einen königlichen Palast, ein Mausoleum, eine Bibliothek und ein Museum beherbergen sollte, alles vorgesehen als Monument für Philip II. und seine Herrschaft. Das Ergebnis ist eine atemberaubende Sammlung von Attraktionen, gebaut um 16 Innenhöfe, seine Räume und Strukturen verbunden durch 16 Kilometer an Korridoren. In seinem Kern befindet sich die Kirche, deren Glanzpunkt Herreras 30 Meter hohe Retablo ist, die aus Jaspis und rotem Marmor gefertigt und über eine Treppe mit 17 Stufen zu erreichen ist.

Neben den verzierten Gewölbedecken von Tibaldi in den Räumen des niederen Klosters zählen zu den Highlights des Klosters das Panteón de los Reyes (das barocke Grabgewölbe der spanischen Könige) und die Bibliothek, ein großzügiger Raum, der ebenfalls mit Tibaldis Verzierungen dekoriert ist. Im Palast solltet ihr euch unbedingt die Bourbon Suite ansehen, in der die Prunkgemächer von Karl IV. mit seltenem Mobiliar und 338 Wandbehängen dekoriert sind. Dahinter befinden sich die mit Kunst gefüllten Privaträume von Philip II. Die Bildergalerie darunter beherbergt eine große Sammlung feiner Gemälde, darunter Werke von Hieronymus Bosch, Albrecht Dürer, Titian, Tintoretto, Veronese, Velázquez und El Greco.

6. Guggenheim-Museum, Bilbao

Dieses Gebäude muss man gesehen haben, um es zu glauben – kein Foto konnte dieser Symphonie aus Formen jemals gerecht werden, die so lebendig wirkt, dass es scheint, als könnte sie gleich losfliegen. Der amerikanische Architekt Frank Gehry verwendete Kalksteinblöcke und wellenförmige Titanbleche, um den Begriff der modernen Architektur aus den Angeln zu heben. Es gelang ihm so gründlich, dass daraus zwei neue Begriffe entstanden: „Der Bilbao-Effekt“ – die Fähigkeit einer Stadt, ihr Schicksal umzukehren durch die Konstruktion eines einzigen Gebäudes von Weltklasse – und „Architourism“, ein ganzes Segment der Reiseindustrie, das sich um die Wahrzeichen zeitgenössischer Architektur dreht. In dem Museum befinden sich Wanderausstellungen und wechselnde Ausstellungen seiner eigenen Sammlung moderner Kunst.

7. Kathedrale von Sevilla und Alcazar

Der Turm La Giralda, die Kathedrale von Sevilla und das Alcazar bilden gemeinsam ein UNESCO-Welterbe. Der Turm ist ein Minarett, ein „Meisterstück der Almohad-Architektur“, laut der UNESCO. Die Kathedrale verfügt im Inneren über mehr Raum als der Petersdom in Rom und einen 37 Meter langen Hauptaltar aus komplett mit Gold bedeckten geschnitzten Statuen. Das monumentale Grabmal von Christopher Columbus wird von einem Quartett aus überlebensgroßen Figuren empor gehalten. La Giralda, das Wahrzeichen Sevillas, ist ein Minarett und ist alles, was von der großen Moschee der Stadt übrig geblieben ist, die für den Bau einer Kathedrale zerstört wurde.

Das Alcazar gegenüber wurde von den Mauren 712 begonnen und nach der christlichen Rückeroberung durch König Pedro in den 1300ern im kunstvollen neo-maurischen Stil Mudejar fortgesetzt. Die Räume und Salons sind atemberaubend und durch die Gärten zu flanieren, beschattet von duftenden Orangen- und Zitronenbäumen, ist eine Freude. Im Osten schließt sich Santa Cruz an, das ehemalige Judaria (Jüdisches Viertel), eine Nachbarschaft weißgetünchter Häuser, eiserner Balkone und mit Blumen übersäter Terrassen.

8.Santiago de Compostela Kathedrale

Die prachtvolle Kathedrale von Santiago (Sankt Jakob), wurde gebaut, um die Überreste des Heiligen zu beherbergen und zu ehren und es ist seit dem Mittelalter das Ziel von Pilgern, die Krönung ihrer Vollendung des berühmten Camino de Santiago (Jakobsweg). Eines der herausragenden Monumente der frühen romanischen Architektur, wurde die Kathedrale zwischen 1060 und 1211 erbaut, und trotz der barocken Umgestaltung des Äußeren zwischen dem 16. Und 18. Jahrhundert, ist das Innere immer noch im reinsten frühen romanischen Stil gehalten. Ihr werdet den Einfluss beider dieser Perioden sehen, wenn ihr die Westfront betretet, durch eine der eindrucksvollsten Kirchenfassaden Spaniens. Tretet ein, um dem Pórtico de la Gloriagegenüberzustehen, das Teil der alten Westfront und jetzt von der Fassade aus dem 18. Jahrhundert verborgen ist. Der Dreifach-Türeingang ist eine der größten und prächtigsten Sammlungen romanischer Bildhauerkunst der Welt.

Das Zentrum des Innenraums bildet die kunstvoll dekorierte Capilla Mayor, gebaut über dem Grab des Apostels. Im Zentrum des Hautaltars aus Jaspis, Alabaster und Silber befindet sich eine Holzfigur des Apostels aus dem 13. Jahrhundert, reich verziert mit wertvollen Metallen und Edelsteinen. Auf beiden Seiten führen schmale Treppen hinauf hinter die Figur, sodass Pilger den Mantel des Apostels küssen können – als Gipfel ihrer Pilgerreise. In einer Krypta unter dem Altar sind die Überreste des Apostels in einem silbernen Sarg verwahrt.

9.Plaza Mayor, Madrid

Als der pulsierende Herzschlag von Spaniens lebhafter Hauptstadt hat der Plaza Mayor einen wichtigen Anteil am Leben in Madrid seit dem 16. Jahrhundert, als Philip II. seinem liebsten Architekten Juan de Herrera, Erbauer des Escorials, die Aufgabe anvertraute, ihn zu gestalten. Er hat als Bühne für feierliche Anlässe – die Verkündung eines neuen Königs, die Heiligsprechung von Heiligen, die Verbrennung von Ketzern – und öffentliche Unterhaltung wie ritterliche Turniere und Stierkämpfe gedient. Die Cafés, die auf sein nur für Fußgänger zugängliches Steinpflaster hinausreichen, und die unter seinen Arkaden im Schatten liegenden Restaurants sind Madrids Wohnzimmer, beliebte Treffpunkte sowohl für Madrileños als auch für Touristen.

10.Ciudad de las Artes y las Ciencias, Valencia

Als Valencia den Verlauf des Flusses umlenkte, der zuvor wiederholt die Stadt überflutet hatte, blieb ihr ein breites, flaches Flussbett, das von Brückenüberspannt war. Es war diese unberührte Fläche, auf der der brillante spanische Architekt Santiago Calatrava ein atemberaubendes Ensemble von Strukturen kreierte, die zum Magneten für Liebhaber zeitgenössischer Architektur geworden sind. Nicht nur die Gebäude, sondern auch die Museen, Kunstzentren und das Aquarium (von Félix Candela und das einzige nicht von Calatrava entworfene Gebäude) bilden eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, die zu Spaniens beliebtesten gehören. Europas größtes ozeanographisches Aquarium, L’Oceanogràfic, wurde in Form einer Wasserlilie erbaut, mit Gebäuden, die verschiedenen aquatischen Umwelten gewidmet sind, von den Tropen bis zu den Polen.

11.Strände der Costa del Sol

Als Rekordhalter für Europas sonnigsten Ort und Kilometer über Kilometer weißen Sands, umspült von sanften Meeren, ist es nicht verwunderlich, dass die Strände der Costa del Sol das Ziel der sonnenhungrigen Nordeuropäer ist, die nach Strand- und Sonnenurlauben suchen. Diese Beliebtheit sorgte zunächst für eine erhebliche Über-Entwicklung, aber die andalusische Regierung hat dem nicht nur ein Ende gesetzt, sondern damit begonnen, die schlimmsten Missetäter abzureißen und ganze Bereiche der Küste wieder zu natürlichen Landschaften mit sauberen Stränden und neuen, besser mit ihrer Umgebung harmonierenden Gebäuden werden zu lassen.

Die Strände sind nicht der einzige Anziehungspunkt der Costa del Sol für Touristen. Die Neubelebung ihres Drehkreuzes Málaga hat diese Küste sogar noch verlockender für alle gemacht. Segler lieben den intelligenten Yachthafen von Puerto Banus und leidenschaftliche Golfer zieht es in den Westen von Marbellas Charme der alten Welt nach Nueva Andalucia, aufgrund seiner mehr al 50 Golfplätze bekannt als Golf Valley. Ein paar Schritte vom Strand in Marbella entfernt liegt die Altstadt mit weißgetünchten Häusern und gut erhaltenen Überresten des maurischen Castillo.

12. La Rambla, Barcelona

Wenn man die La Rambla an einem Sommerabend entlang flaniert, könnte man meinen, dass jeder einzelne Bewohner Barcelonas sich ebenfalls gerade dort aufhält. Es ist definitiv DER Ort, um einen Sommerabend nach der Arbeit oder am Wochenende zu verbringen. Diese von Bäumen umrahmte Allee schneidet eine grüne Linie – wenn auch nicht besonders gerade – durch das Stadtzentrum. Sie erstreckt sich vom Columbus Denkmal nahe dem Hafen nach Nordwesten. Der Abschnitt zum Plaça de Catalunya ist von Platanen umsäumt, seine breite Fußgängerzone flankiert von einer schmalen Straße zu beiden Seiten. Neben seinen Blumen- und Vogelmärkten verfügt La Rambla über einige Bücher- und Zeitungsstände sowie Restaurants und Cafés, in denen man im Freien sitzen kann. Pflastermaler, Straßenmusiker, lebende Statuen und Improvisationsdarsteller tragen alle zur lebhaften Atmosphäre bei.

13.Toledos Altstadt

Maurische, gotische und Renaissance-Architektur vermischen sich und verschmelzen in einer Stadt, die El Greco in einer seiner berühmtesten Bilder einfing. Hoch auf einem Granitfelsen und auf drei Seiten umgeben von der tiefen Schlucht des Flusses Tagus, präsentiert sie ein beeindruckendes Profil; sich ihr von unten zu nähern, ist eine unvergessliche Aussicht. Die Anordnung der Stadt mit ihren irregulären Mustern enger Straßen und unzähliger Sackgassen spiegelt ihre maurische Vergangenheit wieder und die Architektur der christlichen Periode wird von den zahlreichen Kirchen, Klöstern und Hospizen repräsentiert. Das macht die Altstadt zu einer Art von Open-Air-Museum, das die Geschichte Spaniens darstellt, und sie wurde von der UNESCO als Teil des Kulturerbes der Menschheit gelistet. Die gotische Kathedrale ist großartig, das Innere reicht dekoriert, die zwei Synagogen im atmosphärischen alten Judaria sind im maurischen Stil verziert. Während ihr in diesem Viertel seid, solltet ihr euch unbedingt die Kirche von San Tome ansehen, um das El Greco Meisterstück zu bewundern.

14. Die weißen Dörfer von Andalusien

Wie Tupfer weißer Glasur auf den steilen Klippen des südlichen Andalusiens balancierend, sind die Weißen Dörfer nicht nur wunderschön, sondern sie spiegeln auch die lange und faszinierende Geschichte dieser Region wieder. Westlich von Gibraltar ragen Berge direkt aus dem Meer und zwischen ihnen verstecken sich diese Weißen Dörfer, jede auf ihrer Bergkuppe. Am spektakulärsten ist Arcos de la Frontera, deren Plaza neben der gotischen Kirche schwindelerregend in einer 137 Meter hohen Klippe endet und Aussicht auf Oliven-, Orangen- und Mandelplantagen bietet. Ihr Labyrinth gewundener Kopfsteinpflasterstraßen führt an Cafés und Kunstgeschäften, in denen Keramik und Töpferware verkauft wird, vorbei zu einem maurischen Schloss.

Insgesamt 19 dieser Dörfer aus kleinen weißen Häusern gibt es in dem Gebiet um den Naturpark Grazalema. Grazalema und Zahara de la Sierra sind zwei weitere sehenswerte. Ein guter Standort in der Region ist Jerez de la Frontera, Heimat des Flamenco und andalusischer Vollblüter. Seht euch das Präzisionsballett dieser Pferde an der königlichen andalusischen Schule der Reitkunst an und für authentischen Flamenco besucht das Centro Cultural Flamenco.

15. El Teide, Teneriffa

Der höchste Gipfel Spaniens, diese uralte, aber immer noch schwelende Vulkan, ist auch eines von Europas Top-Naturwundern. Der Pico de Teide und der Caldera de las Cañadas, ein gigantischer Vulkankrater, bilden zusammen den Parque Nacional del Teide im Zentrum der Insel Teneriffa. Als die UNESCO den Park 2007 auflistete, bezog er sich auf seine natürliche Schönheit und „seine Bedeutung für die Erbringung eines Nachweises der geologischen Prozesse, die die Evolution ozeanischer Inseln untermauern.“

Ihr könnt El Teide auf unterschiedliche Arten erkunden. Ihr könnt durch das Innere von Caldera – dem Kraterboden – fahren oder wandern, 12 Meilen im Durchmesser und eine karge Mondlandschaft voller farbiger Felsformationen, bei denen man sich vorkommt, als würde man zum Mittelpunkt der Erde fahren. Ihr könnt El Teides Kegel erklimmen, aber ein einfacherer Weg, um an die Spitze zu gelangen, ist eine achtminütige Seilbahnfahrt. An einem klaren Tag ist eine Aussicht über den gesamten Archipel möglich und sogar bis nach Nordafrika – der nächstgelegenen Landmasse von den Kanarischen Inseln aus.

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Gegenstand
Spanien ist immer eine Reise Wert . Mallorca, Andalusien, immer eine Reise wert. Sowohl das spanische Festland als auch die spanischen Inseln sind beliebte Reiseziele
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26. April 2018

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