Costa Tropical (Teil 1)



Neben der Costa de la Luz ist nicht die einzige beliebte Küste Spaniens, auch die Costa Tropical ist sehr beliebt. Die Comarca Costa Tropical gehört mit ihren 17 Gemeinden zur Provinz Granada – daher auch die anzutreffenden Bezeichnungen Costa de Granada bzw. Costa Granadina. Vor einigen Jahren war der Küstenstreifen bei Urlaubern noch ein Geheimtipp, doch seine Beliebtheit steigt stetig. Warum? Ganz einfach, aufgrund der geographischen Gegebenheiten, sie machen die Costa Tropical klimatisch zu einem idealen Urlaubsziel. Die Nähe zu den schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada lässt es sogar zu, dass man sich morgens auf den Pisten vergnügt und nachmittags noch ein warmes Bad im Meer nimmt. Eine unschlagbare Kombination für Aktivurlauber.

Die “tropische Küste” besteht aus einer Reihe kleiner, romantischer Buchten und größerer Strandabschnitte mit weichem Sand. Ihr hügeliges Hinterland ist fruchtbar und grün – hier wachsen tropische Früchte, eine der Haupteinnahmequellen der Region. Belebte Küstenorte laden zum Shoppen und Flanieren ein. Dank milder Winter sind auch Outdoor-Aktivitäten wie Golfspielen, Tennis, Tauchen und Baden das ganze Jahr möglich.

Urlauber finden in den beliebten Touristenzentren Almuñécar, Motril und Salobreña ein großes Angebot an Ferienanlagen und Hotels. Ausgedehnte Sandstrände und das klare Wasser laden zum Sonnenbaden sowie Schwimmen ein. Die Orte sind auch reich an Geschichte, Kultur und landschaftlicher Schönheit. So liegt ein kleiner Teil des Parque Natural de las Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama in der Comarca. Verpassen sollten man den spektakulären Cañon des Río Verde nicht. Er ist ein Muss für Wanderfreunde in der Gemeinde Ótivar.

 

Landschaft und Klima der Costa Tropical

60 Kilometer lang erstreckt sich die Costa Tropical entlang der Südküste Spaniens. Weniger bekannt als ihre “Nachbarn”, die Costa del Sol im Westen und die Costa de Almería im Osten, zeigt sich hier das ursprüngliche Leben Andalusiens. Ihren Namen erhielt die Costa Tropical aufgrund des subtropischen Klimas und der in Europa einzigartigen exotischen Vegetation.

Ihre Entstehung verdankt die Comarca der Sierra Nevada, die ihre Grenze im Norden bildet. Sie beeinflusst das subtropische Klima des Küstenabschnitts, denn die Bergkette hält besonders im Winter die kalten Inlandwinde fern. Warme nordafrikanische Winde erreichen dafür die Costa Tropical und ermöglichen den ganzjährigen Anbau von Zuckerrohr, Datteln, Ananas, Bananen, Avocados und weiteren subtropischen Früchten. Die Costa Tropical ist mit 320 Sonnentagen im Jahr und einer Durchschnittstemperatur von 20º Grad ein Urlaubsparadies zu jeder Jahreszeit. Der Küstenstreifen von Granada verfügt über das “beste Klima” Andalusiens. Dank der Mischung aus den milden Winden Nordafrikas, der Wärme des Mittelmeers und geschützt durch die Gipfel der Sierra Nevada findet sich ein subtropisches Mikroklima, das man sonst nirgends in Europa antrifft.

Auf engstem Raum findet man in der Küstenregion wenig überlaufene Strände mit klarem, warmen Meerwasser, hohe Berge und dazwischen eine blühende Landschaft mit traditionellen Ortschaften ganz in Weiß, in denen die Zeit stehen geblieben scheint. Ganz im Gegensatz dazu die belebten, touristisch erschlossenen, Küstenorte, die ihre Besucher mit einem breiten Angebot an sportlichen Aktivitäten und attraktiven Unterkünften locken.

Bereits die Küste selbst ist nicht flach, sondern hügelig. Versteckte und zerklüftete Buchten wechseln sich mit weiten, sandigen sowie felsigen Stränden ab, dazwischen liegen die Hauptorte der Costa Tropical, Almuñécar, Salobreña und Motril.

Das grüne Hinterland ist eine Kombination aus Hügeln und Tälern mit der Sierra Nevada-Kette im Hintergrund, die Alpujarras und Los Guájares. Hier finden sich weiß getünchte Dörfer, die ihre Gestalt seit Jahrhunderten nicht geändert haben. In den Hügeln und Tälern können Urlauber stundenlange Wanderungen unternehmen, Vögel beobachten und die unberührte Flora genießen. Der Ausblick von den höher gelegenen Ortschaften reicht bei klarer Sicht bis nach Afrika.

 

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19. Mai 2018

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