Die Kanaren - Sieben glŸckliche Inseln - super-spanisch.de

Die Kanaren

Sieben glückliche Inseln

Für die alten Griechen lag hinter den Säulen des Herkules (Gibraltar) das Paradies in Form von sieben glücklichen Inseln, den Kanaren. Die Ureinwohner, Lanzarote die Guanchen, setzten um 500 v. Chr. von Nordafrika zu den Kanaren über. Von 1402 an begann der normannische Ritter Bethencourt mit der Unterwerfung der Kanaren im Namen der kastilischen Krone. Erst fast 100 Jahre später, 1496, wurde Teneriffa als letzte Insel eingenommen. Nach der Entdeckung Amerika durch Kolumbus wurden die Inseln zu der wichtigsten Station für den Handel zwischen alter und neuer Welt, sowie zur Drehscheibe für den Sklavenhandel. Im 18. Jahrhundert erfuhren die Inseln einen weiteren Aufschwung dank weitläufiger Bananen- und Zuckerrohrplantagen. Anfang 1960 wurde die Wirtschaft durch den einsetzenden Tourismus weiter angekurbelt. Die sieben Kanarischen Inseln im Überblick:

Gran CanariaGran Canaria: Die Insel ist geprägt von üppiger Vegetation, schroffen Bergen und endlosen Sandstränden. Hier liegt Las Palmas, die Hauptstadt der Kanaren. Sie beherbergt einen schönen Altstadtkern, eine Kathedrale und das Kolumbushaus.

Teneriffa: Im Norden ist es sehr grün während im Süden der Tourismus unter sengender Sonne gedeiht. Der Gipfel des Teide überragt mit 3718 m die gesamte Insel und ist zugleich der höchste Berg in Spanien.

Lanzarote: Schwarzer Lavaboden und weiß gestrichene Häuser prägen diese Insel. Stellenweise erinnert sie an eine Mondlandschaft. Eine anschauliche Beschreibung der Insel Lanzarote bietet die Seite Kanaren-Region.de.

Fuerteventura: Nur 100 km vom afrikanischen Festland gelegen, wird sie die braune Insel genannt, weil die Landschaft meist vertrocknet ist. Dafür gibt es aber umso mehr Sonne und Wind.

La GomeraLa Gomera: Der 1999 gebaute Flughafen soll Pauschaltouristen auf die Insel locken die bis da nur von zahlungsschwachen Aussteigern besucht wurde.

La Palma: Sie wird wegen ihrer atemberaubenden Vegetation oft die schöne Insel genannt. Die Strände bestehen aus schwarzem zerriebenem Lavagestein welches sich in der Sonne aufheizt.

El Hierro: Ist die kleinste und noch am wenigsten erschlossene Insel. Hier findet man unter anderem windgebeugte Sadebäume, Lorbeerwälder und mit etwas Glück eine der legendären Riesenechsen, den Lagarto Gigante.

von Stefan Schunk

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