Botella al mar para el Dios de los palabras [E]->[D]

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Dieses Thema enthält 34 Antworten und 6 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Rea vor 11 Jahre.

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    @cuya wrote:

    @rea wrote:

    … «¿Ya vio lo que es el poder de la palabra?» …
    -Haben Sie gesehen/bemerkt …?
    -.

    Es stimmt, hier ist die dritte Person gebraucht, aber hat er das nun zu dem am Boden liegenden Radfahrer gesagt? Klingt etwas spitz (so nach dem Motto, sie hätten auch warnen können) der Junge war 12 da redet man ihn doch sicher auch in dort noch nicht mit Sie an?

    und durch öffentliche Lautsprecher, von den (Plakat oder Häuser-)wänden an der Straße in fetten Buchstaben schreiend (? ginge das?)

    Nein, das geht nicht:
    altavoces públicos; gritadas a brocha gorda en las paredes
    Die Lautsprecher haben nicht direkt mit den bemalten Mauer/Wände zu tun.

    hier gibt es ein Mßverständnis, die Lautsprecher schreien bei mir nicht, denn es ist nur der Anschluß ich bin der Meinung, dass die öffentlichen Lautsprecher in die Aufzählung mit hinein gehören (also gesungen und gesrochen wir d durch sie. Dann kommt ein Komma und statt eines Schreies bin ich der Meinung, dass die fetten Worte (also mit grobem oder dicken Pinsel gemalte) von den Wänden schreien und da bei uns keiner Wände en der Sträße sagt, dachte ich es handelt sich um Fassaden oder Plakatwände?

    Gruß und Dank Rea, die Schwierige

    …der Junge war 12 da redet man ihn doch sicher auch in dort noch nicht mit Sie an?

    Warum nicht? In der Schule z.B bin ich nie gedutzt worden. Aber das ist egal: im Text steht“:“El señor cura, sin detenerse, me dijo“

    und durch öffentliche Lautsprecher, von den (Plakat oder Häuser-)wänden an der Straße in fetten Buchstaben schreiend (? ginge das?)

    Dein Satz gefällt mir irgendwie nicht. Ich mache es jetzt lieber „andersrum“. Ich mache einen Vorschlag und ihr sagt, ob es so geht.

    (palabras que son) gritadas a brocha gorda en las paredes de la calle o susurradas al oído

    Worte, die als (stumme?) Schrei (*) mit dicken Pinselstrichen an die Wände der Stadt gemalt werden oder,die in die Ohren … geflüstert werden.

    (*) Ich erwähnte schon, dass es hier um sog. „murales“ (Wandbilder, kommen sehr oft in Amerika vor- Hier eigentlich auch) bzw. Grafitti geht. Sie sind irgendwie ein stummer Schrei unserer moderner Gessellschaft geworden.

    cuya

    PS: Rollis Beitrag ist so lang, dass ich lieber morgen danach schaue. Außerdem, habt ihr die Möglichkeit, einen Vergleich anzustellen.

    Hi cuya, ich bin mit Dir einer Meinung mit dem Schrei. Es entsprich inhaltlich dem was gesagt wurde und klingt auch gut.
    Marquez selbst liebt aber die Sprache auch sehr und es ist leider im Deutschen sehr unüblich geworden, die Partizipien zu verwenden. Meist wird es durch Relativsätze aufgelöst und wir sagen dann wir hätten das nicht. Aber ich denke, dass er zwei Sachen auch sprachlich gegenüberstellt…ob schreiend oder geflüstert..
    Ich weiß nicht, ob ich verständlich machen konnte, was ich meine.

    Gruß Rea die immernoch schwierige

    @rea wrote:

    Aber ich denke, dass er zwei Sachen auch sprachlich gegenüberstellt…ob schreiend oder geflüstert..

    Nun, dann würde auf Spanisch in etwa so stehen:
    palabras gritando desde las murallas/paredas… o susurrando …

    Es steht aber „palabras gritadas“ bzw. „palabras susurradas“ und das ist passiv: geschriebene bzw. die geschrieben wurden/ geflüstert bzw. die geflüstert wurden.

    cuya

    Hier meine Vorschläge zu rollidos Beitrag:

    Que una vivandera de la Guajira colombiana rechazó un cocimiento de toronjil porque le supo a Viernes Santo.
    Dass eine Marktverkäuferin aus dem kolumbianischen Guajira einen Melissentrank/Tee ablehnte, weil es nach Karfreitag klang.
    „Me sabe a“–> meistens in „kulinarischen“ Sinn, aber auch fig.: es kommt so und so vor, er riecht mir nach …, es klingt nach… Damit ist gemeint, dass sie sich nicht traute einen harmlosen Tee zu trinken, denn sie etwas anderes damit verband (nämlich irgendetwas was man zu Karfreitag bekommen kan). Ich kenne 2 Spanier, die in Mittelamerika tagelang vegetarisch gegessen haben, denn auf der Karte immer nur „chancho“ bei den Fleischgerichten stand und sie vermuteten irgendein Vieh dahinter (Echsen oder so). Als sie erfuhren, dass chanco= cerdo ist, haben sie wochenlang Witze drüber gemacht.

    Dass Don Sebastian de Covarrubias, in seinem denkwürdigem Wörterbuch eigenhändig geschrieben uns hinterlassen hat:“.. Gelb ist das Farbe der Verliebten …“Hier ging es darum, dass Covarrubias „la“ color schrieb und nicht „el“ color, was richtig wäre.

    Son pruebas al canto de la inteligencia de una lengua que desde hace tiempo no cabe en su pellejo.
    Das sind Herausforderungen an das/die „Gesang/Ode an die Intelligenz “ einer Sprache, die seit langem nicht in ihre (eigenen) Haut/Fell/Korsett passt .
    Falls es so geht.

    cuya

    nächstes Mal mache ich weniger, versprochen 😳 aber ich konnte irgendwie nicht mehr aufhören 😉

    @rollido wrote:

    nächstes Mal mache ich weniger, versprochen 😳 aber ich konnte irgendwie nicht mehr aufhören 😉

    😀
    Ich bin gerade mit meinem „Vorschlagsbeitrag“ fertig. Schaue mal wieder rein, denn davor war (wg. kopieren un zitieren) nur z.T zu Ende geschrieben.
    Jetzt brauchen wir (bald) einen neuen Text…

    cuya

    Das hier fehlt noch:
    Son preguntas al azar, por supuesto, como botellas arrojadas a la mar con la esperanza de que le lleguen al dios de las palabras. A no ser que por estas osadías y desatinos, tanto él como todos nosotros terminemos por lamentar, con razón y derecho, que no me hubiera atropellado a tiempo aquella bicicleta providencial de mis 12 años.

    Das sind natürlich wahllose Fragen, wie Flaschenpost, die man beherzt ins Meer schleudert, damit sie beim Gott der Worte ankommen.

    ok, aber beides in der gleichen Form nicht eines als Substantiv und das andere als Verb 😆

    GrußRea

    Wollte noch sagen, dass ich es erstaunlich finde, wenn Kinder mit Sie angesprochen werden und das wäre mit eine bisher unbekannte kulturelle Eigenschaft. Bei uns galt es als Errungenschaft, dass wir ab 14 Jahren mit Sie angeredet werden sollten von den Lehrern. Bei den meisten Lehrern haben wir allerdings gesagt, sie sollen uns weiter mit Du anreden, weil es uns einfach blöd vorkam.

    Rea

    natürlich wahllose Fragen, wie Flaschenpost, die man beherzt ins Meer

    ..natürlich, klar, sonst wär’s ja sinnlos und Umweltverschmutzung obendrein, einfach so Flaschen ins Meer zu werfen…
    …Me pondrán una multa por exceso de velocidad (en textos 😥 )…

    Noch mal ein Stückchen vorher…

    Zitat:
    Con razón un maestro de letras hispánicas en Estados Unidos ha dicho que sus horas de clase se le van en servir de intérprete entre latinoamericanos

    – …ein Lehrer/ Professor würde man hier eher sagen, oder?
    -… seine Unterrichtsstunden vergehen, indem er als Dolmetscher zwischen Latinoamerikanern dient (oder so…)

    ..also wenn schon, dann würde ich eher zum „Professor“ tendieren in diesem Fall, denn er scheint ein Meister des Wortes, ein Könner seines Fachs, des hispanischen(also aller Nuancen des Spanischen) Wortes zu sein, und das kann bestimmt nicht jeder,zumal seine Unterrichtsstunden schon mehr dazu dienen, zwischen den Latinos die eigene Sprache zu übersetzen, als Unterricht an sich zu geben.
    Sonst hätte man „nur“ Spanischlehrer, was ich fände ich in dem ganzen Zusammenhang einfach zu einfach.

    Noch was:

    Zitat:
    das Wort condoliente (mitfühlend), was sich selbst erklärt und uns so sehr fehlt, sich noch nicht einmal ersonnen wurde.

    Das Wort „condoliente“…noch nicht einmal ersonnen/erfunden worden ist.(es ist eine passiv Form)

    ?? ist doch die passive Form!? Es ist noch nicht erfunden worden/wurde noch nicht erfunden… sich noch nicht einmal ersonnen wurde. Natürlich ist hier das „sich“ übrig, hab’s nur übersehen und vergessen zu löschen, stammte noch aus meinen vorherigen Übersetzungsproben.. 😉

    Hola Cuya,
    Ya conoces este link..?

    http://www.asihablamos.com/

    El diccionario Latinoamericano, para poder entendernos

    Hallo rollido!
    Irgendwie hatte ich nur ein Teil deines Beitrages gesehen…

    El maestro = el profesor, dass ist im Spanisch dasselbe. Man nennt Schullehrer oft „maestro“, auch andere Lehrer : maestro de arte, maestro de judo,etc. (schaue mal unter http://www.super-spanisch.de/forum/viewtopic.php?t=4776&highlight=maestro
    Natürlich kann man auch maestro mit Meister o.ä. übersetzen (z:B maestro de taller = Mechaniker) oder auch ein „Meister“ in Sinne von hervorragend in seinem Fachgebiet, aber hier ist sicher die Rede vom Lehrer bzw. wie du schreibst , eher Professor.

    … que aún no se ha inventado.

    Ya das ist eine passiv Form. In der Gegentwart: que aún no se inventa
    Ich habe versucht, den passiv hier zu erklären:
    http://www.super-spanisch.de/forum/viewtopic.php?t=4656
    Achte auf: Im Spanischen ist es aber Usus, das Passiv mit einem reflexiven Verb zu bilden …

    Den Link kannte ich nicht… Nett…
    cuya

    Das hier fehlt noch:

    Son preguntas al azar, por supuesto, como botellas arrojadas a la mar con la esperanza de que le lleguen al dios de las palabras. A no ser que por estas osadías y desatinos, tanto él como todos nosotros terminemos por lamentar, con razón y derecho, que no me hubiera atropellado a tiempo aquella bicicleta providencial de mis 12 años.
    Das sind natürlich wahllose Fragen, wie Flaschenpost, die man beherzt ins Meer schleudert, damit sie beim Gott der Worte ankommen….

    Es sei denn, dass durch dieses vermessene und irre Gerede, sowohl Er(„Wörtergott“) als auch wir alle aufhörten (Konj. Präsens im Deutschen, selten benutzt, aber ich wende es mal an…ansonsten: aufhören würden) zu bedauern, mit Fug und Recht, dass dieses vom Schicksal vorhergesehene Fahrrad im Alter von 12 Jahren, mich nicht rechtzeitig überfahren habe.

    „„…sind ja nur wahllose Fragen, wie Flaschenpost, die man ins Meer wirft, damit sie beim Wörtergott vielleicht ankommen, es sei denn, wir hören auf zu bedauern, dass mich das Fahrrad nicht rechtzeitig überfahren hat, denn dann müssten wir uns an die Arbeit machen, die spanische Sprache anzugleichen…“ (noch ein freierer Lösungsvorschlag ausserhalb der „Wertung“)

    Konj. Präsens im Deutschen, selten benutzt, aber ich wende es mal an…ansonsten: aufhören würden

    Selten benutzt, abgesehen von cuyas, die Deutsch an der Uni lernten… Ich werde oft 😯 angeschaut und muss genau Deine Erklärung abgeben 🙄

    Ansonsten habe ich nichts auszusetzen. Ich hoffe der Text gefiel Euch, ich fand ihn nett. Damals berichtete die Zeit hier darüber
    G.M. gibt zu, ohne Lektoren ausgeschmiessen zu sein. Das glaube ich aber nur halb, denn er ist wirklich ein „maestro“ 😆

    cuya

    Bahn frei für einen neue Text!

    Ja, hat mir gefallen, war auch “mein Thema”, das Spanisch ausserhalb Spaniens etc etc…Sammle alles darüber inkl. „Wörterbücher“…
    Wie geht’s denn jetzt weiter mit einem neuen Text?.. 🙄

    Rollido ich vermisse Dich,
    wenn keiner einen neuen Text einstellt, dann gib doch noch einen von Deinen kurzen!
    Ich mache mit.
    Gruß Rea

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