Diana Blein

Diana Blein

Hallo mein Name ist Diana und ich bin die Redeakteurin von Super Spanisch.de.

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Voraussetzung für ein Studium in Spanien

Sprachliche Voraussetzungen

Um in Spanien studieren zu können, muss man ausreichende Sprachkenntnisse vorliegen. Diese müssen so gut sein, dass man den Lehrveranstaltungen leicht folgen kann. Als Nachweis von Spanischkenntnissen für Nicht-Muttersprachler wird im Regelfall das DELE-Zertifikat verwendet. Falls dieser Nachweis nicht vorhanden ist, muss eine Spanischprüfung abgelegt werden. Die meisten Hochschulen bieten dafür auch entsprechende Sprachkurse an. Einige autonome Gemeinschaften in Spanien unterrichten sogar in der Regionalsprache. Dazu zählen zum Beispiel die Gemeinschaften Katalonien, Baskenland oder Galicien.

Bewerbung für ein Studium in Spanien

Auslandssemester

Die meisten Studenten, die ein Auslandssemester in Spanien absolvieren wollen, wählen dafür das ERASMUS-Programm. Für das Auslandssemester bewirbt man sich in der Regel beim entsprechenden Austauschprogramm. Für die Bewerbung muss man neben verschiedenen ausgefüllten Formularen je nach Programm auch eigene Motivationsschreiben oder Empfehlungsschreiben von Professoren vorlegen. Der Vorteil an einem Austauschprogramm ist, dass man vom Programm Unterstützung und finanzielle Zuschüsse bekommt. Jedoch ist die Auswahl an Universitäten dabei eingeschränkter. Für manche Studiengänge muss man einen bestimmten Notenschnitt erfüllen.

Studium in Spanien

Wichtige Voraussetzung, um ein Studium in Spanien zu absolvieren, ist die Qualifikation „Bachiller oder ein vergleichbarer Abschluss. Die allgemeine Hochschulreife beziehungsweise das Abitur ist ein mit dem „Bachiller“ vergleichbarer Abschluss.

Bei den meisten Universitäten muss man sich über ein Online-Portal bewerben, was den Prozess um einiges erleichtert. In den meisten Fällen erhält man anschließend eine Checkliste, welche Dokumente per Post an die Universität geschickt werden müssen. Diese müssen meist auch übersetzt werden.
Auch die Zulassung zu einem Master-Studiengang nach einem abgeschlossenen Bachelor-Studium in Deutschland ist möglich.

Das spanische Hochschulsystem

In Spanien sind Universitäten fast die einzige Hochschuleinrichtung. Andere Hochschulausbildungen sind eher die Ausnahme.

Hinsichtlich des Hochschulsystems gibt es einige Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum deutschen System. Genau wie in Deutschland gibt es auch in Spanien das Bachelor-Master-System. Die Dauer eines Bachelorstudiengangs beträgt jedoch in der Regel vier Jahre. Der Master dauert meist ein Jahr, manchmal jedoch auch zwei. Eine Promotion dauert meist drei bis vier Jahre.

Das Studienjahr beginnt meist im September oder Oktober. Der genaue Starttermin ist abhängig von der Hochschule. Die Vorlesungszeit endet dann meist zwischen Ende Mai und Anfang Juni. Im Januar und Februar sowie im Juni und Juli ist vorlesungsfreie Zeit, in denen Prüfungen geschrieben werden.
Das Schulsystem ist verschulter als in Deutschland. So sind die Fächer ziemlich genau vorgegeben und können weniger flexibel als in Deutschland gewählt werden.

Kosten für ein Studium an einer spanischen Hochschule

Das Studieren in Spanien ist in der Regel teurer als in Deutschland. An einer staatlichen Universität muss man mit 500 bis 900 Studiengebühren pro Jahr rechnen. Der genaue Betrag hängt von den Kursen ab, die man belegen möchte. Bei privaten Universitäten belaufen sich die jährlichen Kosten auf etwa 6.000 Euro im Jahr. Zudem wird für das Ablegen von Prüfungen zusätzlich eine Gebühr erhoben. Die reinen Studiengebühren können im Rahmen eines Auslandssemester jedoch meist durch das Austauschprogramm erlassen und man zahlt lediglich die Studiengebühren der deutschen Hochschule.
Der größte Kostenpunkt beim Studium in Spanien sind dennoch die Lebenshaltungskosten. Bei WG-Zimmern muss man je nach Lage mit einer Miete von 150 bis 400 Euro rechnen.

Daneben sollte man genug Geld für das Lernmaterial sowie Freizeitaktivitäten beiseitelegen. Wie viel das ist, ist natürlich individuell unterschiedlich. Auch über eine Auslandskrankenversicherung und deren Kosten sollte man sich im Voraus informieren.

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