Heilung D>E

Dieses Thema enthält 59 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  uli vor 8 Jahre, 1 Monat.

  • Post

    Da niemjand mehr was einstellt, hier mal wieder der Anfang eines Textes.
    Da wieder alles schön in der Vergangenheitsform erzählt wird vielleicht was zum Üben.

    Heilung

    Nuriata war einsam. Ihr Blick ging zum Himmel, zu den Kronen der Bäume und dann langsam zurück zu dem Licht vor ihr. Sie würde nie verstehen, wieso diese Fremdweltler sich vom Himmel abschirmten, wie sie es aushielten im Stein. Trotzdem würde sie diese Nacht wieder dort verbringen. Die Nester ihres Volkes waren ihr verwehrt und lange schon hatte sie die Weiten des Himmels nicht mehr fliegend durchquert. Immer noch drückte sie die Schuld, immer noch nach so vielen Jahren.
    Sie seufzte und setzte zu einem Flug knapp über dem Boden an. Das war jetzt ihre Fortbewegungsart. Laufen war zu beschwerlich und zwischen den Bäumen würde sie, wie immer, unbemerkt bleiben.
    Nuriata glitt auf das einzelne Haus zu, dessen Lichtschein ihr den Weg wies. Diese Lebewesen brauchten Hilfe, ihre Hilfe. Sie hatte sich bei ihnen seit langer Zeit einen guten Ruf erworben. Da sie die einzige ihrer Art war, die mit diesen „Menschen“, wie sie sich selbst nannten, verkehrte, wussten diese nichts von ihrem Versagen, ihren beschränkten Kräften. Hier kannte man sie als „Nuriata die Heilerin“, trotz ihrer Fremdartigkeit beliebt und aufgenommen.
    Aber sie hatte kein eigenes Nest. Ihre Eier würden nicht fruchtbar werden, sie würde keine Jungen aufziehen, ihnen das Fliegen beibringen, die alten Legenden erzählen…..
    „Nicht daran denken“, ermahnte sie sich. Sie wurde gebraucht. Das Gesundsingen würde ihre volle Konzentration verlangen.
    Sie kannte das Haus, in welches sie gerufen worden war. Vor zwei Dunkelzeiten hatte sie hier für die kleine Marie gesungen. Ein liebes Mädchen, dem beim Spielen ein Ast auf den Kopf geschlagen und eine Wunde gerissen hatte. Man hatte sie gerufen, damit das Kind schnell und ohne Narben gesund würde. Sie hatte eine Nacht am Bett des Kindes gesungen und die anderen Bewohner des Hauses hatten zugehört, wirklich zugehört, nicht nur aus Angst um die Kranke daneben gesessen, sondern so als interessiere sie der Gesang selbst. Am nächsten Tag hatte es Nuriata verstanden, und deshalb freute sie sich hierher zu kommen in der Hoffnung, dass nichts Schlimmes passiert war. Diese Menschen waren etwas Besonderes. Vielleicht würden sie wieder für Nuriata singen. Ja, sie können singen und können Musik mit Dingen machen. Fast klingt es wie der Gesang ihres Volkes. Sie hatte bisher nur noch nicht verstanden, warum sie singen. Sie nutzten es nicht zum Heilen. Warum nicht? Ging es ihnen wie Ihr? Können sie ihr eigenes Volk nicht heilen? Sie hatte nicht gefragt, denn sie wollte auch nicht gefragt werden. Wer will schon seine eigene Schande zugeben.
    Da kam Marie gelaufen, sie war also nicht krank. Nuriata bremste ab und landete, die Kleine wollte bestimmt hochgehoben werden. Mit dem Mädchen in ihrem Tragetuch glitt sie die letzten Meter zum Haus. Die Kleine jauchzte und hatte Nuriata also nicht vergessen. Von der Verletzung war nichts mehr zu sehen. Maxi stand vor der Tür und sah ihnen entgegen. Sie wirkte nervös, aber nicht ängstlich. Vorsichtig setzte Nuriata das Kind ab ,umfasste Maxi mit den Flügeln und wartete dann bis Maxi ihrerseits sacht die Arme um sie legte. Nicht viele der Menschen kannten diese Art der Begrüßung. Die meisten fürchteten die Ummantelung durch Nuriatas Flügel und der Druck normaler menschlicher Arme quetschte die Federn. Hier aber gab es tiefes Verstehen und vorbehaltlose Aufnahme. So verstand man auch, dass Nuriata sich lieber im Freien aufhielt und führte sie nicht ins Haus. Das letzte Mal hatten sie sich meist auf der Wiese aufgehalten. Heute sah Nuriata etwas Neues. Es gab einen Sitz für sie. Er sah aus wie ein kleines Baumnest und Nuriata fühlte Heimweh in sich aufsteigen. Woher kannten diese Menschen die Nestform ihres Volkes? Gab es nicht einen Vertrag mit diesen Himmelsgästen, dass die Welt über den Kronen der Bäume für Nuriatas Volk reservierte? Nur dort gab es aber die Nester, deren Form hier kopiert worden war. Ein Entgegenkommen das Nuriata verwirrte. Es gab noch ein zweites „Nest“, unter einem Laubdach geschützt. Sollte das eine Schlafstelle für sie sein?
    Sie konnte nicht so nah am Boden schlafen, aber das konnte sie den Menschen nicht erklären, ohne ihnen mehr über sich und ihr Volk zu erzählen. Was bedeutete das alles?
    Sicher wurde von ihr eine Reaktion erwartet und diese Menschen meinten es gut. Nuriata ging auf das sicher als Sitz erkannte Nest zu und setzte sich hinein. Es war gemütlich und die verwendeten Pflanzen stimmten fast absolut. Noch immer verwirrt dankte sie Maxi, schaute diese an, versuchte in dem ihr fremden Gesicht eine Erklärung . Wie schlimm war die Krankheit? Weswegen hatte man sie gerufen?
    Maxi schaute ihr heute nicht in die Augen. Was war nur los? Sie war eine große weibliche Vertreterin ihrer Spezies, obwohl sie sehr kurzes Haar hatte, was wie Nuriata gesehen hatte bei weiblichen Wesen nicht häufig vorkam. Sie sang, indem sie auf Gegenstände schlug. Etwas, das Nuriata sehr faszinierte, nicht die Töne an sich, sondern, dass daraus Gesang entstand. Im Haus lebten noch zwei weitere weibliche Personen:. Queeny, die Gesang aus stockähnlichen Gegenständen holte, in die sie hineinblies. Sie hatte blondes langes Haar und redete normalerweise viel. Aus dem Haus kam Rahel mit einer Schale Obst. Ein Krug Wasser stand bereits vor Nuriata und die Früchte würden eine willkommene Erfrischung sein. Rahel hatte blauschwarzes und schwer bis zum Boden fallendes Haar, dass sie umhüllte und sie deshalb manchmal fast aussehen ließ wie eine ihres Volkes. Sie nutzte auch nur ihre Stimme zum Singen. Peter und Paul, die beiden männlichen Wesen, nutzten Geräte an denen sie zupften und strichen und damit Töne erzeugten. Sie hatten gerade Maria ins Haus gebracht. und kamen jetzt kamen über die Wiese auf Nuriata zu. Die Begrüßung war herzlich, aber alle waren nervös. Ihr Blick fiel wieder auf das andere Nest. War da etwas? Der Druck in ihrem Inneren nahm zu und nur durch die angeborene Zurückhaltung ihres Volkes schwieg sie weiterhin.
    Dann, nachdem alle Platz genommen hatten, begann Maxi zu reden: „Wir haben heute einen besonderen Patienten für Dich. Wir fanden ihn unter den Bäumen mit gebrochenen Flügeln und ohne Bewusstsein. Er ist von Deinem Volk. Deshalb haben wir das Gesetz gebrochen und uns heimlich über die Bäume begeben. Wir haben ihn in ein Nest gelegt, damit sein Volk ihm helfen kann. Sie haben ihn einfach wieder aus dem Nest geworfen! Wir haben so gut wir können hier ein Nest gebaut. Leider ist es uns nicht geglückt, mit ihm in Kontakt zu kommen. In den wenigen Momenten, in denen er aufwachte, hat er nicht mit uns gesprochen, obwohl wir glauben, dass er uns verstanden hat. Wir wissen so wenig über Dein Volk! Wir wollten ihn nicht in die Hände unserer Wissenschaftler geben. Aber wir verstehen auch nicht, warum ihm nicht geholfen wurde. Wir sind froh, dass Du da bist. Du bist anders. Du wirst ihm doch helfen?“ Erwartungsvoll sahen die Menschen sie an. Nuriata war innerlich wie versteinert. Wie sollte sie den Menschen erklären, dass in ihrem Volk nur Kampfwunden geheilt wurden?

Ansicht von 14 Antworten - 46 bis 59 (von insgesamt 59)
  • Replies

    @rollido wrote:

    Estaba muy mal / Su estado era grave, pero la herida no era el resultado de una lucha. Qué había pasado ? Estaba permitido [s:2jlgum8n]de[/s:2jlgum8n]ayudarle? Sería contra las leyes de su pueblo y por eso no podia. No con los suyos (con los de su pueblo). Pero no había más remedio, en esta situacion deberia intentarlo. Quizá, en caso de un fracaso, la gente no reconocerian/notarían las causas. Nuriata estaba disponiéndose para cantar una temporada larga/ durante mucho tiempo. Miraba[s:2jlgum8n]a[/s:2jlgum8n]las caras….Esa especie era rara. Por qué habían corrido este riesgo? Por qué faltaban a la ley en favor de un extranjero completamente desconocido?
    “Voy a intentarlo, pero está muy mal. No sé si puedo ayudarle y tampoco sé si quiera verdaderamente la ayuda.” [s:2jlgum8n]lo[/s:2jlgum8n] pensaba. Unas fruta como refrigerio/ para tener fuerzas y mucha agua. Empezó a cantar según el arte antiguo. Sí, lo haría con toda la fuerza!

    cuya

    Aua!, welch’ dämlichen Fehler von mir, und „gerne“ immer wieder dieselben 😳 …especie rara, mucha agua, permitido ayudarle.. (Danke, Cuya 😉 )

    Es war eine laue Sommernacht und die Menschen hielten sich zurück, aber sie blieben sitzen und lauschten aufmerksam.

    Nuriata sang. Vergaß die Welt um sich her, wob die Töne wie ein Netz, suchte die Melodie des kranken Körpers und wob sie in ihren Gesang, verstärkte die zu leisen Töne und dämpfte die Dissonanzen. So harmonisierend gab sie dem Körper die Anleitung zur Heilung. Die Wunden waren schwer. Die Melodie Kroughs war zerstört und am verlöschen. Es dauerte lange bis sie die gemeinsame Melodie fand. Der Morgen hatte begonnen, dämmrig wie immer unter den breiten Bäumen, als Nuriata eine Pause einlegen musste. Sie wagte nicht Krough anzusehen. Seine Melodie hatte sie gefunden, das war mehr als sie zu hoffen gewagt hatte. Seit sechs Stunden hatte sie gesungen. Die letzte Stunde hatte die Einheit der Melodien gebracht Sie fühlte, dass Kroughs Körper begonnen hatte, auf sie zu hören. Es war unglaublich, unfassbar. Dieses Erstaunen hatte ihre Konzentration gestört, mehr noch als ihre Erschöpfung.

    Era una templada noche de verano y los humanos estaban reservados (cansados/quietos), pero quedaron sentados y escuchaban detenidamente. Nuriata cantaba y se olvidaba de todo a su alrededor.

    Tejía una red de sonidos buscando la melodia del cuerpo enfermo e incluyendola en su canto, (entonces) intensificó los tonos demasiado delicados y bajó la disonancia.

    Así armonizando dió la instrucción al cuerpo para la curación. Las heridas eran graves. La melodia de Kroughs estaba destrozada y a punto de apagarse/extinguirse. Tardó mucho hasta que encontró la (su/ihre (plural.) melodia común.

    Al amanecer, (dämmrig wie immer unter den breiten Bäumen=das finde ich irgendwie überflüssig, ein Morgen dämmert doch sowieso immer; vermute, es sollte diese „Morgenstimmung“ beschrieben werden, und dass sie immer noch unter den Bäumen sitzen… Anm. „der Lektor“;-)

    Era al amanecer cuando Nuritia necesitaba una pausa/un descanso. No se atrevia mirar a Krough. Había encontrado la melodia de él, era más que se lanzaba a esperar..Llevaba seis horas cantando; en la ultima hora se habia producido el conjunto de las melodias, percibió que el cuerpo de Krough empezó a hacerle caso. Era increíble, incomprensible. Este asombro habia distorbado (afectado) su concentración, más que su agotamiento.

    An den Lektor: es ist kein heller Morgen mit Sonnenaufgang und so, denn diese Welt hat ein Erdgeschoss und eine erste Etage. Die erste Etage wird gebildet aus einem dichten Baumgeflecht in und über dem die Vogelmenschen leben. DieMenschen haben den Erdboden besiedelt, der einige „Lichtungen“ aufweist, die mehr Licht durch lassen aber im allemeinen unterscheidet sich also Nacht und Tag nur durch den Grad der Dunkelheit. So, für eine bessere Formulierung bin ich immer dankbar.
    Möchtest Du den Rest noch haben?

    Liebe Grüße
    Rea

    Da kam Maxi mit frischen Früchten. Sie sah Nuriata an, aber sie fragte nichts, ging statt dessen zu Krough und untersuche ihn. Als sie aufsah, strahlte ihr Gesicht. „Du wirst es schaffen, ich wusste es! Er wird bald aufwachen.“ Das wusste Nuriata auch, aber die Heilung war noch lange nicht abgeschlossen. Der Weg hatte begonnen, nun musste sie die Heilung begleiten, bis der Patient seine eigene Melodie wieder selbst erhalten konnte. Nuriata war aufgeregt. Vielleicht hatte sich ihre Fähigkeit wieder eingestellt? Als sie nach einer kurzen Stärkung die Melodie wieder aufnahm kam Krough zu sich, sein Blick wurde klar und richtete sich auf Nuriata. Plötzlich spürte sie wie Dissonanzen aufkamen und an dem Netz rissen, dass noch nicht stabil war. Dann war es vorbei, und sorgfältig wob sie ihren Gesang weiter. Kroughs Blick war wieder verschleiert. Sie spürte die aufkeimende Kraft und ihre Freude verstärkte ihren Gesang, vertrieb die Müdigkeit und lies auch keine Zeit, an die kurze Unterbrechung zu denken. Sie spürte nur die freudigen Emotionen der Menschen, die ihrem Gesang lauschten. Hatten diese ein Gespür für die Heilung? Hörten sie Kroughs zunehmend erstarkende Melodie? Plötzlich kamen die Dissonanzen wieder, rissen an den Verknüpfungen, lösten Harmonien auf. Sie sang mit aller Kraft dagegen an und spürte doch, dass ihr das Netz zunehmend entglitt. Da war es also doch noch. Ihre Schwäche hatte nur länger gebraucht, um bemerkbar zu werden. Sie fühlte wie ihr Gesang an Kraft verlor und Kroughs Melodie begann sich wieder aufzulösen. Sie würde ihn doch nicht heilen können und sie war doch so nah dran! Da spürte sie Maxi hinter sich, sah sie zu Krough gehen und sich über ihn beugen. Irgendetwas hatte Maxi getan und nun konnte Nuriata wieder singen, wieder wob es sich leicht und keine störenden Dissonanzen waren zu spüren. Was hatte Maxi getan? Sie sang noch eine Weile bis sie sicher war, dass wieder ein stabiles Niveau der Melodien erreicht war und dann hörte sie erschöpft auf. Es war wieder Abend geworden, aber keiner der Menschen hatte seinen Platz längere Zeit verlassen. Marie war diesmal nicht ins Haus gebracht worden und hatte sich auf Rahels Schoß zusammen gerollt, bedeckt von deren dichten Haaren.
    Wieder war es Maxi, die Früchte brachte. Sie schaute Nuriata an als wolle sie etwas fragen, aber sah dann wohl die Müdigkeit in deren Augen und setzte sich schweigend neben sie. Nuriata beschloss eine Weile zu entspannen. Krough würde in der Zeit nichts passieren. Die Heilung schien wieder gut voran zu gehen und ohne eine Pause konnte sie nicht weiter machen. Die Entspannung gelang ihr nicht. Ihr fiel die Störung wieder ein. Was war passiert? Was, wenn es wieder passierte? Sie schaute Maxi an und sah, dass diese in ihrer Aufmerksamkeit nicht nachgelassen hatte. Scheinbar wartete sie auf etwas. „Was hast Du mit Krough gemacht?“ „Ich habe ihm etwas gegeben, dass ihn wieder in eine Art Schlaf versetzt hat, sein Bewusstsein ausgeschaltet.“ ,war Maxis Antwort. Nuriata wollte gerade fragen warum, als Maxi weiter redete. „Er störte Dich, Dein Gesang hat sich verändert als er wach war. Weißt Du warum? Wir haben nur gespürt, dass Deine Melodie sich verirrte und ich habe ihn angesehen – er hasst Dich, warum?“ Langsam und leise aber sehr besorgt stellte Maxi diese Fragen. Nuriata spürte plötzlich wieder große Müdigkeit und Enttäuschung.Er war von ihrem Volk und er hasste sie auch hier noch, in einer neutralen Umgebung. Wie sollte sie den Menschen das erklären? Kannten diese einen grundlosen Hass, der sich nur auf die Zugehörigkeit zu verschiedenen Schwärmen bezog? Sie hatte bei den Menschen nicht erlebt, dass sich verschiedene Schwärme gebildet hätten oder sich gar bekriegten. Noch nie war sie zum Heilen zu einem Schlachtfeld gerufen worden. Konnten die Menschen sie verstehen? Traurig sagte sie „ Er hasst mich, weil ich nicht von seinem Schwarm bin und weil es zwischen unseren Schwärmen nur eine Beziehung gibt und das ist Kampf: Kampf um die Nester, Kampf um die Gebiete der Baumkronen, die überflogen werden dürfen.“ Sie hatte eine entsetzte Reaktion erwartet, aber Maxi sah sie nur verständnisvoll an. „Wir sind damals von unserem Heimatplaneten fort, weil es dort ähnlich war. Alle Versuche eines friedlichen Zusammenlebens scheiterten. Wir wollten das nicht mehr mitmachen und sind deshalb hierher gekommen. Vielleicht ist es ein Anfang, wenn die Heilung gelingt. Wir werden Dir helfen. Sicher kann er nicht geheilt werden, wenn er ohne Bewusstsein bleibt. Aber vielleicht klappt es trotzdem. Ruh Dich noch ein wenig aus und dann versuche es noch einmal. Wir bleiben bei Dir.“
    Nuriata versuchte sich zu entspannen, aber die vor ihr liegende Aufgabe lies ihre Gedanken nicht los. So begann sie beim aufgehenden Mond wieder zu singen. Die Harmonie war erhalten geblieben und sie wob die Melodie weiter. Sie spürte wie seine Gedanken wieder einsetzten, spürte es an Kroughs Melodie, die plötzlich stärker, betonter wurde, bis die ersten Dissonanzen sie trafen. Sie kämpfte dagegen an und doch war seine Kraft schon soweit, ihre Melodie zu zerstören. Es schmerzte und sie meinte die jetzt körperlichen Qualen nicht mehr aushalten zu können, als plötzlich ihr Gesang verstärkt wurde. Sie spürte, wie die Melodie übernommen und die Dissonanzen zurückgedrängt wurden. Viele verschiedene Stimmen vereinten sich mit ihr und unter ihrer Leitung sangen sie die Melodie des Heilens, drängten die selbstzerstörerischen Töne aus Kroughs Bewusstsein zurück. Nuriata fühlte wie es leichter und leichter wurde. Die Heilung war bald abgeschlossen und Krough konnte nun nicht mehr gegen sie ankämpfen. Sie hatte ihre Aufgabe erfüllt. Sie konnte es, sie konnte ihre Artgenossen heilen. Woher aber war die Hilfe gekommen? Sie schaute zu Maxi und den anderen Menschen hinüber und sah in lauter glückliche Gesichter. “Woher kenn Ihr die Melodie des Heilens“, fragte sie Maxi. „Wir kennen sie nicht“, antwortete diese, „aber wir haben Deinen Gesang gehört und wir hörten wo er geschwächt wurde. Wir sind Musiker, wir beschäftigen uns mit allen Arten von Musik, so nennen wir die verschiedenen Arten der Gesänge, und so konnten wir Deine Melodie unterstützen und ihr Kraft geben. Die Heilung hast Du vollbracht.“
    Beide schauten zu Krough hinüber, er schlief. Der Kampf gegen Nuriata hatte ihn wohl auch erschöpft. Was würde passieren, wenn er aufwachte? Würde er verstehen?
    Nuriata wusste nun warum sie in ihrem Schwarm nicht heilen konnte. Wenn die Krieger geheilt wurden, waren die Gefangenen immer in der Nähe. Deren Hass hatte ihren Gesang zerstört. Ihr Gesang vertrug den Hass nicht. Früher hatte sie es wie alle als selbstverständlich gesehen, nur Krieger zu heilen. Alle anderen Verletzungen und Krankheiten gehörten zur Schwäche und wurden nicht beachtet. Erst durch ihren Aufenthalt bei den Menschen war sie dazu gekommen andere Krankheiten zu heilen. Würde Krough das auch verstehen? Oder würde er sich selbst zerstören? Er konnte nicht einfach zu seinem Schwarm zurückkehren, denn er war nicht im Krieg verletzt worden. Was würde passieren, wenn er aufwachte? Nuriata wusste es nicht, aber ab heute konnte sie den Menschen in die Augen sehen ohne sich als Versager zu fühlen. Es war eine wundervolle Nacht und sie setzte sich zu den Menschen und lauschte deren Gesang, der sich durch das Laubdach zum Himmel aufschwang, wie sie es vielleicht auch irgendwann wieder tun konnte.

    So das wars, es sei denn der Lektor schreibt weiter, wäre ja auch interessant zu erfahren was Krough macht 😀

    Erst mal als Entschädigung.
    cordiales saludos y un abrazo
    Rea

    Era una templada noche de verano y los humanos estaban se mostraban/comportaban reservados, pero se quedaron sentados y escuchaban detenidamente/atentamente.
    Nuriata cantaba y se olvidaba de todo a su alrededor.
    Tejía una red de sonidos buscando la melodia del cuerpo enfermo [s:qc2xtsgp]e[/s:qc2xtsgp] incluyéndola a su canto, intensificando los tonos demasiado delicados y bajando la disonancia.
    Así armonizando daba [s:qc2xtsgp]la[/s:qc2xtsgp] instrucción al cuerpo para la curación. Las heridas eran graves. La melodia de Kroughs estaba destrozada y a punto de apagarse/extinguirse. Tardó mucho hasta que encontró la (su/ihre (plural.) melodia común.
    Al amanecer, cuando los primeros rayos de luz pasaban por el follaje de los árboles,
    Nuritia necesitó una pausa/un descanso. No se atrevía a mirar a Krough. Había encontrado su melodia, era más de lo que había esperado.Llevaba seis horas cantando; en la última hora se habia producido la unión /unidad de las melodias, percibió que el cuerpo de Krough había empezado a hacerle caso/ a reaccionar. Era increíble, incomprensible. Este asombro habia disturbado (afectado) su concentración, más aún que su agotamiento.

    cuya

    Da kam Maxi mit frischen Früchten. Sie sah Nuriata an, aber sie fragte nichts, ging statt dessen zu Krough und untersuche ihn. Als sie aufsah, strahlte ihr Gesicht. „Du wirst es schaffen, ich wusste es! Er wird bald aufwachen.“ Das wusste Nuriata auch, aber die Heilung war noch lange nicht abgeschlossen. Der Weg hatte begonnen, nun musste sie die Heilung begleiten, bis der Patient seine eigene Melodie wieder selbst erhalten konnte. Nuriata war aufgeregt. Vielleicht hatte sich ihre Fähigkeit wieder eingestellt? Als sie nach einer kurzen Stärkung die Melodie wieder aufnahm kam Krough zu sich, sein Blick wurde klar und richtete sich auf Nuriata. Plötzlich spürte sie wie Dissonanzen aufkamen und an dem Netz rissen, dass noch nicht stabil war.

    Entonces vinó Maxi trayendo la fruta fresca. Miró a Nuriata, pero no preguntó nada, sino fue a Krough y le examinó. Al levantar la cabeza, su rostro estaba radiante de alegría. “Tu lograrás, ya lo sabía. Se despertará pronto.” Nuriata lo sabía también, pero la curación aún distaba mucho de ser terminado. Había empezado el camino, y ahora tenía que acompañar la curación hasta que el paciente sea capaz de recibir él mismo su propia melodia.
    Nuriata estaba agitada. ¿Quizá su capacidad se hubiera cesado? Después de hacer una pausa breve para tener fuerzas, volvió a tomar la melodía, Krough se despertó, su mirada se aclaró y echó un vistazo a Nuritia. De repente, ella sintió como se levantaron las disonancias arrastrando la red que aún no tenía estabilidad.

    @rollido wrote:

    Entonces vino Maxi trayendo la fruta fresca. Miró a Nuriata, pero no preguntó nada (*), sino fue a donde Krough y le examinó. Al levantar la cabeza, su rostro estaba radiante de alegría. “Tú lo lograrás, ya lo sabía. Se despertará pronto.” Nuriata lo sabía también, pero la curación aún distaba mucho de ser terminada. Había empezado el camino, y ahora tenía que acompañar la curación hasta que el paciente fuese/fuera capaz de recibir él mismo su propia melodía.
    Nuriata estaba agitada/ nerviosa. ¿Quizá su capacidad [s:i4he7ynv]se[/s:i4he7ynv] hubiera cesado? Después de hacer una pausa breve para tener fuerzas, volvió a tomar la melodía, Krough se despertó, su mirada se aclaró y echó un vistazo a Nuritia. De repente, ella sintió como se levantaron las disonancias ( se dió cuenta que aparecían de nnuevo disonancias ???) que rompían la red que aún no tenía estabilidad.

    (*) Hier ist nicht ganz eindeutig „wer“ nichts fragte: Maxi oder Nuriata?

    cuya

    Hi,

    Maxi fragt nix, sie ist eben höflich und zurückhaltend, das, wie ich gerade sehe, öfter.

    Cuya, könntest Du bitte den Satz mit den Fragezeichen erklären?

    Saludos
    Rea

    Maxi fragt nix, sie ist eben höflich und zurückhaltend, das, wie ich gerade sehe, öfter.

    Hi Rea. Es geht um die Aussage und vor allem die Grammatik:

    Sie (Maxi? vermute ich mal) sah Nuriata an, aber sie (Maxi oder Nuriata? Also doch Maxi?) fragte nichts, ging (Was nun? Hier sollte mit „sie“ aber Nuriata gemeint sein !?!) statt dessen zu Krough und untersuche ihn.
    Dasselbe auf Spanisch: Es stimmt nicht ganz, finde ich.

    Cuya, könntest Du bitte den Satz mit den Fragezeichen erklären?

    Es war als alternativ Vorschlag gedacht: se dió cuenta que aparecían de nuevo disonancias ??? Wörtlich in etwa: Sie merkte/stellte fest, dass erneut Dissonanzen aufkamen.

    Saludos
    cuya

    Hallo cuya, ist es auf deutsch klar?

    gut, ich meine Maxi, die zu K. geht und ihn untersucht, denn sie will wissen wie es ihm geht. Sie stellt fest, dass es ihm besser geht und freut sich, während Nuriata immer noch Angst hat, ob es wirklich klappen wird.

    Ich bin nicht so gut in spanischer Grammatik. ich dachte es sei auch so übersetzt.

    Liebe Grüße
    Rea

    Dann war es vorbei, und sorgfältig wob sie ihren Gesang weiter. Kroughs Blick war wieder verschleiert. Sie spürte die aufkeimende Kraft und ihre Freude verstärkte ihren Gesang, vertrieb die Müdigkeit und lies auch keine Zeit, an die kurze Unterbrechung zu denken. Sie spürte nur die freudigen Emotionen der Menschen, die ihrem Gesang lauschten. Hatten diese ein Gespür für die Heilung? Hörten sie Kroughs zunehmend erstarkende Melodie? Plötzlich kamen die Dissonanzen wieder, rissen an den Verknüpfungen, lösten Harmonien auf. Sie sang mit aller Kraft dagegen an und spürte doch, dass ihr das Netz zunehmend entglitt. Da war es also doch noch. Ihre Schwäche hatte nur länger gebraucht, um bemerkbar zu werden.

    Entonces fue pasado, y seguió tejiendo detenidamente el canto. La mirada de Krough era nuevamente puesta en el vacío. Percibió la fuerza creciente y su alegría aumento su canto, hizo pasar la fatiga y no dejo tiempo para pensar en la interrupción breve. Ella sintió solamente las emociones alegres de los seres que escuchaban su canto. Hayan tenido un olfato para la curación? Oían la melodia creciendo de Krough? De repente volvieron las disonancias, rompieron las conexiones, disolvieron las armonias. Ella cantaba con toda su fuerza en contra eso, sin embargo sentia que la red le escabulló. Aún exisita, su debilidad que sólo tardaba algo más tiempo para hacerse notar.

    Ein paar Verbesserungsvorschläge:
    @rollido wrote:

    Entonces todo había pasado/ terminó todo, y siguió tejiendo detenidamente el canto. La mirada de Krough estaba nuevamente puesta en el vacío. Percibió la fuerza creciente y su alegría dio fueza a su canto, hizo pasar la fatiga y no dejo tiempo para pensar en la interrupción breve. Ella sentía solamente las emociones alegres de los seres que escuchaban su canto. Acaso tendrían alguna instuición para la curación? Oían la melodia creciente de Krough? De repente volvieron las disonancias, rompieron las conexiones, disolvieron las armonias. Ella cantaba con toda su fuerza [s:dw2fz3yw]en[/s:dw2fz3yw]contra eso, sin embargo sentia que la red le escabulló/ se le iba de las manos. Aún existía entonces, su debilidad [s:dw2fz3yw]que[/s:dw2fz3yw] sólo había tardado algo de tiempo para hacerse notar.

    cuya

    der letzte BEitrag war vor über 2 Jahre. Thread wird hiermit geschlossen

Ansicht von 14 Antworten - 46 bis 59 (von insgesamt 59)

Das Thema „Heilung D>E“ ist für neue Antworten geschlossen.