Mallorcas Strände – Über 208 Strände auf Mallorca buhlen um Sonnenanbeter



Sonne, Strand und Meer, das sind die herausragenden Trumpf-Argumente, um die Aufmerksamkeit sonnenhungriger Europäer zu gewinnen. Sonne und Meer haben dabei einige Mittelmeerregionen zu bieten, die ebenfalls in den Sommermonaten auf Balztanz gehen, um zahlungskräftige Touristen anzulocken. Aber wer will sich schon der Monotonie eines einzigen Strandes ausliefern, an dem sich die Touristen in der Mittagssonne stapeln, wenn die Vielfalt lockt.

Vielleicht machen die rund 560 Kilometer Küstenlinie mit seinen 208 Stränden Mallorca nach wie vor zu einem der beliebtesten Reiseziele der Deutschen.

Die Baleareninsel kann nämlich mit 158 Sandstränden, 13 Kiesstränden, 21 Felsstränden und 15 Kieselstränden aufwarten, wie die mallorquinische Touristikbehörde festgestellt hat.

Mallorca hat Strände wie in der Karibik zu bieten.
Fast 50.000 laufende Meter ausgewiesener Strand machen Mallorca zu einem Eldorado für Entdecker. Neben kilometerlangen Stränden finden sich unzählige kleine Buchten mit verträumten Stränden und kristallklarem Wasser. Can Pastilla, Mallorcas Boulevardstrand schlängelt sich kilometerlang von der Kathedrale aus die Küste in Richtung Arenal entlang. Hier schlendern am Wochenende nicht nur die Einheimischen am Meer entlang, sondern auch viele Skater, Jogger und Touristen, die in den vielen Cafés einen Zwischenstopp einlegen, um das bunte Treiben zu beobachten. Der gesamte Strand in der Bucht von Palma ist in 15 Zonen aufgeteilt, die sich von der Hauptstadt bis zum Ballermann erstrecken. Ein Strand, der mit feinem Sand und seinem Promenadencharakter punkten kann. Allerdings kann es hier im Sommer aufgrund der guten Erreichbarkeit und zentralen Lage eng werden und oft bleibt einem in manchen Abschnitt der schwitzende Nachbar aus dem Ruhrgebiet nicht erspart, der mit hochrotem Kopf versucht eine triviale Konversation aufzubauen.

Es Trenc ist sogar ein Geheimtipp unter den Mallorquinern.
Mit türkisfarbenem, kristallklaren Wasser und Puderzuckerstrand lockt dagegen Es Trenc, ein fünf Kilometer langer Strand im Naturschutzgebiet, dem zum ultimativen Karibikflair lediglich die Palmen fehlen. Statt Kokospalmen gibt es zwar nur Pinien, aber der endlos scheinende Naturstrand hinter Campos ist ein echtes Erlebnis. Am Strand gibt es einige kleine Bars für Erfrischungen. Allerdings ist anzumerken, dass sich der Geheimtipp natürlich herumgesprochen hat und es im Hochsommer etwas voller werden kann.

Viele Buchten für Romantiker und Entdecker
Sicherlich gibt es noch zahlreiche lange Sandstrände an Mallorcas unendlich scheinenden Küsten, aber der besondere Charme der Insel liegt in der Entdeckung der vielen kleinen Buchten und Plätze an denen sich fernab vom Urlaubstrubel relaxen läßt. Von der Inselmitte aus, können sie nämlich jede beliebige Richtung einschlagen und werden immer am Wasser herauskommen. Langeweile kommt auf Mallorca so garantiert nicht auf und so manch selbst entdeckter Felsvorsprung wird sie in die Welt eines Robinson Crusoe versetzen. Die Entdeckung der Langsamkeit setzt dann ein, wenn sie ganz alleine am Wasser sitzen, die Wellen direkt vor Ihnen an den Felsen nagen, die Sonne unerbittlich ihre aschweiße Haut verbrennt und kein Restaurant weit und breit in Sicht ist. So einfach läßt sich der Unterschied zwischen Mallorca, Benidorm und anderen Regionen erklären, die nur mit einem einzigen Strand auftrumpfen können, der dann zum Sammelbecken derjenigen wird, die die ölige Enge und den Lärm schreiender Kinder mehr zu schätzen wissen, als die Begegnung mit sich selbst.

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